Thyssenkrupp mit Kursschub

Neues Kursziel! 20.02.2026, 14:00 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stahlindustrie
© Symbolbild von Karan Bhatia auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
ThyssenKrupp 10,49 EUR -2,42 % Lang & Schwarz

Politischer Rückenwind für Europas Stahlbranche

Analyst Tommaso Castello macht deutlich, dass die Hochstufung nicht auf einer Neubewertung der Quartalszahlen basiert. Vielmehr sieht er veränderte Rahmenbedingungen. Insbesondere erwartet er stärkeren politischen Rückenwind für die europäische Stahlindustrie. Fördermaßnahmen, industriepolitische Initiativen und mögliche Schutzmechanismen könnten die Wettbewerbsposition heimischer Produzenten verbessern.

Hinzu kommt aus Sicht von Jefferies die dynamische Umsetzung der Konzernstrategie. Thyssenkrupp treibt den Umbau des Portfolios weiter voran und fokussiert sich stärker auf margenstärkere sowie zukunftsorientierte Bereiche. Diese strategische Neuausrichtung bildet für Castello die Grundlage für eine optimistischere Einschätzung der operativen Entwicklung.

Gewinnschätzungen über Konsens angehoben

Konkret hebt der Analyst seine Ebitda-Prognose für 2026 um fünf Prozent an. Damit liegt seine Erwartung nun sechs Prozent über dem Analystenkonsens – eine deutliche Abweichung von der Mehrheitsmeinung am Markt. Diese Anpassung signalisiert Vertrauen in eine verbesserte operative Performance, sollte sich das politische Umfeld wie erwartet positiv entwickeln.

Für Investoren ist insbesondere der Abstand zum Konsens relevant: Wer über den Markterwartungen liegt, setzt implizit auf positive Überraschungen in den kommenden Quartalen. Genau darauf scheint Jefferies zu spekulieren.

Portfolio-Optionen als möglicher Werttreiber

Zusätzlich sieht Castello Potenzial in möglichen strukturellen Maßnahmen. Im Raum stehen ein Verkauf des europäischen Stahlgeschäfts, ein Börsengang oder Verkauf der Aufzugsparte sowie eine Abspaltung des Werkstoffgeschäfts. Solche Schritte könnten stille Reserven heben und den Blick auf einzelne Unternehmensbereiche schärfen. Ob und wann entsprechende Transaktionen umgesetzt werden, bleibt jedoch offen.

An der Börse wurde die neue Einschätzung zunächst moderat positiv aufgenommen. Im vorbörslichen Tradegate-Handel notierte die Thyssenkrupp-Aktie am Freitag zeitweise 0,88 Prozent höher bei 10,86 Euro. Damit liegt der Kurs weiterhin spürbar unter dem neuen Jefferies-Ziel von 13 Euro. Rein rechnerisch entspricht das einem Aufwärtspotenzial von knapp 20 Prozent.

Ob sich diese Erwartung erfüllt, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob sich der erhoffte politische Rückenwind materialisiert und die strategischen Weichenstellungen tatsächlich zu einer nachhaltig verbesserten Ergebnisentwicklung führen.

Bn-Redaktion/aw
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