Anzeige
+++Kupfer-Geheimtipp 2026: Jetzt wird gebohrt: Copper One startet den wichtigsten Schritt auf dem Weg zur ersten Kupfer-Ressource+++
Yen im freien Fall

Warum Anleger jetzt nervös werden 01.07.2026, 13:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Japanischer Tempel
© Bild von Pexels auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Toyota 14,63 EUR -0,69 % Baader Bank

Yen fällt auf historisches Tief

Der Absturz des Yen hat mehrere Gründe. Die Zinsen in Japan liegen trotz einer Anhebung weiter deutlich unter dem Niveau in den USA. Gleichzeitig stützen Erwartungen an weitere Zinsschritte der US Notenbank den Dollar. Hinzu kommen höhere Energiepreise, die Japan als großen Importeur zusätzlich belasten. Dadurch steigt der Bedarf an Dollar, während der Yen weiter unter Druck bleibt.

Carry Trade bleibt attraktiv

Der Yen Carry Trade funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Investoren leihen sich Geld in Yen zu niedrigen Zinsen und legen es in höher verzinsten Anlagen an, etwa in US Anleihen, Aktien oder anderen Dollar Anlagen. Solange der Yen schwach bleibt und die Zinsdifferenz groß ist, kann diese Strategie attraktiv sein. Genau das verstärkt aber auch den Abwertungsdruck, weil geliehene Yen verkauft und Dollar Anlagen gekauft werden.

Das Tief verändert das Risiko

Das 40 Jahres Tief macht den Carry Trade zugleich gefährlicher. Je weiter der Yen fällt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Japans Behörden eingreifen. Eine Intervention könnte den Yen schlagartig steigen lassen. Dann müssten Investoren ihre Positionen schließen, Yen zurückkaufen und riskante Anlagen verkaufen. Ein solcher Rückbau kann sich schnell auf Aktienmärkte, US Anleihen und Schwellenländer auswirken.

Tokio steht unter Druck

Die Märkte spekulieren bereits darüber, wann Japan handeln könnte. Als möglicher Zeitpunkt wird der 3. Juli genannt, weil die US Märkte wegen des Feiertags am 4. Juli in dünnerem Handel stehen könnten. Japan verfügt über hohe Währungsreserven, doch größere Eingriffe hätten Nebenwirkungen. Werden US Staatsanleihen verkauft, könnte das auch den amerikanischen Anleihemarkt belasten.

Signal für globale Märkte

Für Anleger bleibt der Yen damit ein wichtiger Risikofaktor. Ein schwacher Yen stützt zwar japanische Exportwerte und kann den Nikkei begünstigen. Dazu zählt auch Toyota, dessen Aktie stark auf Wechselkurserwartungen und die Entwicklung des globalen Autogeschäfts reagiert. Gleichzeitig steigen Importkosten und Inflationsdruck in Japan. Entscheidend wird nun, ob die Bewegung geordnet bleibt oder ob ein abrupter Gegenschlag kommt. Der Yen Carry Trade kann weiter laufen, doch sein größtes Risiko wächst mit jedem neuen Tief.

Bn-Redaktion/tb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

16:46 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

16:35 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:20 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:30 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

7:39 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 17:50 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer