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TeamViewer glänzt mit Zahlen

Anleger reagieren trotzdem kühl 09.05.2025, 14:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Aktie TeamViewer
© Symbolbild erstellt mit DALL-E
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Name Aktuell Diff. Börse
TeamViewer 5,205 EUR -0,05 % Lang & Schwarz

Der Spagat zwischen operativer Stärke und Börsenrealität

TeamViewer hat zum Jahresbeginn mit einem starken Zahlenwerk überrascht: Im ersten Quartal 2025 legte der Umsatz währungsbereinigt um sieben Prozent auf 190,3 Millionen Euro zu – Analysten hatten lediglich mit 185 Millionen Euro gerechnet. Noch deutlicher übertraf das bereinigte EBITDA mit 81,7 Millionen Euro die Erwartungen. Die operative Marge kletterte auf satte 43 Prozent – vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Besonders die um 28 Prozent gesunkenen Marketingausgaben – unter anderem durch das Auslaufen großer Sponsoringverträge wie mit Manchester United – trugen zur verbesserten Profitabilität bei.

Unterm Strich stand ein Gewinn von 29,6 Millionen Euro – ein Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. CEO Oliver Steil spricht von „weiterem Rückenwind im Enterprise-Geschäft“, das insbesondere durch den zunehmenden Bedarf an Remote- und Automatisierungslösungen an Dynamik gewinnt.

Übernahme als Unsicherheitsfaktor: Der Milliarden-Deal mit 1E im Fokus

Trotz dieser positiven Signale lastet eine große Unbekannte auf dem Unternehmen: die Anfang des Jahres angekündigte Übernahme des britischen IT-Automatisierungsspezialisten 1E für 720 Millionen US-Dollar. Zwar versichert das Management, dass die Integration planmäßig verlaufe und bereits erste gemeinsame Produkte im Markt seien – doch Anleger scheinen skeptisch. Die Hoffnung auf schnelle Synergieeffekte erfüllt sich bislang nicht im gewünschten Tempo. Zwar bestätigt das Unternehmen seine Jahresziele – der Umsatz soll inklusive 1E auf 778 bis 797 Millionen Euro steigen, bei einer stabilen EBITDA-Marge von 43 Prozent –, doch bleibt die Frage, ob sich der hohe Kaufpreis langfristig als kluge Investition erweist.

Kursabsturz trotz Wachstumsstory

Der vielleicht überraschendste Aspekt: Trotz der überzeugenden Zahlen verlor die TeamViewer-Aktie deutlich an Wert und fiel auf etwas über 11 Euro. Der Grund liegt weniger in den Fundamentaldaten als vielmehr in der hohen Erwartungshaltung der Investoren. Marktteilnehmer hatten offenbar auf noch optimistischere Ausblicke und raschere Fortschritte bei der Integration von 1E gesetzt. Statt Euphorie herrscht daher Ernüchterung.

Das Beispiel zeigt erneut, wie sensibel Tech-Investoren auf strategische Großentscheidungen reagieren – selbst dann, wenn das operative Geschäft floriert. Für TeamViewer bleibt nun entscheidend, ob das Unternehmen durch kontinuierliche operative Stärke und erfolgreiche Integration von 1E das Vertrauen der Börse zurückgewinnen kann.

Bn-Redaktion/aw
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