Die Aktienmärkte kommen nicht zur Ruhe. Nach den Leitzinsanhebungen der US-Notenbank und der Bank of England steht heute der nächste wichtige Termin an. In den USA wird der eminent wichtige Arbeitsmarktbericht für Oktober veröffentlicht. Die US-Notenbank verfolgt die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes bekanntermaßen mit Argusaugen. Neben der Zahl der neugeschaffenen Stellen (exLandwirtschaft) ist auch die Entwicklung der Stundenlöhne von Bedeutung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage gelingt es dem Dax gegenwärtig nicht, frisches Aufwärtsmomentum zu kreieren. Zumindest kann sich der Dax oberhalb der wichtigen 13.000er Marke halten.

Unsere beiden heutigen Protagonisten Deutsche Bank und Commerzbank befinden sich in einer Lauerstellung.

Deutsche Bank – Steht die nächste Kursrally in den Startlöchern?

Unsere letzte Kommentierung zur Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 | ISIN: DE0005140008 | Ticker-Symbol: DBK) überschrieben wir am 28.10. mit „Aktie befreit und entfesselt.“. Zum damaligen Zeitpunkt stürmte die Deutsche Bank in Richtung 10 Euro. Zuvor gelang ihr der Ausbruch über den damaligen Widerstandsbereich 9,0 Euro / 9,3 Euro.

Deutsche Bank Aktien

Die Deutsche Bank lief mit großer Vehemenz den Bereich von 10 Euro an, verpasste aber den Sprung über diese Hürde. Derzeit konsolidierte die Aktie auf hohem Niveau. Noch immer bewegt sich die Deutsche Bank in Reichweite zur Marke von 10 Euro. Damit hat die Aktie die Chance, die Rally jederzeit wieder aufzunehmen. Um die mögliche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nicht zu gefährden, sollten Rücksetzer auf den Bereich von 9,3 Euro / 9,0 Euro begrenzt bleiben. Sollte es hingegen unter die 9,0 Euro gehen, ist Obacht geboten. Dagegen würde ein Sprung über die 10,0 Euro der Deutschen Bank weiteres Aufwärtsmomentum in Richtung 10,7 Euro eröffnen.

Commerzbank – Aktie sieht weiterhin vielversprechend aus.

Die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK) befindet sich in einer ganz ähnlichen Konstellation.

Commerzbank Aktien

Zwar verpasste es auch die Commerzbank, ein wichtiges Widerstandscluster aufzubrechen – in diesem Fall war es der Bereich um 8,5 Euro – doch die aktuell zu beobachtende Konsolidierung verläuft überaus vielversprechend. Die Commerzbank konnte bisherige Rücksetzer auf den eminent wichtigen Unterstützungsbereich von 8 Euro begrenzen. Dieser hat dadurch weiter an Relevanz gewonnen. Nun gilt es. Ein erfolgreicher Ausbruch über die 8,5+ Euro würde der Commerzbank weiteres Aufwärtspotential in Richtung 9,0 Euro / 9,5 Euro verschaffen. Bei einem Rücksetzer unter die 8,0 Euro ist Vorsicht geboten. Sollte es hierzu kommen, könnten sich weitere Abgaben in Richtung 7,3 Euro / 7,0 Euro anschließen.

DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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Infineon – Aktie droht zu kippen. SAP – Das ist gar nicht gut.

Die Aktienmärkte hatten bestellt, die Fed hat aber nicht entsprechend geliefert; so oder so ähnlich könnte man die gestrigen (02.11.) Ergebnisse des US-Notenbanktermins salopp zusammenfassen. Auf die Anhebung der US-Leitzinsen um 75 Basispunkte hatten sich die Aktienmärkte zwar im Vorfeld eingestellt, doch die zuletzt zu beobachtende Erholung war auch mit der Hoffnung verbunden, dass die US-Notenbank in ihren Kommentaren und Kommuniqués ein weniger restriktives Vorgehen für die kommenden Monate „durchschimmern“ lässt.

Die erste Reaktion der US-Indizes auf die Fed-Entscheidung und den dazugehörigen Kommentaren lässt es erahnen: Die Hoffnungen wurden in großen Teilen enttäuscht. Die nächsten Tage werden zeigen müssen, auf welchen Niveaus sich die Indizes einpendeln werden. Bereits am morgigen Freitag (04.11.) steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Oktober ein weiterer wichtiger Termin an. Auch der Dax reagierte zunächst zurückhaltend auf die Ergebnisse der Fed-Sitzung.

Für unsere beiden heutigen Protagonisten SAP und Infineon kommt der jüngste Schwächeanfall zur Unzeit. Bleiben wir zunächst bei SAP. weiterlesen 

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Plug Power – Schlimmer geht (n)immer! Nel ASA wankt. ITM Power hochgradig prekär.

Die Aktienmärkte sortieren sich noch nach der US-Leitzinsentscheidung vom Mittwoch (02.11.). Dass die Bank of England am gestrigen Donnerstag ebenfalls mit einem großen Zinsschritt nachzog, hob nicht unbedingt die Stimmung an den (Aktien)Märkten. Auch unsere drei heutigen Protagonisten Nel ASA, ITM Power und Plug Power standen unter dem Einfluss der aktuellen Entwicklungen. Bleiben wir zunächst bei der Aktie des britischen Wasserstoffunternehmens ITM Power. weiterlesen

Nvidia vor der Entscheidung. AMD nach den Zahlen.

Die US-Notenbank hob am gestrigen Mittwoch (02.11.) die Leitzinsen um die erwarteten 75 Basispunkte an. Damit bewegen sich diese in einer Range von 3,75 Prozent bis 4,00 Prozent. Dieser Zinsschritt war auch im Ausmaß mehrheitlich erwartet worden. Insofern gab es von dieser Seite keine größeren Überraschungen.

Weitaus spannender waren die begleitenden Kommuniqués und Kommentare. Die Aktienmärkte hatte mit der Erholung in den letzten Wochen die Hoffnung verbunden, dass die Fed in den kommenden Monaten weniger restriktiv vorgehen könnte bzw. sogar eine mögliche Zinspause wurde diskutiert. Doch belastbare Hinweise fehlten.

Entsprechend enttäuscht reagierten die Aktienmärkte. Die Märkte dürften noch etwas Zeit benötigen, um sich zu „sortieren“. Vor allem der Technologiesektor hatte eine gewisse Erwartung an die Fed geknüpft. Schauen wir auf unsere beiden heutigen Protagonisten AMD und Nvidia. Bleiben wir gleich bei AMD, denn hier gab es am 01.11. auch noch frische Daten… weiterlesen

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Quelle: BörsenNEWS.de