Thyssenkrupp im Umbruch

Verkauf von Materials Services geplant 10.04.2025, 12:57 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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ThyssenKrupp 10,04 EUR +0,68 % Quotrix Düsseldorf

Strategiewechsel mit Signalwirkung

Der Industriekonzern Thyssenkrupp plant laut Insiderinformationen einen möglichen Verkauf seiner Materials Services Sparte – ein Bereich, der mit einem Jahresumsatz von rund 12 Milliarden Euro ein echtes Schwergewicht im Portfolio des Unternehmens darstellt. Bewertet wird die Sparte auf bis zu 2 Milliarden Euro. Dieser Schritt ist Teil einer weitreichenden strategischen Neuausrichtung, bei der sich der Konzern von weniger profitablen Segmenten trennen will, um Effizienz und Fokus zu steigern.

Materials Services beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter und steuert etwa ein Drittel zum Konzernumsatz bei. Trotz dieser Größe lag das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zuletzt bei vergleichsweise schlanken 204 Millionen Euro – ein Wert, der Analysten und Investoren aufhorchen lässt. In Zeiten steigender Energiekosten und volatiler Rohstoffmärkte steigt der Druck auf den Konzern, seine Struktur zu optimieren.

Wer bietet mit? Potenzielle Käufer und Marktinteresse

Thyssenkrupp hat laut einem Bericht von Bloomberg bereits Interesse von potenziellen Investoren erhalten. Gespräche mit Beratern laufen, befinden sich jedoch noch in einem frühen Stadium. Offen bleibt, ob der Konzern angesichts der aktuellen Marktunsicherheiten tatsächlich einen Verkauf einleiten oder sich für eine Ausgliederung mit späterem Exit entscheidet. Für Anleger eröffnet sich damit ein spannendes Szenario: Kommt ein Deal zustande, könnte das zusätzliche Mittel für Innovationen und Wachstum freisetzen.

Mehr als nur Werkstoffe: Thyssenkrupp sortiert sich neu

Parallel zur Materials-Sparte treibt Thyssenkrupp auch die Trennung anderer Unternehmensbereiche voran. Die Marinesparte, die etwa 70 Prozent der nichtnuklearen U-Boot-Flotte der NATO liefert, soll an die Börse gebracht werden – ein cleverer Schritt, da Europas Rüstungsbudgets steigen. Zudem hatte sich der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky bereits im vergangenen Jahr einen Anteil von 20 Prozent an der Stahlsparte gesichert, ein weiterer Baustein im laufenden Umbau.

Der neue CEO Miguel Ángel López Borrego verfolgt damit konsequent eine Strategie der Fokussierung auf technologische und wachstumsstarke Kerngeschäfte. Für Börsianer ist klar: Bei Thyssenkrupp ist Bewegung drin – mit Risiken, aber auch erheblichen Chancen für strategisch denkende Investoren.

Bn-Redaktion/aw
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