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Saab

Milliarden-Deal mit Sprengkraft 14.04.2025, 14:46 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Saab: Milliarden-Deal mit Sprengkraft
© Symbolbild von Taurus/Saab
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Saab Registered (B) 65,75 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Saab sichert sich Großauftrag zur Modernisierung deutscher Marschflugkörper


Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat einen umfassenden Vertrag über die Wartung und Modernisierung der TAURUS KEPD 350-Marschflugkörper für die deutsche Luftwaffe unterzeichnet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,7 Milliarden schwedische Kronen (rund 150 Millionen Euro). Die Laufzeit reicht von 2025 bis 2035 – ein langfristiges Engagement, das Saab eine strategisch wichtige Position auf dem europäischen Verteidigungsmarkt sichert.

Nachfrage nach Präzisionswaffen steigt spürbar
Der TAURUS KEPD 350 ist ein luftgestützter Lenkflugkörper mit einer Reichweite von über 500 Kilometern. Er ist speziell für präzise Angriffe auf stark geschützte, stationäre Bodenziele konzipiert. Saab-Manager Görgen Johansson erklärt dazu: „Der TAURUS KEPD 350 ermöglicht dem Benutzer, bei anspruchsvollen Luftoperationen Ziele auf große Entfernungen zu bekämpfen. Die neuesten Upgrades werden der deutschen Luftwaffe erhebliche Verbesserungen bringen.“

Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen in Europa steigt die Nachfrage nach modernisierten Waffensystemen. Der neue Großauftrag gilt daher als bedeutender Schritt zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit.

Börsenkurs hebt ab – Anleger sehen Potenzial
Die Nachricht vom Großauftrag trieb die Saab-Aktie in den letzten Wochen kräftig nach oben. Im Februar stieg das Papier von rund 19 Euro auf aktuell 38,67 Euro (Stand: 14. April 2025) – mehr als eine Verdopplung in kurzer Zeit. Analysten bewerten die Lage positiv: Die klare Positionierung im Verteidigungsbereich und die langfristige Auftragslage machen Saab für Investoren attraktiv. Einschätzungen zufolge könnte das Unternehmen vom allgemeinen Aufrüstungs- und Modernisierungstrend in Europa auch in den kommenden Jahren stark profitieren.

Politische Debatte um Taurus-Lieferungen in die Ukraine
Parallel dazu ist die politische Diskussion um mögliche Taurus-Lieferungen an die Ukraine wieder aufgeflammt. CDU-Chef Friedrich Merz bekräftigte kürzlich seine Offenheit für eine Lieferung an die Ukraine. Ziel sei es, kritische Nachschubwege der russischen Armee – etwa auf der Krim – gezielt zu unterbrechen. Diese Debatte könnte mittel- bis langfristig auch die Bedeutung des TAURUS-Systems für internationale Verteidigungsstrategien unterstreichen – und damit auch Saab als Hersteller zusätzlich ins Rampenlicht rücken.

Bn-Redaktion/ar
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