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BMW feiert iX3-Rekord

Jetzt startet die Modellflut 15.09.2026, 13:53 Uhr Jetzt kommentieren: 0

BMW feiert iX3-Rekord: Jetzt startet die Modellflut
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Jetzt zündet München die nächste Stufe

BMW kann ein Jahr nach dem Marktstart des iX3 eine bemerkenswerte Zwischenbilanz vorlegen. Allein in Europa gingen nach Angaben des Münchner Autobauers bereits 100.000 Bestellungen für das Elektro-SUV ein. Für BMW ist das ein Rekord: Noch nie zuvor erreichte ein Modell des Konzerns in seinem ersten Jahr der Verfügbarkeit einen vergleichbar starken Bestelleingang.

Die Bedeutung des iX3 geht dabei über die reine Stückzahl hinaus. Mittlerweile entfällt in Europa rund ein Drittel aller Bestellungen für vollelektrische BMW-Modelle auf den iX3. Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung innerhalb der X3-Baureihe: Jeder zweite europäische Kunde entscheidet sich inzwischen für die elektrische Variante.

Damit liegt der Elektroanteil beim X3 deutlich über dem Durchschnitt der Marke und liefert BMW ein erstes wichtiges Signal dafür, wie die neue Modellgeneration bei den Kunden ankommt.

Jeder zweite X3 fährt elektrisch - Neue Klasse liefert ersten Härtetest

Vertriebsvorstand Jochen Goller sieht die Entwicklung als Bestätigung für die sogenannte „Neue Klasse“. Hinter dem Namen verbirgt sich für BMW weit mehr als eine einzelne Modellreihe. Die neue Generation basiert auf einer neuen technologischen Grundlage, die zunächst bei Elektrofahrzeugen eingesetzt wird und künftig auch in neue Modelle mit Verbrennungsmotor einfließen soll.

Der iX3 ist dabei lediglich der Auftakt. Bereits Ende September soll mit dem i3 das zweite Modell der Neuen Klasse an den Start gehen. Anschließend will BMW die Schlagzahl erheblich erhöhen: Bis Ende 2027 sind insgesamt 40 neue oder überarbeitete Modelle vorgesehen, die Technologien der Neuen Klasse übernehmen sollen.

Für den Konzern beginnt damit eine entscheidende Phase des Modell-Rollouts. Nach dem starken Bestellstart des iX3 muss sich zeigen, ob sich die Nachfrage auch auf weitere Baureihen übertragen lässt.

100.000 Bestellungen zeigen das Gewicht des iX3

Wie groß die Dimension der bisherigen iX3-Nachfrage ist, verdeutlicht ein Vergleich mit den Verkaufszahlen des gesamten Konzerns. Im Jahr 2025 lieferte BMW weltweit knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge seiner Kernmarke aus. Davon entfielen rund 336.000 Einheiten auf reine Elektroautos.

Vor diesem Hintergrund haben die 100.000 Bestellungen für den iX3 allein in Europa erhebliches Gewicht. Das Modell entwickelt sich damit innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Baustein der Elektrifizierungsstrategie des Münchner Herstellers.

Noch nicht abschließend beurteilen lässt sich dagegen die Nachfrage in China. Dort ist der iX3 erst seit kurzer Zeit bestellbar. BMW berichtet zwar von großem Interesse am neuen Modell, veröffentlichte bislang jedoch keine konkreten Bestellzahlen. Entsprechend bleibt zunächst offen, ob der starke europäische Auftakt auch auf einem der wichtigsten Automobilmärkte der Welt wiederholt werden kann.

Nach dem iX3-Rekord folgt die große Modelloffensive

Parallel dazu positioniert sich die Konkurrenz mit neuen Elektrofahrzeugen. Volkswagen meldete zuletzt 30.000 Bestellungen für den ID. Polo. Ein direkter Vergleich ist allerdings nur eingeschränkt möglich, denn das VW-Modell ist erst seit April dieses Jahres verfügbar und verfügt damit über eine deutlich kürzere Bestellhistorie als der iX3.

Für BMW verschiebt sich der Fokus nun auf die nächste Phase. Ende September folgt mit dem i3 das zweite Fahrzeug der Neuen Klasse. Danach soll das neue Technologiepaket schrittweise auf zahlreiche weitere Modelle ausgeweitet werden.

Bis Ende 2027 sollen insgesamt 40 neue oder überarbeitete Fahrzeuge entsprechende Technologien erhalten. Damit wird aus dem bislang vor allem vom iX3 getragenen Marktstart eine deutlich breiter angelegte Modelloffensive. Für börseninteressierte Beobachter werden dabei insbesondere Bestelleingang, Elektroanteil und die Resonanz in wichtigen Absatzregionen wie China relevante Kennzahlen sein. Der iX3 hat mit 100.000 europäischen Bestellungen dafür zunächst eine hohe Ausgangsbasis geschaffen.

Bn-Redaktion/aw
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