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Vonovia überrascht

Warum die Schulden weniger gefährlich sind als gedacht 09.09.2026, 13:58 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Vonovia
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Vonovia/Simon Bierwald
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Schulden gut abgesichert

S&P bestätigt Vonovia weiterhin mit einem BBB+-Rating und stabilem Ausblick. Ein wichtiger Faktor ist die Finanzierungsstruktur: Der Großteil der Verbindlichkeiten ist festverzinst oder abgesichert.

Damit wirken steigende Marktzinsen nicht sofort auf die gesamte Finanzierung. Belastungen entstehen vor allem dann, wenn bestehende Kredite und Anleihen auslaufen und ersetzt werden müssen.

Auch die Zinsdeckung bietet derzeit noch einen gewissen Puffer. S&P erwartet für die kommenden Jahre weiterhin einen ausreichenden Wert.

Immobilienverkäufe werden entscheidend

Entwarnung gibt es dennoch nicht. Vonovia will seine Verschuldung weiter reduzieren und plant dafür unter anderem Verkäufe von Immobilien und Beteiligungen.

Bereits zahlreiche Wohnungen wurden als nicht strategisch eingestuft. Weitere Bestände sollen folgen.

Damit wird entscheidend, zu welchen Preisen Vonovia die Objekte verkaufen kann. Gelingt dies wie geplant, könnte die Bilanz weiter entlastet werden. Verzögern sich die Verkäufe oder sind nur größere Preisabschläge möglich, würde der finanzielle Spielraum hingegen kleiner.

Operatives Geschäft bleibt stabil

Gleichzeitig entwickelt sich das Vermietungsgeschäft weiterhin positiv. Das bereinigte Ergebnis des Mietsegments konnte trotz eines kleineren Bestands zulegen. Auch die Mieteinnahmen entwickelten sich robust.

Damit steht Vonovia vor allem vor der Aufgabe, die stabile operative Entwicklung mit einer weiteren Verbesserung der Bilanz zu verbinden.

Bn-Redaktion/js
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