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Paramount und Warner Bros

Mega-Fusion vollzogen 07.10.2026, 13:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Warner Bros
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© spangle84 auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 8,502 EUR -0,42 % Lang & Schwarz
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110 Milliarden Dollar für Warner Bros Discovery

Paramount Skydance hat die Übernahme von Warner Bros Discovery am 6. Oktober 2026 abgeschlossen. Der Deal bewertet Warner Bros Discovery einschließlich Schulden mit 110 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 98 Milliarden Euro. Ohne übernommene Schulden liegt der Kaufpreis bei etwa 81 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 72 Milliarden Euro. Die bisherigen WBD-Aktionäre erhielten 31,01666668 US-Dollar je Aktie, umgerechnet rund 27,70 Euro, in bar. Die WBD-Aktie wird nicht mehr an der Nasdaq gehandelt.

Skydance vereint mächtige Medienmarken

Der neue Konzern firmiert unter dem Namen Skydance und bündelt unter anderem Paramount Pictures, Warner Bros., CBS, HBO und CNN. Hinzu kommen die Streamingdienste Paramount+, HBO Max, Discovery+ und Pluto TV sowie bekannte Marken und Filmreihen wie Harry Potter, Batman, Superman, Top Gun und Star Trek. Die kombinierten Geschäfte sollen einen Jahresumsatz von nahezu 70 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 62,5 Milliarden Euro, erreichen.

Aktie startet mit deutlichen Verlusten

An der Börse löste der Abschluss zunächst keine Euphorie aus. Die neue Skydance-Aktie wird an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel SKYD gehandelt und verlor am ersten Handelstag zeitweise rund 4,5 Prozent. Damit rücken weniger die Größe des neuen Medienkonzerns als vielmehr die finanziellen Risiken in den Vordergrund. Vor allem die hohe Verschuldung nach Abschluss der Transaktion dürfte Anleger beschäftigen.

Rund 80 Milliarden Dollar Schulden

Nach der Fusion wird die Verschuldung des Konzerns auf rund 80 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 71,5 Milliarden Euro, geschätzt. Skydance will deshalb innerhalb von drei Jahren jährliche Synergien von mindestens 6 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 5,4 Milliarden Euro, erreichen. Einsparungen sollen vor allem aus Technologie, Integration, Einkauf, Marketing und Immobilien kommen. Gleichzeitig soll die Produktion mit mindestens 30 Kinofilmen pro Jahr und mehr als 180 Fernsehproduktionen und Serien hoch bleiben.

Mega-Fusion muss sich jetzt beweisen

Für Skydance beginnt damit die schwierigste Phase erst nach dem Abschluss des Deals. Der Konzern muss seine enormen Schulden tragen, Milliarden an Synergien realisieren und gleichzeitig genügend hochwertige Inhalte produzieren, um seine Streamingangebote und traditionellen Mediengeschäfte zu stärken. Die geplante Zusammenführung der Streamingangebote könnte zusätzliche Einsparungen ermöglichen. Der schwache Börsenstart zeigt jedoch, dass Anleger zunächst Belege dafür sehen wollen, dass aus der 110 Milliarden US-Dollar schweren Fusion auch wirtschaftlich ein Erfolg wird.

Bn-Redaktion/tb
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