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Sanktionsbruch mit Ansage

Iran kassiert täglich Millionen 17.03.2026, 17:20 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Sanktionsbruch mit Ansage: Iran kassiert täglich Millionen
© Symbolbild USA und Iran
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Öl (WTI) 99,63 USD +2,41 % Ariva Indikation
Öl (Brent) 108,20 USD +1,54 % ARIVA Indikation Rohstoffe

Ölströme trotz Krieg erstaunlich stabil
Während der Konflikt im Nahen Osten die Märkte erschüttert, erzielt der Iran weiterhin hohe Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Schätzungen zufolge fließen derzeit mehr als 140 Millionen US-Dollar pro Tag durch Exporte in die Staatskasse. Seit Ende Februar wurden mindestens 13 Supertanker am Exportterminal auf der Insel Kharg beladen. Insgesamt passierten rund 24 Millionen Barrel Rohöl die Straße von Hormus. Diese Route ist zentral für den globalen Energiemarkt, da normalerweise etwa 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels dort abgewickelt werden.

USA setzen auf Stabilität statt Eingriff
Trotz bestehender Sanktionen greift Washington derzeit nicht ein. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte: „Die iranischen Schiffe sind bereits ausgelaufen, und wir haben das zugelassen, um die Welt zu versorgen“. Hintergrund ist die Sorge vor weiteren Verwerfungen am Energiemarkt. Die Preise sind bereits auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Ein Eingreifen könnte die Lage zusätzlich verschärfen und politische Risiken erhöhen.

China als entscheidender Abnehmer
Ein Großteil der iranischen Exporte geht weiterhin nach Asien. Besonders China spielt eine zentrale Rolle. Mehr als 90 Prozent des iranischen Öls werden dort verarbeitet. Trotz Sanktionen greifen Raffinerien zu, da die Lieferungen mit Preisabschlägen angeboten werden. Bei aktuell hohen Marktpreisen bleibt das Geschäft dennoch äußerst lukrativ für Teheran.

Produktion und Lieferketten unter Druck
Gleichzeitig ist die Lage in der Region angespannt. Angriffe auf Infrastruktur sowie eingeschränkte Transportwege belasten den Markt zusätzlich. Die Straße von Hormus ist nur eingeschränkt nutzbar, was die globale Versorgung erschwert. Andere Produzenten drosseln ihre Förderung oder kämpfen mit beschädigten Anlagen.

Wachsende Risiken für den Weltmarkt
In Washington steigt der Druck, härter gegen die Einnahmen des Iran vorzugehen. Experten warnen jedoch vor den Folgen. Ein stärkeres Eingreifen könnte die ohnehin fragile Versorgungslage weiter destabilisieren. Beobachter sehen in der aktuellen Zurückhaltung ein bewusstes Signal, die Märkte nicht zusätzlich zu belasten.

Bn-Redaktion/ar
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