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Siemens Healthineers

Wird die Medizintechniktochter unabhängig? 30.12.2024, 17:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Siemens Healthineers 40,99 EUR -1,13 % Tradegate

Zukunft der Siemens-Beteiligung an Healthineers ungewiss

Die Siemens AG könnte sich von ihrer Mehrheitsbeteiligung an Siemens Healthineers trennen. Laut Finanzvorstand Ralf Thomas wird bis Ende 2025 eine Entscheidung getroffen, ob der Konzern seine rund 70-prozentige Beteiligung an der Medizintechniktochter aufgibt. "Wir bewerten die ökonomischen Möglichkeiten für die Siemens AG im Gesundheitswesen", erklärte Thomas im Gespräch mit dem Handelsblatt und kündigte an, dass die Ergebnisse bis zum Kapitalmarkttag vorliegen werden.

Die Parallelen zur elterlichen Erziehung zog der CFO dabei selbst: "Auch wir versuchen, unsere Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen. Wenn sie diese dann haben, entlassen wir sie in ihre Unabhängigkeit." Aktuell sinkt der Anteil von Siemens an Healthineers bereits durch die Übernahme des US-Softwarespezialisten Altair auf etwa 70 Prozent.

Digitalisierung statt Medizintechnik: Siemens setzt neue Prioritäten

Während Großinvestoren auf eine vollständige Trennung von der Medizintechniksparte drängen, betont Siemens die strategische Bedeutung der Digitalisierung. Der Anteil der digitalen Geschäftsbereiche soll deutlich gesteigert werden – von aktuell 12 Prozent auf ambitionierte 20 bis 25 Prozent. Thomas erklärte dazu: "Das würde uns aus Sicht der Investoren wie einen Digitalkonzern positionieren."

Das Medizintechnikgeschäft von Healthineers, das sich durch innovative MRT-Geräte und Laborsysteme auszeichnet, bietet zwar Synergien. Doch Thomas machte klar: Die rechtfertigen nicht die enormen Kapitalbindungen von rund 45 Milliarden Euro. "Im Moment nutzen wir Wettbewerbsvorteile. Alles andere bleibt offen", fügte er hinzu.

Altair-Übernahme treibt Digitalstrategie voran

Anders sieht es beim Bahntechnikgeschäft aus. "Dieses Geschäft ist bei uns gut aufgehoben. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, uns davon zu trennen", stellte Thomas klar. Siemens hält weiterhin an seiner Rolle als führender Akteur im Bahntechnikbereich fest.

Ein klares Signal in Richtung Digitalisierung sendet hingegen die Übernahme des Softwarespezialisten Altair für rund 10 Milliarden US-Dollar. Diese Akquisition wird Siemens helfen, seine digitale Transformation zu beschleunigen und sein Portfolio um innovative Softwarelösungen zu erweitern.

Während die Siemens Healthineers-Aktie zuletzt um 1,5 Prozent nachgab, bleibt der Konzern in der strategischen Neuausrichtung entschlossen: Der Fokus auf digitale Zukunftstechnologien scheint für Siemens entscheidender als das traditionelle Geschäft in der Medizintechnik.

Bn-Redaktion/aw
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