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Rheinmetall fällt weiter

Warum ausgerechnet die Aufträge zum Problem werden 28.09.2026, 17:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Rheinmetall
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Rheinmetall AG
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Rheinmetall 970,20 EUR -1,66 % Gettex
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Frieden als Börsenrisiko?

Als möglicher Auslöser für die schwache Stimmung gelten Spekulationen über eine Annäherung zwischen den USA und Russland. Medienberichte stellen dabei einen möglichen Besuch von Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Miami in den Mittelpunkt. Eine solche Entwicklung könnte die Erwartungen an den Ukraine-Krieg verändern und damit auch die Stimmung gegenüber europäischen Rüstungstiteln belasten. Für Rheinmetall selbst hat sich an der bestehenden Auftragslage dadurch zunächst nichts geändert.

80 Milliarden Euro im Orderbuch

Zum Ende des zweiten Quartals verfügte Rheinmetall über Auftragsbestände von mehr als 80 Milliarden Euro. Genau deshalb rückt nun eine andere Frage in den Vordergrund: Wie schnell kann der Konzern diese Aufträge tatsächlich abarbeiten und in Umsatz verwandeln? Nach den starken Auftragseingängen der vergangenen Quartale achten Anleger zunehmend auf die operative Umsetzung.

Neue Aufträge laufen weiter

Während die Aktie fällt, kommen aus dem Konzern weiterhin neue Meldungen. Die Division Naval Systems erhielt einen mehrjährigen Wartungs- und Instandsetzungsvertrag für vier LNG-Zollschiffe. Zudem fließen rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel in die Entwicklung neuer Produktionsprozesse bei der Tochter Pierburg.

Börse bleibt skeptisch

Technisch ist das Bild weiterhin schwach. Die Aktie liegt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 2.007 Euro. Gleichzeitig sehen Analysten im Durchschnitt weiterhin erhebliches Potenzial und verorten das mittlere Kursziel bei mehr als 1.640 Euro. Damit stehen sich derzeit zwei Signale gegenüber: ein angeschlagener Aktienkurs und ein Rüstungskonzern mit prall gefüllten Auftragsbüchern.

Bn-Redaktion/js
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