Anzeige
+++Zwei kanadische Investmentbanken covern diese Aktie: Beide stufen sie mit Buy ein+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Marktbericht

DAX dreht im Späthandel ins Minus 28.09.2026, 18:19 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.520,00 PKT +0,01 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Der DAX hat am Montag knapp im Minus geschlossen. Lange hielt sich der Leitindex trotz wieder anziehender Ölpreise im Plus, erst die Schwäche der US-Börsen drückte ihn im späten Handel 0,13 Prozent tiefer auf 25.374,42 Punkte. In der nachbörslichen Indikation notierte er zuletzt bei rund 25.440 Punkten. Unter Anlegern überwiegt der Eindruck, dass diplomatische Schlagzeilen aus Nahost bislang keinen nachhaltigen Schub liefern.

Ölpreis und Iran-Gespräche geben den Takt vor

Belastet wurde die Stimmung vor allem vom Ölmarkt. Nachdem US-Präsident Donald Trump einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus als nicht annehmbar bezeichnet hatte, verteuerte sich Öl der Sorte Brent erneut um rund ein Prozent. Gestützt wurde der Markt dagegen von Berichten, wonach bereits zu Wochenbeginn eine weitere Runde indirekter Gespräche zwischen Washington und Teheran erwartet wird. Bei CMC Markets hieß es, die Anleger klammerten sich an die Hoffnung auf Diplomatie.

Genau diese Hoffnung wird auf Aktionärsseite kritisch gesehen. Mehrere Anleger zweifeln daran, dass der kurze Kurssprung am frühen Nachmittag Bestand haben könne: Die Meldung sei wenig belastbar, Gespräche seien lediglich in Aussicht gestellt, ein offizieller Deal fehle weiterhin. Zugleich gilt der Ölpreis als eigentlicher Maßstab – erst ein spürbarer Rückgang der Notierungen würde dem DAX nach dieser Lesart neuen Spielraum nach oben verschaffen. Der Grundton bleibt skeptisch-abwartend.

Renditen und KI-Sorgen drücken die Wall Street

Den Ausschlag für die späte Wende gaben die US-Börsen. Der Nasdaq 100 gab rund 1,2 Prozent nach, belastet von Sorgen um die Finanzierung der enormen Investitionen in KI-Rechenzentren rund um den Cloud-Anbieter Oracle sowie von der Trainingspause des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Hierzulande standen bereits zur Mittagszeit Werte wie Infineon und Siemens Energy unter Druck. Parallel kletterten die Anleiherenditen weiter, der Goldpreis sackte um knapp 3,9 Prozent auf rund 4.117 Dollar je Feinunze ab.

Aus Anlegersicht passt dieses Bild zusammen: Mit steigenden Renditen sei der Rückschlag bei Gold absehbar gewesen, die Edelmetalle hätten erneut eine deutliche Schlappe kassiert. Der schwache Nasdaq wird zudem mit der anhaltenden Unsicherheit durch die US-Politik in Verbindung gebracht. Die Stimmung gegenüber Technologiewerten wirkt ernüchtert.

100-Tage-Linie hält – Quartalsende rückt näher

Immerhin hielt der Leitindex einmal mehr die für den mittelfristigen Trend wichtige 100-Tage-Linie. Seit gut zweieinhalb Wochen pendelt der DAX zwischen dieser Marke und der 50-Tage-Linie, im Wochenvergleich tritt er praktisch auf der Stelle. Der September dürfte mit einem Minus von gut drei Prozent enden. Der MDAX verlor 0,44 Prozent auf 30.895,59 Punkte.

Charttechnisch orientierte Anleger verweisen auf den Unterstützungsbereich um 25.360 Punkte, der im Tagesverlauf mehrfach getestet wurde und gehalten hat. Auf der Oberseite gelten Trendlinien im Bereich von 25.800 bis 25.900 Punkten als Hürde – erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde demnach einen Aufwärtstrend bestätigen, ein Scheitern dagegen das Risiko einer größeren Korrektur erhöhen. Mit Blick auf den Kalender kommt ein weiterer Faktor hinzu:

Mi. ist Ultimo und zugleich Quartalsende Q3. Hier könnten Bilanzen hübsch gemacht werden. Zudem spielen die Sparpläne bis Freitag wieder rein.

Gemeint ist das sogenannte Window Dressing, bei dem Fondsmanager ihre Depots zum Stichtag aufpolieren, sowie die zum Monatswechsel üblichen Zuflüsse aus Sparplänen. Ob diese saisonalen Effekte gegen die Belastungen ankommen, ist offen: Nach der ersten Zinserhöhung der US-Notenbank seit über drei Jahren Mitte September rechnet eine Mehrheit am Markt Ende Oktober mit einem weiteren Schritt. Neue Impulse könnten in dieser Woche der Kapitalmarkttag von BMW sowie die Quartalszahlen von Micron und Nike liefern. Die Anleger-Stimmung schwankt damit zwischen Vertrauen in die Unterstützung und Misstrauen gegenüber jeder neuen Schlagzeile aus Nahost.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,37
Hebel: 18,92
mit starkem Hebel
Ask: 48,49
Hebel: 5,26
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VG8LXE VH4AHN. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

18:57 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:52 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:46 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:40 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:31 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:25 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:15 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer