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Ransomware-Angriff erschüttert globalen IT-Distributor

Cyberattacke auf Ingram Micro: Lieferketten weltweit unter Druck 11.07.2025, 12:16 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Ingram Micro Holding 26,32 USD -1,97 % NYS

Systemausfall bei Ingram Micro

Am 3. Juli 2025 wurde Ingram Micro Opfer eines Ransomware-Angriffs, der zentrale Systeme wie die KI-gestützte Vertriebsplattform Xvantage und das Lizenzbereitstellungssystem Impulse außer Betrieb setzte. Die Hackergruppe SafePay nutzte offenbar Schwachstellen im GlobalProtect-VPN-Zugang, um sich Zugriff zu verschaffen. Infolge des Angriffs waren Bestellungen und Lizenzbereitstellungen weltweit beeinträchtigt, was zu erheblichen Verzögerungen führte.

Auswirkungen auf die IT-Lieferkette

Ingram Micro ist ein zentraler Akteur in der IT-Distribution und beliefert zahlreiche Unternehmen mit Hardware, Software und Cloud-Diensten. Der Angriff führte zu Unterbrechungen in der Lieferkette, da Kunden keine Bestellungen aufgeben konnten und Lizenzbereitstellungen verzögert wurden. Die Störung betraf nicht nur Ingram Micro, sondern hatte auch Auswirkungen auf Partnerunternehmen und Endkunden, die auf eine reibungslose Versorgung angewiesen sind.

Wiederherstellung und Sicherheitsmaßnahmen

Nach mehreren Tagen intensiver Arbeit hat Ingram Micro die meisten Systeme wiederhergestellt und den Geschäftsbetrieb in den meisten Regionen aufgenommen. Das Unternehmen arbeitet weiterhin mit externen Cybersicherheitsexperten zusammen, um den Vorfall vollständig zu analysieren und zukünftige Angriffe zu verhindern. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wurden implementiert, um die Netzwerkinfrastruktur zu stärken.

Aussichten

Der Vorfall bei Ingram Micro zeigt die zunehmende Bedrohung durch Ransomware-Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Wie können Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien anpassen, um solchen Angriffen besser zu begegnen? Die Diskussion über effektive Schutzmaßnahmen und die Rolle von Cybersicherheit in der Lieferkette gewinnt an Dringlichkeit.

 

Bn-Redaktion/jh
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