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RWE Prognose

Strom 2026 deutlich günstiger! 04.01.2026, 14:52 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stromleitungen
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Verbraucher profitieren: Stromkosten 2026 spürbar günstiger

Für Stromkunden in Deutschland gibt es zum Jahresauftakt positive Signale: RWE-Chef Markus Krebber rechnet für 2026 mit spürbar sinkenden Stromkosten. Zwar bleiben die Großhandelspreise für Strom stabil, doch durch die staatliche Entlastung bei den Netzentgelten könnten viele Haushalte unter dem Strich deutlich weniger zahlen. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox ergibt sich für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden eine Ersparnis von 77 Euro brutto – allein durch gesenkte Stromnetzgebühren.

Krebber erwartet mittelfristig eine Stabilisierung der Gesamtpreise. Zwar dürften die Kosten für die Stromerzeugung weiter sinken, jedoch werde dieser Effekt durch steigende Netzentgelte kompensiert. Die beiden gegenläufigen Entwicklungen könnten sich weitgehend ausgleichen – mit einem insgesamt konstanten Preisniveau als Ergebnis.

LNG-Ausbau drückt Gaspreise – Versorgung im Winter gesichert

Auch auf dem Gasmarkt deutet sich Entspannung an. Für die kommenden zwei Jahre prognostiziert RWE sinkende Gaspreise. Treiber dieser Entwicklung ist das zunehmende Angebot an Flüssiggas (LNG), das den Wettbewerb erhöht und Druck auf die Preise ausübt. RWE selbst betreibt mehrere Gaskraftwerke und beliefert Großabnehmer direkt. Vom Preisrückgang dürfte der Konzern also doppelt profitieren – durch günstigere Erzeugungskosten und wettbewerbsfähige Lieferkonditionen.

Mit Blick auf die aktuelle Heizsaison gibt sich Krebber zuversichtlich: Bei einem durchschnittlich kalten Winter sei die Gasversorgung gesichert. Die Importstrukturen seien stabil. Trotzdem warnt der Vorstandschef: „Das Energiesystem ist auf Kante genäht, das ist riskant.“ Um Versorgungsengpässen bei extremer Kälte oder Lieferschwierigkeiten vorzubeugen, fordert er den zügigen Ausbau der LNG-Infrastruktur – insbesondere neuer Importterminals an der Küste.

RWE verlangt Ausschreibung für neue Gas-Kraftwerke

Deutlich wird Krebber auch beim Thema Energiewende: Um wie geplant bis 2030 aus der Kohle auszusteigen, brauche RWE bereits im ersten Quartal 2026 grünes Licht für neue Gaskraftwerke. „Wir wollen drei Gigawatt an neuen Gas-Kraftwerken bauen und haben die Planung trotz der politischen Unsicherheit vorangetrieben“, erklärt er. Die ersten Anlagen könnten bei zügiger Umsetzung noch vor Ende 2029 ans Netz gehen.

Das Bundeswirtschaftsministerium arbeite intensiv an einer Lösung, allerdings müsse Deutschland seine Pläne auch auf EU-Ebene durchsetzen. Krebber fordert eine Ausschreibung mit möglichst schlanken Bedingungen – insbesondere ohne ein festes EU-Datum für die Umstellung auf grünen Wasserstoff. Der Markt solle selbst regeln, wann der Wechsel technisch und wirtschaftlich sinnvoll sei.

Braunkohle nur auf Abruf – und nur gegen Kostenerstattung

Parallel zur Gasstrategie stellt RWE Bedingungen für den möglichen Weiterbetrieb seiner Braunkohleanlagen über das Jahr 2030 hinaus. Sollte die Bundesregierung beschließen, die Kraftwerke für drei weitere Jahre in Reserve zu halten, müsse der Staat die Verantwortung übernehmen. Dazu gehören die Organisation der Reserve, die Finanzierung der CO2-Zertifikate sowie die volle Kostenerstattung für den Bereitschaftsbetrieb.

Beim Personal reagiert RWE bereits auf mögliche Szenarien. Derzeit sind rund 6.000 Beschäftigte in der Braunkohle aktiv. Bis 2030 soll diese Zahl auf etwa 2.000 sinken. Eine Verlängerung der Reserve würde lediglich bedeuten, dass weniger Mitarbeitende als geplant über Anpassungsgeld in den Ruhestand gehen. „Wir holen keinen aus der Rente zurück“, betont Krebber.

Für die geplanten neuen Gas-Kraftwerke fordert RWE zusätzlich eine Mindestvergütung, da diese Anlagen nur dann einspringen, wenn Wind- und Sonnenstrom ausbleiben. In der geplanten Ausschreibung soll sich letztlich der günstigste Anbieter durchsetzen – eine Grundbedingung für Investitionssicherheit im neuen Energiemarkt.

Bn-Redaktion/aw
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