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Skandal um KI Chips

Wie ein Milliarden Netzwerk aufflog 23.03.2026, 16:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Skandal um KI Chips: Wie ein Milliarden Netzwerk aufflog
© Symbolbild von Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
NVIDIA 182,63 EUR -0,08 % Lang & Schwarz
Super Micro Computer 30,03 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Anklage erschüttert Vertrauen
US Behörden haben Anklage gegen einen Mitbegründer des Serveranbieters Super Micro Computer sowie zwei weitere Personen erhoben. Im Fokus steht der Vorwurf, gezielt gegen Exportkontrollen verstoßen und KI Technologie in großem Stil nach China umgeleitet zu haben. Die Anschuldigungen wiegen schwer, da sie einen sensiblen Bereich betreffen, der seit 2022 strengen Beschränkungen unterliegt.

Milliardenvolumen im Visier
Laut Staatsanwaltschaft sollen Yih Shyan Wally Liaw und seine Mitangeklagten ab 2024 Server mit Nvidia Technologie im Wert von 2,5 Milliarden US Dollar über ein südostasiatisches Unternehmen verkauft haben. Ziel sei gewesen, diese Systeme anschließend illegal nach China weiterzuleiten. Um dies zu ermöglichen, seien Dokumente gefälscht und interne Genehmigungsprozesse bewusst umgangen worden.

Neue Details verschärfen Lage
Die nun veröffentlichten Ermittlungsakten zeigen, dass nicht nur ältere Chips betroffen waren. Vielmehr soll gezielt versucht worden sein, auch moderne Blackwell Beschleuniger vom Typ B200 zu beschaffen. Liaw habe laut Anklage persönlich Druck ausgeübt und über Chat Nachrichten Prognosen eingefordert, um gegenüber Nvidia größere Zuteilungen zu rechtfertigen. Sein Aktienbestand wird auf rund 464 Millionen Dollar geschätzt.

Manipulation und Täuschung
Die Ermittler zeichnen ein Bild gezielter Täuschung. Neben sogenannten Dummy Servern in Tarnlagern sollen auch Prüfprozesse beeinflusst worden sein. Ein Manager habe dafür gesorgt, dass Inventurprüfungen von einem als freundlich beschriebenen Prüfer durchgeführt wurden. 

Börse reagiert mit Absturz
Die Aktie von Super Micro geriet massiv unter Druck und verlor zeitweise rund 25 Prozent. Allein in kurzer Zeit summieren sich die Verluste deutlich. In den letzten drei Monaten beträgt das Minus 38,53 Prozent, im laufenden Jahr 2026 bereits 35,65 Prozent. Analysten sehen erhebliche Risiken für die Glaubwürdigkeit und sprechen von möglichen Auswirkungen auf das operative Geschäft, auch wenn das Unternehmen selbst nicht angeklagt ist.

Bn-Redaktion/ar
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