Rüstungsfantasie bei Safran

Safran Aktie steigt Finale Gespräche über neues Langstrecken Artilleriesystem mit MBDA gestartet 16.06.2026, 13:43 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Rüstungsfantasie bei Safran: Safran Aktie steigt Finale Gespräche über neues Langstrecken Artilleriesystem mit MBDA gestartet
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Safran und MBDA treiben Thundart voran

Safran rückt mit einem neuen Rüstungsprojekt in den Fokus der Anleger. Gemeinsam mit MBDA verhandelt der Konzern final mit der französischen Beschaffungsbehörde über den Einsatz des Artilleriesystems Thundart.

Das System soll die Landangriffsfähigkeiten der französischen Streitkräfte deutlich verbessern. Geplant sind präzise Schläge über große Distanzen. Mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern würde Thundart einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Artillerie leisten.

Nachfolger für bestehendes System

Thundart soll die Nachfolge des aktuellen Lance Roquettes Unitaire antreten. Damit geht es nicht nur um ein einzelnes Produkt sondern um einen wichtigen Baustein künftiger französischer Verteidigungsfähigkeit.

Die mögliche Einsatzbereitschaft ab 2030 gibt dem Projekt eine langfristige Perspektive. Für Safran kann daraus ein mehrjähriger Auftrag mit strategischer Bedeutung entstehen. Anleger werten solche Programme häufig positiv weil sie planbare Umsätze und technologische Sichtbarkeit schaffen können.

MBDA als zentraler Partner

MBDA spielt bei dem Projekt eine Schlüsselrolle. Das Unternehmen ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus, Leonardo und BAE Systems und zählt zu den wichtigsten europäischen Anbietern im Bereich Raketen und Lenkwaffen.

Die Kooperation zeigt wie stark europäische Rüstungskonzerne bei komplexen Verteidigungsprojekten zusammenarbeiten müssen. Moderne Systeme erfordern Sensorik Antrieb Steuerung Präzisionstechnologie und industrielle Skalierung aus einer Hand.

Die Safran Aktie profitiert von der Fantasie rund um das neue Langstrecken Artilleriesystem Thundart. Die finalen Gespräche mit der französischen Beschaffungsbehörde sind ein wichtiges Signal für die Rüstungssparte. Kurzfristig bleibt offen ob und in welchem Umfang ein Auftrag folgt. Langfristig könnte das Projekt jedoch die Rolle von Safran im europäischen Verteidigungsmarkt weiter stärken.

Bn-Redaktion/jh
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