BAYER WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 172.893
jenson40
jenson40, 08.12.2021 16:10 Uhr
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danke für die ausführungen, bay 👍
Bay5anto
Bay5anto, 08.12.2021 16:01 Uhr
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Lula hats verstanden 👍🏼
Bay5anto
Bay5anto, 08.12.2021 16:01 Uhr
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Darüber entscheiden die meisten doch gar nicht. Wer die TV Spots gesehen hat in der US Primetime der weiß wie es läuft. Sie haben mal Roundup benutzt oder sind im Baumarkt mal am Regal vorbei gelaufen? Dann melden sie sich! kostenlos! Kein Risiko! Die Kanzleien brauchen nur die Unterschriften. Viele der Kläger haben keine müde müde Mark und keine Ahnung. Die hoffen nur ein paar tausend Dollar abzustauben. Was gemacht wird entscheiden Kanzlei und Prozesskosten-Finanzierer. Die wollen aber schnelle Vergleiche, Cash und davon ihre 50% Provision. Das ist das Geschäftsmodell. An jahrelangen Klagen für tausende Kläger vor X Gerichten die total überlastet sind mit ungewissem Ausgang und wo einem die Kläger unterwegs wegsterben hat keiner was. Wir werden daher keine 30.000 Prozesse sehen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der SC ablehnt, werden wir schnelle Vergleiche für die offenen Fälle sehen.
M
MajorTom123, 08.12.2021 15:58 Uhr
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@BaySanto: Die Vergleichswilligkeit hängt von den Klägergruppen (Kanzleien) ab - diese führen die Verhandlungen.
Bay5anto
Bay5anto, 08.12.2021 15:56 Uhr
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Wenn sie Klagen wollten hätten sie es doch lange tun können
Bay5anto
Bay5anto, 08.12.2021 15:55 Uhr
1
Das sind doch keine schwindelerregenden Zahlen. Sondern super selten. Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Lungenkrebs, alles ist um ein Vielfaches häufiger. 1. Klagt nicht jeder der an NHL erkrankt. 2. Ist der Zusammenhang nicht belegt. Generell sind die Ursachen nicht bekannt für NHL. 3. Müssen die Kläger belegen von 10-15 Jahren Roundup genutzt zu haben. 4. Sind sie über 70 in der Regel. 5. Werden geheilt oder sterben weg. Wir reden von einer kleinen theoretisch in Frage kommenden Zahl.
U
Ulv, 08.12.2021 15:55 Uhr
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"Keiner der 30.000 strebt bisher einen Prozess an. Ergo sind sie vergleichswillig." LACH.... Das glaubst auch nur Du. Absurde Behauptung. Wenn die einen Vergleich wollten, hätten sie ihn längst geschlossen.
E
ElonyMusky, 08.12.2021 15:55 Uhr
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@bay: ich sehe es zwar nicht so, wie Dein Diskussionspartner, aber du wirfst ihm vor keine Quellen zu liefern, lieferst aber selbst keine. Ergibt irgendwie keinen Sinn.
U
Ulv, 08.12.2021 15:53 Uhr
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@Lula: ja, klar. Allerdings ist selbst bei den 90.000 Vergleichen nicht gesagt, dass nicht da der eine oder andere Fall wieder aufflammen könnte. Je nach Vergleichsgestaltung....Bayer hat nämlich - wohl - auch viele Wenn und Aber in die Vergleiche gepackt. Warum sollten die Kläger nicht auch?
Bay5anto
Bay5anto, 08.12.2021 15:51 Uhr
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Keiner der 30.000 strebt bisher einen Prozess an. Ergo sind sie vergleichswillig. Fordern kann man viel, heißt noch nicht, dass die Forderung erfüllt wird. Es handelt sich hier vornehmlich um Menschen die hohe Krankenbehandlungskosten versuchen zu finanzieren, da die Versorgung in den USA bekannt schlecht ist. Den Stop hat es vorher nicht gegeben (sie hätten also direkt Klagen können, wenn sie keinen Vergleich anstreben) und der Stop ist schon lange beendet, da Bayer aus dem Vergleich ausgestiegen ist. Wo sind die 30.000 Prozesse? Bisher wurde keine Klage durch alles Instanzen geführt. Daher warten wir ja auf den Supreme Court. Das ist bereits lange Bayers Plan aber es dauert, halt da die Gerichte sehr langsam arbeiten. Alles ist nach wie vor offen. Eine Annahme des SC und ein Grundsatzurteil, dass die klarstellt, dass Bundesstaatliche Gerichte sich nicht über Bundesrecht hinweg setzen können, wirft alle offenen Klagen über den Haufen. Wie man im letzten Prozess sah, sind die Chance für Bayer gut sobald Chhabria als Richter ausgetauscht wurde. Man sieht, dass hier scheinbar einzelne Richter die sich politisch profilieren wollen mehr Einfluss auf die Urteile haben als rechtliche Rahmenbedingungen. Daher müssen die Entscheidungen vor den SC. Wie viele Klagen sind in den letzt 12 Monaten dazu gekommen? Du behauptet zehntausende, bitte die Quelle. NHL braucht ca. 10-15 Jahr für den Ausbruch. Die Erkrankten sind im Schnitt über 70. Die Krankheit sehr selten (0.012%). Die Ursachen vielfältig (schwaches Immunsystem etc.) und bis heute nicht bestätigt. Die Heilungschance gut und steigend. Risiko daher überschaubar. Rechtssystem kaputt und unsinnig ja. Aber der SC hat starken politischen und wirtschaftlichen Druck. Hierzu die zahlreichen Amicus Briefe betrachten. Sollte der SC keine Grundsatzentscheidung treffen, bereift dies nicht nur Bayer sonder praktisch alle Wirtschaftszweige. Es gibt keine rechtliche Sicherheit. Zulassungen und Genehmigungen auf Bundesebene und von Bundesbehörden sind nichts mehr Wert, jedes Unternehmen kann vor irgendeinem Provinzrichter auch ohne jegliche Belege verklagt werden. Verklagt weil die Nutzer nicht über hypothetische Risiken informiert wurden, wo die Bundesbehörde den Unternehmen untersagt entsprechende Warnhinweise für unbelegte Risiken auf die Produkte zu schrieben. Das kann kein SC so im Raum stehen lassen.
U
Ulv, 08.12.2021 15:51 Uhr
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Am Non-Hodgkin-Lymphom sind in DEU in 2018 knapp 20.000 Menschen erkrankt. Hochgerechnet auf USA wären das also "nur" rund 80.000 Neuerkrankungen pro Jahr... Ich weiß nicht, ob die wirklich alle in das Raster passen würden. Vielleicht sind es "nur" 10.000 oder so. Reicht auch, oder? Selbst nur 100 wären blöd, wenn jeweils ein paar davon eine Milliarde an Schadenersatz zugesprochen bekämen....
M
MajorTom123, 08.12.2021 15:48 Uhr
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Es dürfte klar sein, daß es um aktuelle/künftige Klagen geht und nicht um bereits per Vergleich beigelegte.
U
Ulv, 08.12.2021 15:34 Uhr
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@KrebsigerKrebs: Verzeih, dass ich so unstrukturiert war: - Gegen Bay sind mehr als 30.000 Klagen offen - Die Schadenersatzforderungen je Fall sind horrend, da Krebserkrankungen - Die meisten dieser 30.000 Kläger dürften vergleichsunwillig sein, d.h. die wollen die Klagen auch vor Gericht durchziehen. Sie konnten nur bislang nicht, da es einen landesweiten Stop wegen kollektiver Vergleichsverhandlungen gab - Bisher wurden nur eine Handvoll Klagen vor Gericht bis zum Ende durchgeklagt. Dabei hat Bayer jedes Mal krachend verloren - mit einer Ausnahme - Die in den verlorenen Prozessen zugesprochenen Schadenersatzsummen beliefen sich auf astronomische Beträge - Der Versuch einer kollektiven Einigung mit den Klägeranwälten scheiterte - und zwar wegen der Blockade durch den als Vermittler / Schlichter eingesetzten Richter (!) - Es kommen Jahr für Jahr (zehn-)tausende weitere Klagen hinzu. Jeder weitere verlorene Prozess ermuntert die Kläger nach einer schweren Krebserkrankung zur Klage. Eine Ende des Klägerpotenzials ist für viele Jahr(zehnt)e nicht ersichtlich. - Das Rechtssystem der Amerikaner ist pervers: Die Kläger haben meist kein finanzielles Risiko, da die Anwälte erfolgsbasiert vergütet werden. - Das Rechtssystem der Amerikaner ist pervers: Es entscheiden nicht etwa Richter und Fachleute und Sachverständige, sondern rührselige ungebildete Jury-Menschen aus dem Volk, die genau auf ihre fehlende Qualifikation hin auch ausgesucht werden. Es geht nicht um Fakten, sondern Emotionen. Und schlimme Krebserkrankungen sind sehr emotional. - Bayer hat die Hoffnung, dass der SC der Sache ein Ende bereitet - aber der SC muss sich der Sache nicht einmal annehmen. Und schon gar nicht sicher ist, dass der SC Bayer beipflichtet. Denn letztlich ist es für die USA ja nur vorteilhaft, wenn ein ausländischer Großkonzern, der sich in den USA eingekauft hat, ausgenommen werden kann wie eine Weihnachtsgans. Warum sollten ausgerechnet konservativ-patriotische Richter gegen die Ausplünderung eines ausländischen, zumal deutschen Großkonzern stimmen?
M
MajorTom123, 08.12.2021 15:14 Uhr
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Deswegen wäre die Annahme durch den SC eben so wichtig. Das Ergebnis könnte am Ende dann tatsächlich i.S. von Bayer ausfallen und einen "Präzidenzfall" für weitere Klagen darstellen.
U
Ulv, 08.12.2021 14:50 Uhr
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Eigentlich ist angesichts des extrem hohen Risikos bei Bayer erstaunlich, dass die Aktie nicht für ein Butterbrot und ein Ei gehandelt wird. Aber alle schauen auf den Chart und bilden sich ein, dass die Kurse bald wieder die 85iger Marke erreichen. Das Problem: Damals dachten alle, es käme zu einer Einigung / zu einem Abschluss der Fälle. War aber nicht so.
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