BAYWA AG WKN: 519406 ISIN: DE0005194062 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

2,79 EUR
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12:13:11 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 2.791
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bettet, 3. Feb 17:27 Uhr
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Sanierungsplan kann voraussichtlich aufgrund schlechter Unternehmens Ergebnisse in 2025 nicht gehalten werden. Talfahrt wird sich jetzt beschleunigen. Mein kurzfristiges Kursziel 1,50 €
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SlyStabone, 3. Feb 18:45 Uhr
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IfRs Zahlen sind deutlich geschönte Zahlen bei dem Geschäft der BayWa RE da wurden Gewinne nur auf dem Papier erzielt aber nach HGB wohl nicht. Die Differenz zwischen den Buchhalter-Trick sind den EX Managern wohl bekannt umsonst wird ja jetzt nicht ermittelt. Und hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Solarmodul Handel, Solaranlagen Projektionsfirma (alles kurzfristes Umlaufvermögen) und es läuft Grad nicht so gut ich bin jetzt Solaranlage Betreiber hab ja jetzt langfristiges Anlagenkapital und bekomme es ja günstiger Finanziert weil ich sonst schon längst Insolvenz anmelden hätte müssen... Die BayWa RE ist der Tod des ganzen BayWa AG Konzern und vielleicht klappt der komplette Verkauf mit Verlust in diesem Jahr. Die Manager haben ihre Bonus natürlich nicht wegen den hohen Gewinnen nach HGB bekommen.

Es tut mir wirklich leid das zu sagen, aber aufgrund deiner buchhalterischen Aussagen kann ich definitiv behaupten, dass du nicht vom Fach bist. Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, aber da erübrigt sich für mich dann jegliche Diskussion. Bei der Aussage dass die BayWa RE der Tod des gesamten Konzerns ist, gehe ich allerdings mit.
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Hobelix66, 3. Feb 19:28 Uhr
0
Aber nach meiner Meinung hat das alles viel zu lang gedauert, mit den Austausch der Aufsichtsräte und sonstigen Beteiligten. Lauter Luftpumpen 👹
S
SlyStabone, 3. Feb 19:40 Uhr
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Aber nach meiner Meinung hat das alles viel zu lang gedauert, mit den Austausch der Aufsichtsräte und sonstigen Beteiligten. Lauter Luftpumpen 👹

Das hilft dem Laden ja nicht in der aktuellen Situation weiter. Die Fehler liegen Jahre zurück, ob da jetzt ein neues Gesicht im Aufsichtrat oder sonstwo sitzt, ist völlig egal. Es ist zwar peinlich, dass es erst Druck von außen braucht, damit diese Leute zurücktreten, aber das ändert die Gesamtsituation nicht. Die werden ihre Schulden nicht zurückzahlen können, sofern die Gläubiger nicht (un)freiwillig auf ihre Aussenstände verzichten oder von irgendwo plötzlich Geld vom Himmel fällt.
H
Hobelix66, 3. Feb 20:47 Uhr
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Ja habe höchsten Respekt heute, dass sie 3 € Marke so gut gehalten hat 👍
P
Peterpepo, 3. Feb 16:55 Uhr
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Sorry, da ist einfach zu wenig buchhalterisches Hintergrundwissen bei dir vorhanden, das kann ich dir leider nicht alles erklären, das würde den Rahmen dieses Forums sprengen. Macht aber auch nichts, arbeitet ja nicht jeder in diesem Bereich und muss man ja auch nicht. Als Take-Away solltest du evtl. mitnehmen, dass die HGB-Werte hier keine Rolle spielen und alle Zahlen, die du in den Konzernfinanzberichten findest, IFRS-Zahlen sind.

IfRs Zahlen sind deutlich geschönte Zahlen bei dem Geschäft der BayWa RE da wurden Gewinne nur auf dem Papier erzielt aber nach HGB wohl nicht. Die Differenz zwischen den Buchhalter-Trick sind den EX Managern wohl bekannt umsonst wird ja jetzt nicht ermittelt. Und hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Solarmodul Handel, Solaranlagen Projektionsfirma (alles kurzfristes Umlaufvermögen) und es läuft Grad nicht so gut ich bin jetzt Solaranlage Betreiber hab ja jetzt langfristiges Anlagenkapital und bekomme es ja günstiger Finanziert weil ich sonst schon längst Insolvenz anmelden hätte müssen... Die BayWa RE ist der Tod des ganzen BayWa AG Konzern und vielleicht klappt der komplette Verkauf mit Verlust in diesem Jahr. Die Manager haben ihre Bonus natürlich nicht wegen den hohen Gewinnen nach HGB bekommen.
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Hobelix66, 3. Feb 16:02 Uhr
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Die Aktie hat sich heute tapfer über der 3 €-marke gehalten.👍
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SlyStabone, 3. Feb 15:13 Uhr
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Und nach HGB ist die Bilanz zwischen Projektentwickler Umlaufvermögen und Projektbetreiber Anlagevermögen deutlicher Unterschied zur Internationalen Bilanzierung. Die Inventurbewertung nach dem strengen Niederwerprinzip zwingend gibt's halt nur im HGB. Wertaufholung verboten. Zeitpunkt der Wertminderung ist auch strenger.

Sorry, da ist einfach zu wenig buchhalterisches Hintergrundwissen bei dir vorhanden, das kann ich dir leider nicht alles erklären, das würde den Rahmen dieses Forums sprengen. Macht aber auch nichts, arbeitet ja nicht jeder in diesem Bereich und muss man ja auch nicht. Als Take-Away solltest du evtl. mitnehmen, dass die HGB-Werte hier keine Rolle spielen und alle Zahlen, die du in den Konzernfinanzberichten findest, IFRS-Zahlen sind.
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Peterpepo, 3. Feb 15:01 Uhr
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Als Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist man für steuerliche Zwecke immer verpflichtet, einen Jahresabschluss nach dem lokalen Recht aufzustellen (also HGB), weil der wiederum zum einen die Basis für die Steuerbilanz ist und zum anderen verpflichtend ist für Ausschüttungszwecke (Dividenden). Aber nur für diese zwei Dinge wird der verwendet. Die RE-Tochter ist Teil des Konzerns, welcher nach IFRS bilanziert, soll heißen, die RE-Tochter muss auch noch einen Abschluss nach IFRS aufstellen, und der fließt dann in die Konzernbilanz ein. Und die sich dort ergebenden Zahlen und Bewertungsmethoden sind für den Konzern relevant, nichts anderes. Somit hast du für fast alle Tochtergesellschaften eigentlich immer drei Abschlüsse (die Steuerbilanz mal mitgerechnet), die erstellt werden müssen.

Und nach HGB ist die Bilanz zwischen Projektentwickler Umlaufvermögen und Projektbetreiber Anlagevermögen deutlicher Unterschied zur Internationalen Bilanzierung. Die Inventurbewertung nach dem strengen Niederwerprinzip zwingend gibt's halt nur im HGB. Wertaufholung verboten. Zeitpunkt der Wertminderung ist auch strenger.
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SlyStabone, 3. Feb 14:47 Uhr
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Die Re hatte eine Satzungsänderung im diesem Jahr. Warum weil dort auch neue Personen am Ruder sind. hV von der Re im Dezember 2025... HV von BayWa Konzern davor. Finde den Fehler. Im Unternehmensregister sind doch die HGB Bilanzierung vorhanden für die Tochter. Der Konzern bilanziert zwar international... Aber die Tochter mit deutscher Adresse nach HGb wegen Steuer sowieso notwendig oder etwas nicht?

Als Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist man für steuerliche Zwecke immer verpflichtet, einen Jahresabschluss nach dem lokalen Recht aufzustellen (also HGB), weil der wiederum zum einen die Basis für die Steuerbilanz ist und zum anderen verpflichtend ist für Ausschüttungszwecke (Dividenden). Aber nur für diese zwei Dinge wird der verwendet. Die RE-Tochter ist Teil des Konzerns, welcher nach IFRS bilanziert, soll heißen, die RE-Tochter muss auch noch einen Abschluss nach IFRS aufstellen, und der fließt dann in die Konzernbilanz ein. Und die sich dort ergebenden Zahlen und Bewertungsmethoden sind für den Konzern relevant, nichts anderes. Somit hast du für fast alle Tochtergesellschaften eigentlich immer drei Abschlüsse (die Steuerbilanz mal mitgerechnet), die erstellt werden müssen.
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Peterpepo, 3. Feb 14:35 Uhr
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Ok, also von deinem HGB-Wissen solltest du dich bei der BayWa mal ganz schnell freimachen, denn der Konzern bilanziert nach IFRS. Nur so als Hinweis. Grundsätzlich funktionieren die Bewertungen von Anlagevermögen und Umlaufvermögen aber in beiden Welten relativ gleich, sofern das so gewählt wurde. Das Kernproblem ist auch nicht die Tatsache, dass ggf. etwas abgeschrieben werden muss (was ja zunächst erstmal liquiditätsneutral ist), sondern die Tatsache, dass sich aufgrund der gestiegenen Zinsen für die Finanzierung und der geringen Erlösen beim Verkauf von Strom für den Selbstbetrieb kein profitables Geschäftsmodell ergibt. Wenn man bei jeder verkauften Kilowattstunde in Summe einen Verlust macht, geht das nicht lange gut. Deshalb bekommen die auch einen Großteil der Projekte nicht verkauft. Und dann gibt es wahrscheinlich noch einen Haufen Projekte oder Projektrechte, wo schon für Vorarbeiten etwas investiert wurde, wo man vielleicht dachte, die könnte man auch in diesem Stadium verkaufen, und die sind jetzt überhaupt nichts mehr wert dank dem Präsi auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die Re hatte eine Satzungsänderung im diesem Jahr. Warum weil dort auch neue Personen am Ruder sind. hV von der Re im Dezember 2025... HV von BayWa Konzern davor. Finde den Fehler. Im Unternehmensregister sind doch die HGB Bilanzierung vorhanden für die Tochter. Der Konzern bilanziert zwar international... Aber die Tochter mit deutscher Adresse nach HGb wegen Steuer sowieso notwendig oder etwas nicht?
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Hobelix66, 3. Feb 14:25 Uhr
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Totalverlust glaube ich nicht. Aber es können noch Überraschungen kommen?
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SlyStabone, 3. Feb 14:17 Uhr
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Also gut möglich das wir hier Totalverlust leiden

So sieht's aus, also für diejenigen, die das Ganze als Langfristinvest sehen und nicht in engen Grenzen traden.
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Wickerl, 3. Feb 14:14 Uhr
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Also gut möglich das wir hier Totalverlust leiden
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SlyStabone, 3. Feb 13:32 Uhr
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Ist ein Kapitalschnitt ausgeschlossen?

Warum sollte der ausgeschlossen sein? Wenn das Eigenkapital weiter absinkt oder negativ wird, wird irgendetwas passieren müssen, in welcher Form auch immer.
S
SlyStabone, 3. Feb 13:17 Uhr
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Für den aufgerufen Preis wollte keiner kaufen. Laut HGB Inventur müssen Projekte beim Projektentwickler als Kurzfristige Anlage (Umlaufvermögen) bewertet werden und z.b. Solarmodule zum Wiederbeschaffungspreis stichtagsbezogen... Bei Selbstbetreiber ist es ein langfristiges Anlagenvermögen und muss nicht nach den strengeren Regel der Inventur sondern planmäßig abgeschrieben werden, außer es ist nicht mehr soviel Wert.... Genau hier liegt das Problem... Erst Umlaufvermögen (evt zu hoch Bewertung in der Bilanz) Jetzt Anlagevermögen und dann trotzdem nicht werthaltig.... Sonders Schreibung notwendig.

Ok, also von deinem HGB-Wissen solltest du dich bei der BayWa mal ganz schnell freimachen, denn der Konzern bilanziert nach IFRS. Nur so als Hinweis. Grundsätzlich funktionieren die Bewertungen von Anlagevermögen und Umlaufvermögen aber in beiden Welten relativ gleich, sofern das so gewählt wurde. Das Kernproblem ist auch nicht die Tatsache, dass ggf. etwas abgeschrieben werden muss (was ja zunächst erstmal liquiditätsneutral ist), sondern die Tatsache, dass sich aufgrund der gestiegenen Zinsen für die Finanzierung und der geringen Erlösen beim Verkauf von Strom für den Selbstbetrieb kein profitables Geschäftsmodell ergibt. Wenn man bei jeder verkauften Kilowattstunde in Summe einen Verlust macht, geht das nicht lange gut. Deshalb bekommen die auch einen Großteil der Projekte nicht verkauft. Und dann gibt es wahrscheinlich noch einen Haufen Projekte oder Projektrechte, wo schon für Vorarbeiten etwas investiert wurde, wo man vielleicht dachte, die könnte man auch in diesem Stadium verkaufen, und die sind jetzt überhaupt nichts mehr wert dank dem Präsi auf der anderen Seite des Atlantiks.
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