Volkswagen steigert Effizienz

Umsatzrendite soll auf 8 Prozent wachsen 13.03.2025, 16:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Skoda Lenkrad
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Effizienz als Schlüssel: VW setzt auf höhere Umsatzrendite

Volkswagen strebt mit seiner Markengruppe Core, zu der neben der Kernmarke VW auch Seat, Skoda und Cupra gehören, eine deutliche Verbesserung der Profitabilität an. Dank umfassender Effizienzmaßnahmen soll die Umsatzrendite mittelfristig auf 8 Prozent steigen. „Es wird mit Hochdruck an der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen gearbeitet“, teilte der Konzern bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2024 mit. Derzeit liegt die Marge bei 5,0 Prozent, nachdem sie im Vorjahr aufgrund von Preiskämpfen in China und Umstrukturierungskosten von 5,3 Prozent gesunken war.

Finanzchef David Powels betonte: „Das Jahr markiert insgesamt für uns einen Wendepunkt – wir arbeiten nun konsequent daran, unsere Organisation kosteneffizienter und nachhaltig erfolgreich aufzustellen.“ Dennoch musste die Markengruppe 2024 einen Absatzrückgang auf 9,0 Millionen Fahrzeuge (Vorjahr: 9,2 Millionen) hinnehmen. Trotz dieses Rückgangs konnte der Umsatz leicht auf 324,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 322,3 Milliarden) zulegen. Der operative Gewinn fiel jedoch deutlich auf 19,1 Milliarden Euro – ein Rückgang um 15 Prozent im Vergleich zu den 22,5 Milliarden Euro aus dem Vorjahr.

Skoda glänzt mit Rekordergebnis – Profitabilität auf Top-Niveau

Während der gesamte VW-Konzern mit einem Gewinneinbruch von fast 31 Prozent zu kämpfen hatte, präsentierte sich Skoda als Erfolgsgarant im Massensegment. Der tschechische Autobauer steigerte seinen Betriebsgewinn 2024 um beeindruckende 30 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. „Das ist ein solides Ergebnis in einem herausfordernden Umfeld“, erklärte Skoda-Vorstandschef Klaus Zellmer in Prag.

Der Erfolg von Skoda basiert laut Zellmer auf mehreren Faktoren: Einerseits profitieren die Werke in Tschechien von geringeren Lohn- und Energiekosten, andererseits bietet das breite Modellportfolio – vom Verbrenner über Plug-in-Hybride bis hin zu Elektroautos – eine starke Marktposition. Der Umsatz wuchs 2024 um 4,7 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro, die Umsatzrendite erreichte 8,3 Prozent. Bis 2030 peilt Skoda sogar eine Marge von 10 Prozent an.

E-Auto-Strategie: Kleinwagen mit Verbrenner, Siebensitzer als Prestigeprojekt

Volkswagen stellte kürzlich das neue Elektroauto ID.Every1 für 20.000 Euro vor, doch eine Skoda-Variante dieses Einstiegsmodells wird es nicht geben. Zellmer betonte, dass sich die Marken nicht gegenseitig Konkurrenz machen sollten. Stattdessen setzt Skoda auf eine längere Laufzeit seiner Verbrennermodelle Fabia, Scala und Kamiq bis mindestens 2030. Parallel wird geprüft, ob eine Hybridoption eingeführt wird.

Am oberen Ende der Modellpalette plant Skoda einen vollelektrischen Siebensitzer, der 2026 auf den Markt kommen soll. Die Zielgruppe seien Familien und Kunden, die früher Fahrzeuge wie den VW Sharan oder den Ford Galaxy gefahren haben. „Unser strategisches Ziel sind zehn Prozent Umsatzrendite bis zum Ende der Dekade“, so Zellmer. Eine Produktionsverlagerung von VW-Modellen nach Tschechien schloss er derzeit aus, da die Skoda-Werke bereits voll ausgelastet seien.

Während Volkswagen an seiner Profitabilität arbeitet, verlor die VW-Aktie im XETRA-Handel zuletzt 1,05 Prozent und notierte bei 108,80 Euro.

Bn-Redaktion/aw
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