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Nächste Hiobsbotschaft für den Kurs? 06.12.2024, 11:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

VW Passat
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VW unter Druck: Elektro-Bulli ID.Buzz könnte nach Polen verlagert werden

Volkswagen prüft offenbar, die Produktion des Elektro-Modells ID.Buzz von Hannover ins polnische Werk PoznaÅ„ zu verlagern. Wie bekannt wurde, wurden diese Überlegungen bei einer internen Betriebsversammlung in Hannover bestätigt. In Betracht gezogen wird sowohl eine vollständige Produktionsverlagerung als auch eine Teilverlagerung. Ein Sprecher von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) erklärte dazu: „Es gibt verschiedene Szenarien, die geprüft werden.“ Konkrete Entscheidungen oder Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Produktionsziele weit verfehlt

Der ID.Buzz, einst als Hoffnungsträger für die Elektro-Offensive des Konzerns gestartet, konnte die ambitionierten Ziele bisher nicht erreichen. Seit dem Produktionsbeginn im Jahr 2022 wurden im ersten Halbjahr 2024 nur 14.600 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber noch immer weit unter den ursprünglich anvisierten 130.000 Einheiten jährlich.

Nach dem Produktionsstopp des Verbrenner-Transporters T6.1 ist der ID.Buzz eines von nur zwei verbleibenden Modellen im Werk Hannover. Eine mögliche Verlagerung der Produktion könnte die Zukunft des Standorts massiv gefährden.

Tarifkonflikte und Sparkurs verschärfen die Lage

Parallel zu den Standortüberlegungen spitzt sich der Tarifkonflikt zwischen Volkswagen und der IG Metall zu. Bei den jüngsten Warnstreiks legten konzernweit fast 100.000 Beschäftigte die Arbeit nieder, allein in Wolfsburg beteiligten sich 47.000 Mitarbeiter. Die Proteste richten sich gegen geplante Lohnkürzungen von bis zu zehn Prozent, mögliche Werksschließungen und den Wegfall der Beschäftigungssicherung.

Oliver Blume, Vorstandschef von Volkswagen, betonte bei der Betriebsversammlung den notwendigen Sparkurs. Doch Arbeitnehmervertreter und die IG Metall kritisieren die Pläne scharf. „Werksschließungen und Massenentlassungen sind keine Lösung“, so IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger.

Neuer Verhandlungstermin entscheidend

Am 9. Dezember findet die nächste Verhandlungsrunde statt, begleitet von weiteren Arbeitsniederlegungen, die diesmal auf vier Stunden pro Schicht ausgedehnt werden sollen. Die Zukunft der deutschen Standorte und der Beschäftigten steht dabei ebenso auf dem Spiel wie die strategische Ausrichtung des Konzerns angesichts wachsender Konkurrenz aus China und sinkender Nachfrage nach Neuwagen.

Volkswagen muss jetzt eine Balance finden: Die dringend notwendige Kostenreduzierung darf nicht zulasten der Belegschaft und Standorte gehen. Die Verlagerung der ID.Buzz-Produktion könnte dabei zu einem symbolträchtigen Prüfstein für die Richtung werden, die der Konzern einschlägt.

Bn-Redaktion/ts
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