TUI

Ist der Turnaround möglich? 11.12.2024, 12:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tui Schiff
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TUI: Trotz Rekordzahlen – Warum die Aktie unter Druck gerät

Umsatzwachstum überzeugt, Aktie schwächelt

TUI hat beeindruckende Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Der Umsatz stieg um satte 12 Prozent auf 23,167 Milliarden Euro gegenüber 20,666 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Erholung des Tourismusgeschäfts spiegelt sich besonders in den Sparten „Hotels & Resorts“ und „Kreuzfahrten“ wider, die für das starke Wachstum verantwortlich sind. Das bereinigte EBIT kletterte um fast 33 Prozent auf 1,296 Milliarden Euro (Vorjahr: 0,977 Milliarden Euro). Der Gewinn für Aktionäre betrug 507 Millionen Euro – ein Anstieg um zwei Drittel gegenüber den 306 Millionen Euro im Vorjahr.

Dennoch wurde die Aktie nach anfänglichen Kursgewinnen stark verkauft und verlor zeitweise 8,5 Prozent auf 7,74 Euro. Am Ende des Vormittags lag das Minus bei 4,8 Prozent. Börsianer sprechen von Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen war. Trotz des Rücksetzers steht die Aktie seit Jahresbeginn mit 14 Prozent im Plus.

Positive Trends und Zukunftspläne

TUI konnte seine Nettoverschuldung deutlich reduzieren – von 2,106 Milliarden Euro auf 1,641 Milliarden Euro. Auch die Gästezahlen zeigen eine positive Entwicklung. Insgesamt reisten 20,3 Millionen Veranstaltergäste mit TUI, ein Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Niveau von 2019 mit 20,6 Millionen Gästen wurde jedoch noch nicht ganz erreicht. Für 2025 ist der Konzern optimistisch: Vorstandschef Sebastian Ebel peilt an, die Marke von 20,6 Millionen Gästen zu knacken und den operativen Gewinn weiter zu steigern.

In Großbritannien legten die Buchungen bereits um zehn Prozent zu, während in Deutschland ein Plus von fünf Prozent verzeichnet wurde. Die Pleite des Konkurrenten FTI sorgte für zusätzliche Kundenzuwächse.

Boeing-Probleme bremsen Wachstum

Ein Sorgenkind bleibt die Zusammenarbeit mit Boeing. Lieferverzögerungen bei der 737 Max zwingen TUI, länger auf neue Flugzeuge zu warten. In 2024 erhielt der Konzern nur fünf Maschinen, während für 2025 immerhin 13 Jets erwartet werden. Diese Unsicherheiten drücken auf die Stimmung der Anleger.

Trotz aller Herausforderungen bleibt der Ausblick positiv. Ebel kündigte für 2025 ein Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent und eine Steigerung des bereinigten EBIT um sieben bis zehn Prozent an. Damit will TUI weiter an Rentabilität und Effizienz arbeiten – und den Schuldenberg weiter abbauen.

Bn-Redaktion/ts
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