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Lizenzgeschäft schwächelt 06.02.2025, 12:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Qualcomm: Lizenzgeschäft schwächelt
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Halbleitergeschäft treibt das Wachstum an

Das Wachstum von 6% im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf die starke Nachfrage nach Snapdragon-Chips für Smartphones und die steigende Bedeutung von Edge-KI zurückzuführen. Insbesondere der Markt für KI-fähige Prozessoren boomt: Immer mehr Hersteller setzen auf Qualcomms Snapdragon X Elite, der sich als Konkurrenzprodukt zu Apples M-Chips und Nvidias KI-Beschleunigern positioniert.

Auch das Geschäft mit Automobilchips entwickelt sich positiv. Mit einem Auftragsbestand von 30 Milliarden USD ist Qualcomm inzwischen ein wichtiger Zulieferer für die Automobilindustrie, insbesondere für Fahrerassistenzsysteme und vernetzte Fahrzeuglösungen. CEO Cristiano Amon betonte, dass Qualcomm durch Partnerschaften mit führenden Autoherstellern seine Marktstellung weiter ausbauen wird.

Lizenzgeschäft bleibt ein Sorgenkind

Ein negativer Punkt in den Quartalszahlen ist der Rückgang des Lizenzgeschäfts, das 8% weniger einbrachte als im Vorjahr. Dieser Bereich, in dem Qualcomm durch Patente an Smartphone-Hersteller wie Samsung, Xiaomi und Apple verdient, leidet unter schwächerer Nachfrage aus China sowie steigender Konkurrenz durch MediaTek und hauseigene Chips der Smartphone-Anbieter.

Während Qualcomm betont, dass Lizenzvereinbarungen langfristig stabil bleiben, sehen Analysten in diesem Segment ein mögliches Wachstumsrisiko. Sollte die Lizenzsparte weiter schrumpfen, könnte dies die hohen Margen des Unternehmens belasten.

Ausblick und Investorenreaktionen

Für das zweite Quartal 2025 prognostiziert Qualcomm einen Umsatz zwischen 11,6 und 12,2 Milliarden USD, was ein weiteres Wachstum im mittleren einstelligen Bereich bedeutet. Analysten loben das Potenzial der KI- und Automobilsparte, sind aber hinsichtlich der Margenentwicklung skeptisch.

Community-Stimmung: Gedämpfte Euphorie

Anleger im Forum diskutieren intensiv, ob Qualcomms starke Chip-Nachfrage den Lizenzrückgang kompensieren kann. Während viele auf das KI- und Automobilgeschäft setzen, bleiben andere vorsichtig, da die Konkurrenz nicht schläft.

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Bn-Redaktion/pl
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