BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Mir geht es zunächst darum, dass ich die medizinische Pipeline möglichst gut verstehe. Und ich freue mich, wenn ich auf ein Missverständnis diesbezüglich hingewiesen werde. Die Entwicklung des Aktienkurses hingegen findet zunächst auf einer ganz anderen Ebene statt. Und darüber habe ich bisher wenig geschrieben. Natürlich wäre dies für kurzfristig orientierte Aktionäre ein wichtiges Thema. Aber die Zusammenhänge im Aktienkurs sind aus meiner Erfahrung anders gelagert und komplexer, als die meisten es sich vorstellen. Es ist genauso denkbar, dass Biontech eine Zulassung erhält und trotzdem der Kurs nicht sofort und nachhaltig steigt. Andererseits ist es ebenfalls denkbar, dass der Kursanstieg bereits beginnt bevor die Nachricht über die Zulassung öffentlich wird. Wenn wir uns erinnern, war es auch beim Corona – Impfstoff so, dass der BioNTech – Aktienkurs direkt nach der Zulassung erst mal mehrere Tage gefallen ist. Auch hunderte Millionen von Impfstoff-Bestellungen USA EU weltweit wurden verzögert eingepreist (siehe oben). Andererseits hat Biontech heute 22 Milliarden USD mehr an Cash – Äquivalenten als Ende 2020. Der Kurs ist also nach unten diesmal recht gut abgesichert (Bewertung zur Liquidation, bewertet ohne Chancen). Aber die Chancen sind vorhanden und sehr groß. Und in meinen Kommentaren geht es primär um das entscheidend bessere Verständnis der Pipeline. Dann kann man aufbauend versuchen DCF– Modelle zu rechnen und beurteilen, wo der Kurs in der Zukunft landen muss. Das haben wir nachweislich bereits bei den Bestellungen der Corona-Impfstoffe viel früher und besser gerechnet als die großen Profis (Handelsblatt, Airfinity usw., siehe oben) und das könnte uns auch wieder für die Onkologie – Pipeline gelingen. Aber mir geht es jetzt erst mal um die Wirksamkeit und Sicherheit der WIrkstoffe und ihrer Kombinationen. Uns war es damals nachweislich gelungen, frühzeitig die Entwicklung des Impfstoffes nach Wirksamkeit und Sicherheit richtig einzuschätzen. In den USA-Foren wurde uns weder bei der Wirksamkeit noch bei den Nebenwirkungen geglaubt. Aber die Zeit hat gezeigt, dass wir mit unseren Analysen erstaunlich genau und richtig lagen und auch weltweit die Mitbewerber besser einschätzen konnten als viele oder alle Journalisten, Politiker, „Analysten“ und so weiter. Es ist also möglich, Vorsprung durch fachliche Analyse frühzeitig zu gewinnen und dann braucht es trotzdem noch genug Geduld. Jetzt feiere ich erst mal meinen Geburtstag und freue mich auf die o.g. absehbaren News. Ups, aber eine Erkenntnis und "kleine" Frage hätte ich noch. Ist jemandem aufgefallen, was Prof. Sahin zum Thema Kombination von BNT327 und BNT316 am Innovation Day gesagt hat (Gotistobart + Pumitamig)?
Mir geht es zunächst darum, dass ich die medizinische Pipeline möglichst gut verstehe. Und ich freue mich, wenn ich auf ein Missverständnis diesbezüglich hingewiesen werde. Die Entwicklung des Aktienkurses hingegen findet zunächst auf einer ganz anderen Ebene statt. Und darüber habe ich bisher wenig geschrieben. Natürlich wäre dies für kurzfristig orientierte Aktionäre ein wichtiges Thema. Aber die Zusammenhänge im Aktienkurs sind aus meiner Erfahrung anders gelagert und komplexer, als die meisten es sich vorstellen. Es ist genauso denkbar, dass Biontech eine Zulassung erhält und trotzdem der Kurs nicht sofort und nachhaltig steigt. Andererseits ist es ebenfalls denkbar, dass der Kursanstieg bereits beginnt bevor die Nachricht über die Zulassung öffentlich wird. Wenn wir uns erinnern, war es auch beim Corona – Impfstoff so, dass der BioNTech – Aktienkurs direkt nach der Zulassung erst mal mehrere Tage gefallen ist. Auch hunderte Millionen von Impfstoff-Bestellungen USA EU weltweit wurden verzögert eingepreist (siehe oben). Andererseits hat Biontech heute 22 Milliarden USD mehr an Cash – Äquivalenten als Ende 2020. Der Kurs ist also nach unten diesmal recht gut abgesichert (Bewertung zur Liquidation, bewertet ohne Chancen). Aber die Chancen sind vorhanden und sehr groß. Und in meinen Kommentaren geht es primär um das entscheidend bessere Verständnis der Pipeline. Dann kann man aufbauend versuchen DCF– Modelle zu rechnen und beurteilen, wo der Kurs in der Zukunft landen muss. Das haben wir nachweislich bereits bei den Bestellungen der Corona-Impfstoffe viel früher und besser gerechnet als die großen Profis (Handelsblatt, Airfinity usw., siehe oben) und das könnte uns auch wieder für die Onkologie – Pipeline gelingen. Aber mir geht es jetzt erst mal um die Wirksamkeit und Sicherheit der WIrkstoffe und ihrer Kombinationen. Uns war es damals nachweislich gelungen, frühzeitig die Entwicklung des Impfstoffes nach Wirksamkeit und Sicherheit richtig einzuschätzen. In den USA-Foren wurde uns weder bei der Wirksamkeit noch bei den Nebenwirkungen geglaubt. Aber die Zeit hat gezeigt, dass wir mit unseren Analysen erstaunlich genau und richtig lagen und auch weltweit die Mitbewerber besser einschätzen konnten als viele oder alle Journalisten, Politiker, „Analysten“ und so weiter. Es ist also möglich, Vorsprung durch fachliche Analyse frühzeitig zu gewinnen und dann braucht es trotzdem noch genug Geduld. Jetzt feiere ich erst mal meinen Geburtstag und freue mich auf die o.g. absehbaren News. Ups, aber eine Erkenntnis und "kleine" Frage hätte ich noch. Ist jemandem aufgefallen, was Prof. Sahin zum Thema Kombination von BNT327 und BNT316 am Innovation Day gesagt hat (Gotistobart + Pumitamig)?
In den ersten 60.000 km circa erzeugt ein Tesla-Elektro – Auto mehr CO2 als ein Verbrenner durch die aufwändige Produktion des Akkus. Und die Raketen, mit denen Elon Musk in den Weltraum und zum Mars fliegen will, sind viel schädlicher für die Umwelt, als wenn man das gleiche Geld, in die Erhaltung unseres Planeten stecken würde, statt in die frühe Kolonisierung des Mars. Es ist fast einfach, eine Aktiengesellschaft zu gründen oder einen neuen Elektromotor zu konstruieren. Beides habe ich selbst gemacht und dabei durchaus wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch Akkus sind gar nicht so kompliziert. Viele Freunde benutzen große preisgünstige und sichere Akkus, die ich konstruiert habe, für ihre besser optimierten Solaranlagen. Aber im Vergleich zur Behandlung von Krebs – Erkrankungen ist das fachlich ein Kinderspiel. Deswegen ist der innere Wert von BioNTech viel höher als bei Tesla, obwohl der Aktienpreis dies bisher nicht ansatzweise widerspiegelt. Normalerweise nimmt der Aktienmarkt Erfolge etwas vorne weg, wenn sie bereits absehbar sind. Aber das ist nicht immer der Fall. Der Aktienkurs kann vorauslaufen oder auch hinterherhinken. André Kostolany hat dies verglichen mit einem Mann, der mit seinem Hund spazieren geht. Der Mann steht für die wirtschaftliche Entwicklung und der Hund für den Aktienkurs (manchmal läuft er voraus, manchmal hinterher). Letztlich bestimmt aber die wirtschaftliche Entwicklung die Geschwindigkeit, der Hund richtet sich langfristig nach dem Mann und der Kurs langfristig nach dem wirtschaftlichen Erfolg, den Jahresgewinnen, DCF-Modelle.
Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.
Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.
Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.
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