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28 Milliarden Euro Verlust für Europa 22.02.2025, 12:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stahl
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EU droht Milliardenverlust durch neue US-Zölle auf Stahl und Aluminium

28 Milliarden Euro Schaden erwartet – Eskalation des transatlantischen Handelskonflikts

Die Europäische Union steht vor einem massiven Rückschlag: Neue Zölle auf Stahl- und Aluminiumexporte der USA unter Ex-Präsident Donald Trump könnten Exporte im Wert von bis zu 28 Milliarden Euro treffen. Laut EU-Beamten könnte diese Maßnahme das Vierfache der Zölle aus dem Jahr 2018 erreichen, als die USA erstmals Strafzölle gegen die EU verhängten.

EU plant schnelle Vergeltungsmaßnahmen

EU-Handelskommissar Maros Sefcovic warnte nach Gesprächen mit US-Vertretern in Washington, dass die genaue Ausgestaltung der Zölle noch unklar sei. Bereits jetzt bereitet sich die EU jedoch auf mögliche Gegenmaßnahmen vor. Diese könnten gezielt amerikanische Produkte treffen, die politisch sensibel sind – darunter Motorräder von Harley-Davidson oder Jeans von Levi Strauss.

Trumps Handelspolitik: Rückkehr zu alten Mustern

Die geplanten Maßnahmen umfassen Zölle von 25 % auf Stahl und 10 % auf Aluminium – ohne die Ausnahmen, die 2018 noch galten. Trump strebt zudem neue Zölle auf Autos an, um die US-Industrie weiter zu schützen.

Die EU will handeln – notfalls mit alten Mitteln

Sollten die USA ihre Drohungen wahr machen, könnte die EU bereits ausgesetzte Strafzölle wieder aktivieren. Die Kommission erarbeitet derzeit Listen von US-Produkten, die empfindlich getroffen werden sollen. Dabei steht im Fokus, wirtschaftlichen und politischen Druck auf die US-Regierung auszuüben.

Thyssenkrupp: Neue Sorgen durch US-Zölle

Parallel dazu kämpft auch der deutsche Stahlkonzern Thyssenkrupp mit eigenen Problemen. Die Gespräche über einen Verkauf der Tochtergesellschaft Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) sind gescheitert, nachdem der Interessent CE Capital Partners sich zurückgezogen hat. Die Gewerkschaft IG Metall kritisierte, das Scheitern sei an der Finanzierung gescheitert – CE Capital habe nicht das erforderliche Kapital von 200 Millionen Euro bereitstellen können.

Zukunft von 3.000 Arbeitsplätzen auf der Kippe

Für die rund 3.000 Beschäftigten der HKM ist die Lage ungewiss. Sollte kein neuer Investor gefunden werden, droht eine Schließung des Werks. Die Politik, insbesondere die SPD NRW, betont jedoch weiterhin den Erhalt aller Arbeitsplätze als oberstes Ziel.

Ein zweifacher Schlag für die europäische Stahlindustrie

Die drohenden US-Strafzölle und die internen Probleme bei Thyssenkrupp setzen die europäische Stahlbranche massiv unter Druck. Während die EU auf eine diplomatische Lösung mit den USA hofft, bleibt die Unsicherheit groß – für Unternehmen wie für Beschäftigte.

Bn-Redaktion/ts
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