Under Armour schockt Anleger mit schwacher Prognose und massivem Kurssturz

Under Armour Aktie bricht zweistellig ein – Nordamerika-Schwäche trifft hart 09.08.2025, 13:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Under Armour schockt Anleger mit schwacher Prognose und massivem Kurssturz: Under Armour Aktie bricht zweistellig ein – Nordamerika-Schwäche trifft hart
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adidas 176,50 USD +3,53 % Nasdaq OTC
Nike (B) 41,94 USD -0,23 % NYSE Arca
Under Armour Registered (A) 5,12 USD +0,39 % NYS

Nachfrageeinbruch in Nordamerika belastet Geschäft

Under Armour verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang um vier Prozent auf rund 1,13 Milliarden US-Dollar und blieb damit leicht unter den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei zwei Cent, ebenfalls unter den Prognosen. Besonders dramatisch ist der Rückgang der Nachfrage in Nordamerika, wo Konsumzurückhaltung und zunehmender Wettbewerb die Umsätze spürbar belasten.

Für das laufende Quartal rechnet das Management mit einem Umsatzrückgang von sechs bis sieben Prozent – deutlich schwächer als die zuvor erwarteten knapp drei Prozent. Zudem soll die Bruttomarge um bis zu 360 Basispunkte sinken. Gründe sind neben der schwachen Konsumstimmung auch mögliche Importzölle auf Waren aus Asien, die jährliche Zusatzkosten von rund 100 Millionen US-Dollar verursachen könnten.

Wettbewerbsdruck und strukturelle Herausforderungen

Neben den konjunkturellen Belastungen kämpft Under Armour mit strukturellen Problemen. Die Marke hat es schwer, sich im Premiumsegment gegen Wettbewerber wie Nike, Adidas und Puma zu behaupten. Während diese Konzerne zuletzt teils stabile oder wachsende Absätze meldeten, bleiben die Verkaufszahlen von Under Armour vor allem im Heimatmarkt hinter den Erwartungen zurück.

Auch der internationale Markt kann die Schwäche nicht vollständig kompensieren. Zwar zeigen die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika noch moderate Wachstumsraten, doch reicht dies nicht aus, um die Verluste in den USA aufzufangen.

Ausblick bleibt angespannt

Die Prognosekorrektur und der drastische Kursrutsch verdeutlichen das angeschlagene Vertrauen der Investoren. Sollte die Nachfrage in Nordamerika nicht bald anziehen und die Zollpolitik klarer werden, dürfte der Druck auf die Aktie anhalten. Entscheidend wird sein, ob es dem Management gelingt, die Marke strategisch neu zu positionieren und so wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzukehren. Die zentrale Frage bleibt, ob Under Armour bereits das Tief erreicht hat oder ob Anleger sich auf weitere Rückschläge einstellen müssen.

Bn-Redaktion/jh
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