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Gewinnrückgang trifft, Prognose bleibt unangetastet 14.08.2025, 12:16 Uhr Jetzt kommentieren: 0

RWE: Gewinnrückgang trifft, Prognose bleibt unangetastet
© Bild von RWE Media Library
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Umsatz und Ergebnis unter Druck

Im ersten Halbjahr 2025 erwirtschaftete RWE ein bereinigtes EBITDA von 3,4 Milliarden EUR, was einem Rückgang von rund 18 % gegenüber den 4,15 Milliarden EUR im Vorjahr entspricht. Der bereinigte Nettogewinn sank von 1,4 Milliarden EUR auf 0,8 Milliarden EUR. Zwar blieb die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stabil, doch fehlten wetterbedingt die ertragreichen Windtage.

Windarme Monate als Hauptbelastung

Insbesondere in der Nordsee und in britischen Gewässern lagen die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten im Frühjahr bis zu 15 % unter den langjährigen Durchschnittswerten. Die Offshore-Sparte verzeichnete dadurch ein EBITDA-Minus von 20 %. Da Offshore-Anlagen hohe Fixkosten haben, wirken sich selbst moderate Produktionsrückgänge unmittelbar auf die Marge aus.

Handelsgeschäft bricht ein

Besonders stark betroffen war die Handelssparte. Das operative Ergebnis schrumpfte um 95 % auf nur 20 Millionen EUR. Grund hierfür waren eine geringe Marktvolatilität und rückläufige Großhandelspreise, wodurch Arbitragegeschäfte und Handelsstrategien deutlich weniger lukrativ waren. Analysten werten dies als zyklischen Effekt, warnen jedoch, dass ein anhaltend ruhiger Markt die Ertragskraft nachhaltig schwächen könnte.

Investitionen bleiben hoch

Trotz der Ergebnisdelle hält RWE am ambitionierten Ausbauprogramm fest. Für 2025 sind Investitionen von 5,5 Milliarden EUR geplant, vor allem in Offshore-Windparks, Photovoltaik und Speichertechnologien. Großprojekte wie der Offshore-Park „Sofia“ in der britischen Nordsee und mehrere Batteriespeicherprojekte in den USA befinden sich im Zeitplan. Langfristiges Ziel ist es, bis 2030 eine Erzeugungskapazität aus Erneuerbaren von 65 Gigawatt zu erreichen.

Prognose bestätigt

Das Management bestätigte die Jahresprognose: Für 2025 wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 7,1 und 7,7 Milliarden EUR erwartet. Vorstandschef Markus Krebber bezeichnete die Wettereffekte als temporär und betonte, dass die langfristige Projektpipeline wetterbedingte Schwankungen künftig stärker ausgleichen werde.

Community-Stimmung

Im boersennews.de-Forum zeigt sich ein gemischtes Bild. Optimistische Anleger verweisen auf die stabile Prognose und die milliardenschweren Ausbaupläne. Kritische Stimmen mahnen, dass wetterbedingte Ertragsschwankungen auch in Zukunft eine dauerhafte Herausforderung darstellen und eine breitere Erzeugungsbasis nötig sei.

Bn-Redaktion/pl
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