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ALIBABA GROUP ADR WKN: A117ME ISIN: US01609W1027 Kürzel: AHLA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
96,25
EUR
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18:28:03 Uhr,
Lang & Schwarz
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Kommentare 83.595
M
Maxprofit,
08.05.2021 8:49 Uhr
0
Tom, da hast du recht. Da es sich aber nicht ganz so stark und schnell davon wegbewegt hat, gehe ich erstmal noch davon aus, dass es noch einen Versuch geben wird die Barriere zurück zu erobern. Sieht man eigentlich häufig....
Tom21,
08.05.2021 8:17 Uhr
1
Die Börse hat gerade wohl die gleichen Gedankengänge. Der Kurs ist diese Woche unter den Charlie Munger's Einkaufskurs gefallen. Diese Barrier ist nun gerissen und ich denke der Kurs fällt daher wahrscheinlich noch weiter. Nur top Quartals- Zahlen Mitte Mai könnte den Kurs noch mal deutlich helfen.
Tom21,
08.05.2021 8:10 Uhr
0
@PolB Ich sehe es als wahrscheinlicher an, dass sich mehr Datenschutz und Wettbewerb negativ auf Alibaba's Geschäftszahlen auswirkt. Bisher konnten sie quasi machen was sie wollten mit den Daten und haben somit gute und leicht Profite gemacht (mit fast schon Monopolhafter Stellung). In Zukunft wird das wohl deutlich schwieriger.
Chicky,
08.05.2021 0:51 Uhr
0
@MisterX1900: Ja eben, das sollen die doch bitte erst machen, wenn wir keine Alibaba-Aktien mehr halten, sondern fett Kasse gemacht haben.^^
PoIB,
08.05.2021 0:17 Uhr
1
@Kingkong danke fürs teilen 👍👏
Wie schonmal gesagt: Unsicherheiten bestehen, ja. Aber das was China primär vor hat, ist zum Wohl des Wettbewerbs ganz nach John Maynard Keynes (Keynesianismus). Das wird sich, wenn sich die Unsicherheit glättet, m.E. positiv auf die Kurse ausdrücken.
T
TheBossmitBizep,
08.05.2021 0:06 Uhr
3
Es ist unerhört, dass sich die chinesische Regierung neben Kartellrechtsverletzungen und Monopolstellungen jetzt auch noch für Datenschutz, faire Arbeitsbedingungen und Versicherungsschutz der Arbeitnehmer einsetzt. Skandalös!
a
astros,
07.05.2021 23:29 Uhr
0
Kingkong danke fürs teilen 👍🏽
O
Onur94,
07.05.2021 22:35 Uhr
0
Danke Kingkong sehr interessanter Artikel
K
Kingkong,
07.05.2021 22:30 Uhr
2
So das war schwierig, aber sehr interessanter Artikel. Erklärt für mich eindeutig die derzeitige Unsicherheit für Investoren in Big Tech aus China.
K
Kingkong,
07.05.2021 22:28 Uhr
0
Von Carnap glaubt deshalb, dass Peking in den nächsten Monaten und Jahren zwar weiter gegen die Tech-Konzerne vorgehen, aber das nur sehr behutsam tun wird. «Es geht vor allem darum, Zeichen zu setzen. Die Regulatoren werden versuchen, diese Firmen neu in Chinas Wirtschaft einzubinden, als klar weisungsgebundene, stabile Wachstumsfaktoren.»
K
Kingkong,
07.05.2021 22:28 Uhr
0
Firmen haben sich unterworfen»
Soweit öffentlich bekannt, haben die Unternehmen als Reaktion auf Pekings Vorwürfe alle pflichtschuldigst Besserung gelobt. Nach dem Präzedenzfall Ant Group blieb ihnen wohl kaum etwas anderes übrig. Von Carnap sagt: «Die Reaktionen der Firmen zeigen, dass sie sich dem Staat unterworfen haben.»
Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Peking weiterhin stark auf die Konzerne angewiesen ist, wenn nicht mehr als zuvor. Sie sind Wachstumstreiber, sie bieten den Leuten unzählige Möglichkeiten der Unterhaltung und des Geldverdienens, sie stellen die Infrastruktur für Pekings digitale Überwachung, sie haben die Datenschätze, dank denen China die führende Nation für künstliche Intelligenz werden will. Sie sind mittlerweile in so vielen Branchen tätig, dass Peking sie selbst für die Modernisierung der Landwirtschaft zum Wohle des unterentwickelten Hinterlandes braucht – Tencent etwa setzt auf «smart farming».
K
Kingkong,
07.05.2021 22:28 Uhr
0
So seien die «Knebelverträge», mit denen etwa das Amazon-Pendant Alibaba seinen Händlern den Verkauf auf anderen Plattformen verbiete, klar wettbewerbsverzerrend. Auch die Regulierung der neuen Finanzdienstleister hält von Carnap für legitim, schliesslich vergeben diese mittlerweile mehr Kredite als traditionelle Banken. Die weltweite Finanzkrise von 2008 sei für den Staat ein Negativbeispiel, er reduziere deshalb sein finanzielles Risiko.
Aber wenn man genauer hinsehe, werde klar, dass es dem Staat nicht wie behauptet vorwiegend um das Wohl der Konsumenten, Kunden und Privatpersonen gehe, sagt von Carnap. Vielmehr gehe es insgesamt um die Stabilität und damit auch die Legitimation des herrschenden Systems. Das zeige beispielsweise der Entwurf zum Datenschutzgesetz. «Unternehmen dürfen nicht mehr willkürlich die Handydaten ihrer Kunden auslesen. Aber der Staat hält sich den Kanal der Datenabfrage bei den Firmen offen.»
K
Kingkong,
07.05.2021 22:27 Uhr
1
Das passt zu einem Bericht des «Wall Street Journal» vom Januar, wonach die Ant Group eine Aufforderung der Behörden zum Datenteilen zunächst zurückwies. Der Widerstand hielt nicht lange. Im April akzeptierte Ant die Vorgabe, zusammen mit weiteren Massnahmen wie einer neu nötigen Lizenzierung durch die Zentralbank.
Peking demonstriert Macht
Letztlich geht es bei der Offensive gegen Big Tech also auch und wohl vor allem um Macht. «Peking definiert das Machtverhältnis zwischen dem Staat und den Tech-Unternehmen neu», sagt Kai von Carnap, der für die Berliner China-Denkfabrik Merics die digitale Entwicklung des Landes analysiert. Dabei sieht von Carnap neben «total berechtigter» Kritik an den Konzernen auch andere Motive im Spiel.
K
Kingkong,
07.05.2021 22:27 Uhr
0
Ganz zentral ist bei Pekings Vorgehen gegen Big Tech die Frage, wem all die Daten gehören sollen, welche die Plattformunternehmen täglich zu praktisch jedem Chinesen sammeln. Bis anhin sitzt, wie im Westen, jeder Konzern auf seinem eigenen Datenschatz. Doch dabei wird es kaum bleiben. Der Partei- und Staatschef Xi Jinping kündigte im März vage an, dass «Lücken und Schlupflöcher» in Regeln zum Dateneigentum gestopft würden.
China plant derzeit sein erstes umfassendes Datenschutzgesetz. Dazu kursieren Vorschläge, wie Peking den Konzernen das Monopol über die Nutzerdaten entziehen könnte. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird etwa ein Joint-Venture zwischen der Zentralbank und den Firmen erwogen – wobei die Entsandten der Konzerne durch die Regulatoren bestätigt werden müssten.
K
Kingkong,
07.05.2021 22:26 Uhr
0

Staatsbeamter prüft als Undercover-Essenskurier das Arbeitsrecht: China erweitert seine Offensive gegen Big Tech
Peking verkündet im Wochenrhythmus Initiativen gegen die mächtigen Plattformunternehmen. Wie im Westen geht es um Monopole, Arbeiterrechte und Daten – aber auch ganz grundsätzlich um das Verhältnis zwischen dem Staat und den Internetkonzernen.
Matthias Sander, Taipeh07.05.2021, 05.30 Uhr

Ein Kurier von Meituan: Der Essenslieferdienst soll im Umgang mit Kurieren und Restaurants gegen Gesetze verstossen haben.
Aly Song / Reuters
Erster Arbeitstag für den neuen Essenskurier. Im Franchise-Lokal «Burrito King gebratene Spiesse» fragt er sich zur Küche durch, nimmt das Essen entgegen und eilt los. Auf einem Roller drängelt er sich durch den dichten Verkehr, trotzdem liefert er zu spät. Die Strafe des Lieferdienstes Meituan erfolgt umgehend: Die App berechnet für den Auftrag 60 Prozent weniger Verdienst.
So geht das weiter, und bei all dem wird der Kurier von Kameras begleitet. Er ist Beamter im Arbeitsdepartement der Stadtverwaltung Peking auf Undercover-Einsatz.
Am Ende des Beitrags, den vergangene Woche ein Staatssender zeigte, sitzt der Beamte in der Abenddämmerung erschöpft auf einem Bordstein. 41 Yuan habe er verdient, 5 Franken 80. «Ich bin heute so lange gerannt und habe so wenig Geld verdient», sagt er.
Es begann mit Alibaba
Der Beitrag illustriert, wie Peking derzeit seine Untersuchungen gegen die heimischen Technologiekonzerne praktisch im Wochenrhythmus ausweitet. Es begann im November mit dem plötzlich abgesagten Börsengang der Ant Group, des Finanzdienstleisters des E-Commerce-Konzerns Alibaba, und einer anschliessenden Untersuchung wegen der marktbeherrschenden Stellung der Gruppe, die im April mit einer Geldstrafe in Höhe von gut 2,5 Milliarden Franken endete.
Just zwei Tage vor der Ausstrahlung des Fernsehbeitrags eröffnete die Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung gegen den inkriminierten Kurierdienst Meituan. Diesem wird unter anderem vorgeworfen, Restaurants zu Exklusivverträgen zu zwingen. Wenn Meituan wie die Ant Group eine Busse in Höhe von 4 Prozent seines Vorjahresumsatzes zahlen muss, wären das rund 650 Millionen Schweizerfranken.
Tencent wiederum droht eine Milliardenstrafe. Asiens grösster Konzern, bekannt vor allem für seine Alleskönner-App Wechat, wird laut der Nachrichtenagentur Reuters mindestens 10 Milliarden Yuan zahlen müssen, umgerechnet rund 1,5 Milliarden Schweizerfranken. Tencent wird vorgeworfen, gegenüber den Kartellbehörden Zukäufe und Investitionen nicht richtig dargestellt und etwa im Geschäft mit Musikstreaming wettbewerbswidrig gehandelt zu haben.
Undercover-Beamter konfrontiert Lieferdienst Meituan
Pekings Kampagne betrifft mittlerweile praktisch alle Plattformunternehmen und längst nicht mehr nur das Wettbewerbsrecht, das derzeit überarbeitet wird.
Im Fall des Kurierdienstes Meituan geht es den Regulatoren offenbar auch um die faire Bezahlung und den Versicherungsschutz der Arbeiter. Der Undercover-Beamte aus dem Video nahm später an einer Vorladung von Meituan-Vertretern teil und konfrontierte sie mit seinen Erlebnissen, wie der erwähnte Staatssender zeigte. Meituan erklärte rasch, die Geldstrafen für verspätete Lieferungen zu beenden.
Weiterhin liegt ein besonderer Fokus auf Finanzgeschäften. Die Zentralbank und weitere Regulatoren befragten dazu vergangene Woche dreizehn Konzerne. Zu ihnen gehörten neben Meituans Finanzgesellschaft auch Tencent sowie Bytedance, der Betreiber der Videoplattformen Tiktok und Douyin. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ging es um Bereiche wie Zahlungsgeschäft, Bonitätsprüfung, Kapitalmarktgeschäft und Verbraucherschutz. Die Unternehmen müssten nun umfassende Revisionen und Korrekturen einleiten.
K
Kingkong,
07.05.2021 22:24 Uhr
0
Weiterhin liegt ein besonderer Fokus auf Finanzgeschäften. Die Zentralbank und weitere Regulatoren befragten dazu vergangene Woche dreizehn Konzerne. Zu ihnen gehörten neben Meituans Finanzgesellschaft auch Tencent sowie Bytedance, der Betreiber der Videoplattformen Tiktok und Douyin. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ging es um Bereiche wie Zahlungsgeschäft, Bonitätsprüfung, Kapitalmarktgeschäft und Verbraucherschutz. Die Unternehmen müssten nun umfassende Revisionen und Korrekturen einleiten.
Ganz zentral ist bei Pekings Vorgehen gegen Big Tech die Frage, wem all die Daten gehören sollen, welche die Plattformunternehmen täglich zu praktisch jedem Chinesen sammeln. Bis anhin sitzt, wie im Westen, jeder Konzern auf seinem eigenen Datenschatz. Doch dabei wird es kaum bleiben. Der Partei- und Staatschef Xi Jinping kündigte im März vage an, dass «Lücken und Schlupflöcher» in Regeln zum Dateneigentum gestopft würden
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