ADOBE SYSTEMS WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. Juni 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 8.307
L
Leider_Neu, 16.01.2026 19:49 Uhr
0
Solange Adobe nicht dem Markt glaubhaft vermitteln kann, dass das Geschäftsmodell durch KI nicht in Gefahr ist sondern sogar profitiert wird das nix. Das ist ein Fallendes Messer 🗡️. Sogar Unternehmen wie Servicenow werden abrasiert und die sind wesentlich besser aufgestellt wie Adobe.
J
JlNx5, 16.01.2026 19:44 Uhr
2

Topbeitrag! Danke.

Topbeitrag, der auch vor 6 Monaten hätte kommen können, seitdem hättest du 19% deines Geldes verloren. Mit einem Nasdaq100-ETF hättest du 12% gewonnen. Ergo du hast 31% verloren inkl. Opportunitätskosten. Alleine diese 31% wieder aufzuholen würde 44% Kursplus von nun an bei Adobe benötigen, bei einem Nasdaq100 der auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Morwell
Morwell, 16.01.2026 19:11 Uhr
1

**GEMINI 3 PRO** > Es stimmt zwar absolut, dass es viele günstige KI-Tools für den privaten Gebrauch gibt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Adobes Hauptgeschäft nicht der Hobby-Grafiker ist, sondern riesige Weltkonzerne wie Coca-Cola oder Nike, und für diese Firmen ist "billig" gar nicht das wichtigste Kriterium, sondern "Rechtssicherheit", weshalb Adobe mit seinem KI-Modell "Firefly" einen gigantischen Burggraben gebaut hat, den die günstigen Konkurrenten nicht haben, da Adobe garantiert, dass ihre KI keine Urheberrechte verletzt, was für Konzerne überlebenswichtig ist und wofür sie weiterhin sehr hohe Preise zahlen, was man auch daran sieht, dass Adobes operative Marge im dritten Quartal 2025 eben nicht eingebrochen ist, sondern bei extrem starken 46 Prozent lag, was die These der schrumpfenden Margen durch Fakten widerlegt. Ein ganz entscheidender Denkfehler bei der "weniger Menschen brauchen weniger Abos"-Theorie ist zudem das sogenannte "Content Supply Chain"-Phänomen, denn in einer Welt, in der Inhalte durch KI leichter zu erstellen sind, sinkt nicht die Nachfrage nach Software, sondern der Bedarf an Inhalten explodiert förmlich, weil Firmen jetzt für jeden Kunden personalisierte Werbung in Echtzeit erstellen wollen, und genau dafür verkauft Adobe nicht mehr nur einzelne Lizenzen für Mitarbeiter, sondern riesige Komplettlösungen wie das "GenStudio", womit sie Geld an der Menge und der Verwaltung der erstellten Inhalte verdienen, egal ob da nun 2 oder 5 Leute sitzen, was auch erklärt, warum das Management im letzten Earnings Call bestätigt hat, dass der durch KI beeinflusste Umsatz bereits über 5 Milliarden Dollar liegt. Dass der Aktienkurs gerade niedrig ist, nutzt Adobe sogar clever aus, indem sie für Milliarden eigene Aktien zurückkaufen – allein im letzten Quartal waren das rund 8 Millionen Aktien – was sie sicher nicht tun würden, wenn sie Angst um ihre Zukunft hätten, sondern weil sie wissen, dass der Markt die Transformation vom reinen Werkzeug-Verkäufer zur unverzichtbaren KI-Plattform für Unternehmen noch gar nicht richtig verstanden hat und die aktuellen Kurse eine Überreaktion sind.

Topbeitrag! Danke.
m
m4758406, 16.01.2026 18:56 Uhr
0

Markterwartung = Analystenschätzungen von Buy und Sell Side Analysten und alles was Fonds selbst an Schätzungen erstellt haben (die kann man allerdings nicht einsehen). Die Schätzungen für 2026 wurden nach dem von Adobe bekannt gegebenen Ausblick für 2026 im Rahmen der Q4 Ergebnisse gesenkt, da mehr erwartet wurde, rund 2%. Nicht die Welt aber die Erwartungen waren zuvor bereits das gesamte Jahr 2025 über gesenkt worden. https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ADOBE-INC-4844/analystenerwartungen-reviews/ Siehe nur hier die Entwicklung der Schätzungen etwa was EBIT angeht. Juni 2024 wurden noch 13,9 Mrd. an EBIT für 2027 erwartet, nun sind es nur noch 12,8 Mrd. Über 1 Mrd. weniger oder auch 8%, Tendenz weiter fallend.

ja aber ich bin der viel besser Analyst, daher sollte ich die Markterwartung sein.
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 18:34 Uhr
1

Wer ist eigentlich diese ominöse "Markterwartung", die angeblich enttäuscht wurde, denn weder du noch ich wurden gefragt, was wir erwarten.

Markterwartung = Analystenschätzungen von Buy und Sell Side Analysten und alles was Fonds selbst an Schätzungen erstellt haben (die kann man allerdings nicht einsehen). Die Schätzungen für 2026 wurden nach dem von Adobe bekannt gegebenen Ausblick für 2026 im Rahmen der Q4 Ergebnisse gesenkt, da mehr erwartet wurde, rund 2%. Nicht die Welt aber die Erwartungen waren zuvor bereits das gesamte Jahr 2025 über gesenkt worden. https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ADOBE-INC-4844/analystenerwartungen-reviews/ Siehe nur hier die Entwicklung der Schätzungen etwa was EBIT angeht. Juni 2024 wurden noch 13,9 Mrd. an EBIT für 2027 erwartet, nun sind es nur noch 12,8 Mrd. Über 1 Mrd. weniger oder auch 8%, Tendenz weiter fallend.
G
GLP1Lover, 16.01.2026 18:33 Uhr
1
Meine Position ist 30% im Minus was für Finger weg
Iwasson
Iwasson, 16.01.2026 18:22 Uhr
1
Finger weg aktuell!
m
m4758406, 16.01.2026 18:21 Uhr
0
Wer ist eigentlich diese ominöse "Markterwartung", die angeblich enttäuscht wurde, denn weder du noch ich wurden gefragt, was wir erwarten.
I
Investorxy, 16.01.2026 18:17 Uhr
1
Eigentlich habe ich hier schon mit einem kurzfristigen rebound gerechnet. Zumindest in absehbarer Zeit. Langfristig ist mir das hier zu riskant.
G
GLP1Lover, 16.01.2026 18:15 Uhr
0
RSI bei 23 das ist Ultra niedrig
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 18:04 Uhr
3

**GEMINI 3 PRO** > Es stimmt zwar absolut, dass es viele günstige KI-Tools für den privaten Gebrauch gibt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Adobes Hauptgeschäft nicht der Hobby-Grafiker ist, sondern riesige Weltkonzerne wie Coca-Cola oder Nike, und für diese Firmen ist "billig" gar nicht das wichtigste Kriterium, sondern "Rechtssicherheit", weshalb Adobe mit seinem KI-Modell "Firefly" einen gigantischen Burggraben gebaut hat, den die günstigen Konkurrenten nicht haben, da Adobe garantiert, dass ihre KI keine Urheberrechte verletzt, was für Konzerne überlebenswichtig ist und wofür sie weiterhin sehr hohe Preise zahlen, was man auch daran sieht, dass Adobes operative Marge im dritten Quartal 2025 eben nicht eingebrochen ist, sondern bei extrem starken 46 Prozent lag, was die These der schrumpfenden Margen durch Fakten widerlegt. Ein ganz entscheidender Denkfehler bei der "weniger Menschen brauchen weniger Abos"-Theorie ist zudem das sogenannte "Content Supply Chain"-Phänomen, denn in einer Welt, in der Inhalte durch KI leichter zu erstellen sind, sinkt nicht die Nachfrage nach Software, sondern der Bedarf an Inhalten explodiert förmlich, weil Firmen jetzt für jeden Kunden personalisierte Werbung in Echtzeit erstellen wollen, und genau dafür verkauft Adobe nicht mehr nur einzelne Lizenzen für Mitarbeiter, sondern riesige Komplettlösungen wie das "GenStudio", womit sie Geld an der Menge und der Verwaltung der erstellten Inhalte verdienen, egal ob da nun 2 oder 5 Leute sitzen, was auch erklärt, warum das Management im letzten Earnings Call bestätigt hat, dass der durch KI beeinflusste Umsatz bereits über 5 Milliarden Dollar liegt. Dass der Aktienkurs gerade niedrig ist, nutzt Adobe sogar clever aus, indem sie für Milliarden eigene Aktien zurückkaufen – allein im letzten Quartal waren das rund 8 Millionen Aktien – was sie sicher nicht tun würden, wenn sie Angst um ihre Zukunft hätten, sondern weil sie wissen, dass der Markt die Transformation vom reinen Werkzeug-Verkäufer zur unverzichtbaren KI-Plattform für Unternehmen noch gar nicht richtig verstanden hat und die aktuellen Kurse eine Überreaktion sind.

Der Ausblick für 2026 war bereits enttäuschend im Vergleich zu den Markterwartungen. Das Thema Monetarisierung von KI ist bisher unbeantwortet geblieben. Umsätze sind keine Gewinne. Die ganze Integration von KI Tools in der eigenen Plattform ist notwendig um überhaupt Kunden bei sich zu halten. Dass hierdurch aber mehr Geld verdient werden kann ist bisher nicht ersichtlich. Im besten Fall, kann man die Preise bei den großen Unternehmen halten, verliert aber im niedrigeren Preissegment jegliche Marktanteile an Canva, OpenAI und co. Für kleine und evtl. auch mittelgroße Unternehmen ist das eine gute Nachricht, man muss niemanden extern mehr beauftragen, der einem vlt. für 10.000 € eine Marketingkampagne designt (und der Adobe nutzt), sondern kann mit einem Bruchteil der Kosten dies zukünftig mit diversen KI-Tools selbst machen, deren Abos man für einen Bruchteil der Kosten bekommt. Für Adobe und andere Softwarekonzerne ist es aber keine gute Entwicklung. Es kann gut sein, dass die Aktie sich etwas erholen wird in ein paar Monaten aber sie wird dauerhaft mit deutlich niedrigeren Bewertungen auskommen müssen. Denn eins ist klar, dass Adobe wieder eine Beschleunigung des Wachstums erfährt, dass muss selbst für die größten Optimisten utopisch erscheinen.
m
m4758406, 16.01.2026 17:31 Uhr
3
**GEMINI 3 PRO** > Es stimmt zwar absolut, dass es viele günstige KI-Tools für den privaten Gebrauch gibt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Adobes Hauptgeschäft nicht der Hobby-Grafiker ist, sondern riesige Weltkonzerne wie Coca-Cola oder Nike, und für diese Firmen ist "billig" gar nicht das wichtigste Kriterium, sondern "Rechtssicherheit", weshalb Adobe mit seinem KI-Modell "Firefly" einen gigantischen Burggraben gebaut hat, den die günstigen Konkurrenten nicht haben, da Adobe garantiert, dass ihre KI keine Urheberrechte verletzt, was für Konzerne überlebenswichtig ist und wofür sie weiterhin sehr hohe Preise zahlen, was man auch daran sieht, dass Adobes operative Marge im dritten Quartal 2025 eben nicht eingebrochen ist, sondern bei extrem starken 46 Prozent lag, was die These der schrumpfenden Margen durch Fakten widerlegt. Ein ganz entscheidender Denkfehler bei der "weniger Menschen brauchen weniger Abos"-Theorie ist zudem das sogenannte "Content Supply Chain"-Phänomen, denn in einer Welt, in der Inhalte durch KI leichter zu erstellen sind, sinkt nicht die Nachfrage nach Software, sondern der Bedarf an Inhalten explodiert förmlich, weil Firmen jetzt für jeden Kunden personalisierte Werbung in Echtzeit erstellen wollen, und genau dafür verkauft Adobe nicht mehr nur einzelne Lizenzen für Mitarbeiter, sondern riesige Komplettlösungen wie das "GenStudio", womit sie Geld an der Menge und der Verwaltung der erstellten Inhalte verdienen, egal ob da nun 2 oder 5 Leute sitzen, was auch erklärt, warum das Management im letzten Earnings Call bestätigt hat, dass der durch KI beeinflusste Umsatz bereits über 5 Milliarden Dollar liegt. Dass der Aktienkurs gerade niedrig ist, nutzt Adobe sogar clever aus, indem sie für Milliarden eigene Aktien zurückkaufen – allein im letzten Quartal waren das rund 8 Millionen Aktien – was sie sicher nicht tun würden, wenn sie Angst um ihre Zukunft hätten, sondern weil sie wissen, dass der Markt die Transformation vom reinen Werkzeug-Verkäufer zur unverzichtbaren KI-Plattform für Unternehmen noch gar nicht richtig verstanden hat und die aktuellen Kurse eine Überreaktion sind.
M
Master123, 16.01.2026 17:15 Uhr
0
mit Shorts kannste hier immens Geld rausziehen 😅
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 17:04 Uhr
1
Vor ein paar Tagen noch gesagt, dass wenn die 312$ Support-Zone nicht hält, es direkt ohne Umwege zu den 2022er Tiefs bei 275$ geht. Es gab nicht einen Tag einen Rebound seitdem, was bedeutet, dass der Verkaufsüberhang so immens ist. Volumen auch jeden Tag hoch, was auf Verkäufe von institutionellen hindeutet, die sich nachhaltig von ihren Positionen trennen.
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 17:02 Uhr
0

Schaut mal auf die umsätze die steigen von jahr zu jahr einfach weiter. Bei den unternehmen ist alles top und irgendwann knallt es einfach hoch.

Woher willst du wissen, dass die Umsätze weiter so steigen in der Zukunft? Es ist irrelevant, wie sich die Umsätze in den letzten Jahren entwickelt haben, es zählt nur die Zukunft. Außerdem sind Umsätze nicht gleich Gewinne und das die Margen deutlich zurück gehen werden, ist offensichtlich, wenn du auch nur eine Minute anschaust, was in den letzten Monaten alles an Konkurrenz rausgekommen ist, für einen Bruchteil der Kosten im Gegensatz zu Adobes Angeboten. KI-Tools können mittlerweile vieles im Low- und Mid-Segment bieten, wofür man vor ein paar Jahren noch Adobe benötigte. Und die Entwicklungen haben gerade erst angefangen. Mit KI werden 2 Personen so viel erstellen können, wofür man früher noch 5 Leute benötigte. Weniger Anwender -> weniger Abos die Adobe verkaufen wird. Sich so vor den Entwicklungen zu verschließen und die Reaktion des Marktes zu ignorieren, welcher seit mehr als einem Jahr klar zeigt, wohin die Reise in Zukunft geht, ist gefährlich und kann sehr teuer werden.
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