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+++Gold-Superzyklus 2026 Der Countdown zu einer der heißesten Gold-Stories 2026 hat begonnen+++
Zentralbanken kaufen weiter

Und Gold wird der große Gewinner? 10.01.2026, 12:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

KI - Gold
© Bild von myshoun auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Silber 79,95 USD +3,88 % Lang & Schwarz
Gold 4.509,81 USD ±0,00 % Forex

Historische Rally mit Potenzial zur Fortsetzung

Nach einem außergewöhnlichen Kursanstieg von 65 % im Jahr 2025 – dem stärksten seit fast 50 Jahren – bleiben viele professionelle Investoren trotz aller Skepsis optimistisch: Die treibenden Kräfte hinter dem Höhenflug von Gold seien weiterhin intakt. In einem Umfeld aus fallenden Zinsen, geopolitischen Spannungen und massiven Käufen durch Zentralbanken stieg der Goldpreis 2025 sogar über sein inflationsbereinigtes Allzeithoch aus dem Jahr 1980.

Zentralbanken treiben die Nachfrage

Laut Ian Samson von Fidelity International seien fiskalische Defizite, Zinssenkungen und die anhaltende Nachfrage der Notenbanken weiterhin stützende Faktoren. Zwar habe er im Oktober Gewinne mitgenommen, seine Position aber inzwischen wieder ausgebaut. Auch Darwei Kung von der DWS Group sieht kurzfristige Chancen und hält an einer leicht überdurchschnittlichen Allokation fest.

Gold sei inzwischen „mehr denn je ein Spiel gegen Fiatwährungen“, so Mike Wilson von Morgan Stanley. Steigende Staatsschulden und politische Eingriffe in die Unabhängigkeit von Notenbanken untergraben laut ihm das Vertrauen in etablierte Währungen. Wilson empfiehlt eine Portfoliostruktur von 60/20/20 – also 20 % in Sachwerte wie Gold als Inflationsschutz.

Wachsende strategische Bedeutung in großen Portfolios

Auch institutionelle Investoren wie Pensions- und Versicherungsgesellschaften zeigten laut UBS-Manager Massimiliano Castelli 2025 ein wachsendes Interesse. Einige hätten erstmals rund 5 % ihrer strategischen Allokation in Gold investiert – gelockt von der Performance und dem Potenzial als Absicherung gegen Abwärtsrisiken.

Zwar sei das Aufwärtspotenzial 2026 geringer als im Vorjahr, so Castelli, doch der Ausblick bleibe grundsätzlich positiv. Historisch betrachtet folgten auf extreme Rallys jedoch oft lange Seitwärtsphasen, wie etwa nach dem Rekordhoch 2011 oder dem Anstieg von 127 % im Jahr 1979.

Anhaltende Käufe durch Zentralbanken im Fokus

Trotz des Rekordjahres bleibt Gold in US-Portfolios unterrepräsentiert: ETFs auf Gold machen laut einer Analyse von Goldman Sachs nur 0,17 % privater US-Vermögen aus – deutlich weniger als 2012. Der Investmentbank zufolge könnte jeder Anstieg um 0,01 Prozentpunkte den Preis um 1,4 % nach oben treiben.

Zentralbanken gelten weiterhin als wichtigste Käufer: 2026 rechnet Goldman Sachs mit monatlichen Käufen von rund 80 Tonnen. Seit der Blockade russischer Devisenreserven 2022 gilt Gold zunehmend als krisensicherer Vermögensspeicher außerhalb westlicher Einflusszonen – ein Motiv, das vor allem China antreibt. „Für China ist Gold eine geopolitische Entscheidung“, betont Thomas Roderick von Trium Capital.

Langfristige Unterstützung durch stabile Nachfrage

Da Zentralbanken selten verkaufen, gelten ihre Käufe als verlässliche Stütze. Allerdings steigt mit wachsendem spekulativem Interesse auch die Korrelation zu anderen Risikomärkten, warnt Shaniel Ramjee von Pictet Asset Management. Dennoch hält er aktuell 8 % seines Portfolios in Gold – ein Wert, den er nach dem Rücksetzer im Oktober wieder aufgestockt hat.

„Solange die großen Zentralbanken weiter kaufen, bleiben wir komfortabel mit einer hohen Gewichtung“, so Ramjee. Für 2026 erwartet er zwar ein langsameres Tempo – aber weiter steigende Kurse.

Bn-Redaktion/ts
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