Volkswagen startet durch

Milliarden-Offensive im Robotaxi-Markt 18.06.2025, 17:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Robotaxi
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Volkswagen (VW) Vz 85,92 EUR -2,03 % Gettex

Der ID.Buzz AD – Volkswagens Einstieg ins autonome Zeitalter

Volkswagen setzt zum Sprung in ein völlig neues Geschäftsfeld an: Mit dem serienreifen Robotaxi ID.Buzz AD, vorgestellt in Hamburg, betritt der Konzern das Terrain der vollautonomen Mobilität – und positioniert sich damit in einem künftigen Milliardenmarkt. Der Elektrobus, der ab Ende 2026 in Europa und den USA für Flottenbetreiber rollen soll, fährt auf Autonomiestufe 4 – das heißt: vollautomatisiert auf definierten Strecken, ohne aktiven Fahrer.

Statt wie Tesla auf ein Direktkundengeschäft (B2C) zu setzen, geht VW den B2B-Weg: Die Fahrzeuge kommen als Komplettpaket inklusive Software, Buchungs-App und Wartung. Damit wird der Konzern zum Zulieferer der nächsten Mobilitätsrevolution – und stößt in eine Nische vor, die bisher weitgehend Tesla und Waymo vorbehalten war.

Uber bestellt 10.000 Fahrzeuge und VW investiert Milliarden in den USA

Bereits jetzt hat VW in den USA einen ersten Mega-Deal gelandet: Uber sichert sich 10.000 Fahrzeuge – ein klares Signal an die Konkurrenz. In Europa hingegen will Volkswagen künftig eng mit öffentlichen Verkehrsverbünden kooperieren.

Produziert wird der ID.Buzz AD im Werk Hannover, während die zentrale Technologie von Mobileye, einer Intel-Tochter, stammt. 27 Sensoren liefern ein präzises 360-Grad-Umfeldbild. Die zugrunde liegende KI-Software, Sicherheitsarchitektur und Sensorik stammen ebenfalls von Mobileye – ein technologisches Setup, das VW an die Spitze katapultieren soll.

Finanziell ist das Projekt kein Leichtgewicht: Ein niedriger einstelliger Milliardenbetrag ist bereits investiert, hinzu kommt die abgeschriebene Beteiligung an Argo AI (2,6 Milliarden Dollar). Doch VW zeigt sich entschlossen: Die geplanten hunderttausenden Fahrzeuge jährlich sollen das autonome Geschäft auf einen profitablen Wachstumspfad führen. Laut Christian Senger, Chef der autonomen VW-Sparte, erwartet man ein "exponentielles Wachstum" bei Margen "deutlich im zweistelligen Bereich".

Milliardenpotenzial für Flotten und Investoren

Für Flottenkunden wie Uber ergibt sich ein klarer Vorteil: Durch den Wegfall der Fahrerlöhne – zuletzt 20 Milliarden Dollar pro Quartal – sowie optimierte Ladezeiten und höhere Auslastung rechnet sich das Modell schon mittelfristig. Der hauseigene Mobilitätsdienst Moia, der in Hamburg und Hannover bereits autonom testet, dient VW als technische Spielwiese und Datenlieferant – trotz anhaltender Verluste im zweistelligen Millionenbereich.

Der adressierte Markt hat es in sich: Laut McKinsey könnte der Umsatz mit autonomen Fahrdiensten in Europa und den USA von derzeit unter 100 Millionen Euro bis 2035 auf 450 Milliarden Euro wachsen. Volkswagens Strategie: Nicht selbst betreiben – sondern Technologie, Fahrzeuge und Software liefern. Ein klarer Fokus, der Anleger und Flottenbetreiber gleichermaßen aufhorchen lässt.

Bn-Redaktion/aw
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