BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.890
n
nitroxic, 8. Feb 21:51 Uhr
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Ich glaube er will nicht in 5 Jahren verkaufen, es geht ihm nur um die Börse als solche. Die ist doch nur lästig, er braucht sie einfach nicht mehr

Sahin ist auch beim Going Private Minderheitsaktionär. Die Verwertung wird von Strüngmann ggf. mit Hopp, Jeggle und co entschieden. Ein Rückkauf ist eine smarte Opportunity, die aktuelle Unterbewertung als Arbitrage zu nutzen. Dass zudem eine gemessen an der Bewertung hohe Aktienanzahl genehmigtes Kapital eingeräumt wurde, spricht übrigens auch für den Going Private.
audima
audima, 8. Feb 21:16 Uhr
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Das mit dem Aktienrückkauf ist ja meine größte Angst. Dummerweise passt es halt auch zu dem Pfizer Rückzug aus den Biontech Aktien. Baillie Gifford ist ja auch mit dem größten Teil raus, wer weiß schon was da im Hintergrund läuft. Die beiden Großinvestoren wurden dafür großzügig entschädigt. Kleinanleger schauen dumm aus der Wäsche wenn dann auf niedrigem Niveau der Rückzug von der Börse verkündet wird

Die Befürchtung, BioNTech könne durch Aktienrückkäufe und den Rückzug großer Investoren schrittweise auf ein Delisting oder Going-Private auf niedrigem Kursniveau zusteuern, ist m. b. M. n. in sich schlüssig, hält jedoch einer strukturellen und strategischen Analyse nicht stand. Zwar lassen sich der Ausstieg von Pfizer aus der Beteiligung sowie die starke Reduktion durch Baillie Gifford oberflächlich als negatives Signal interpretieren, tatsächlich sind beide Schritte jedoch konsistent mit den jeweiligen Investorenlogiken und liefern keinen belastbaren Hinweis auf verdeckte Informationen oder koordinierte Vorbereitungen eines Börsenrückzugs. Pfizer handelte als strategischer Industriepartner mit klar begrenztem Beteiligungszweck und bilanziellen Zwängen, während Baillie Gifford als wachstumsorientierter Fonds regelmäßig Engagements nach außergewöhnlichen Bewertungsphasen reduziert. Beide Transaktionen erfolgten über den Markt und nicht im Rahmen außerbörslicher Arrangements, was gegen eine „Abfindung“ einzelner Großaktionäre spricht. Der Aktienrückkauf von BioNTech ist ebenfalls nicht als Vorstufe eines Delistings zu interpretieren. Umfang, Finanzierung und Struktur unterscheiden sich fundamental von klassischen Going-Private-Vorlaufmustern. Es handelt sich weder um einen kontrollübertragenden Rückkauf noch um eine fremdfinanzierte Kapitalentnahme, sondern um einen begrenzten Einsatz überschüssiger Liquidität in einem Unternehmen mit weiterhin sehr hoher Netto-Cash-Position und ohne operative Schrumpfung. Parallel dazu investiert BioNTech massiv in klinische Programme, insbesondere in der Onkologie, was mit der Vorbereitung eines Börsenrückzugs unvereinbar ist. Hinzu kommt, dass ein Delisting für BioNTech ökonomisch und strategisch hochgradig unattraktiv wäre. Die Gründer halten über ihre Beteiligungsvehikel eine Sperrminorität und würden bei einem Rückzug auf dem aktuellen Kursniveau substanzielle Teile des langfristig erwarteten Unternehmenswerts selbst aufgeben. BioNTechs Wertschöpfung beruht nicht primär auf kurzfristigen Cashflows, sondern auf einer forschungsgetriebenen Plattform mit langen Entwicklungszyklen, deren Glaubwürdigkeit und Finanzierungskraft wesentlich vom Kapitalmarktzugang, der regulatorischen Transparenz und der Möglichkeit abhängen, Aktien als strategische Akquisitions- und Kooperationswährung einzusetzen. Ein privates BioNTech wäre für große Pharmapartner, öffentliche Fördergeber und Spitzenforscher deutlich weniger attraktiv. Insgesamt erklärt sich die derzeitige Kursentwicklung nicht durch verdeckte Delisting-Vorbereitungen, sondern durch den Übergang von einer pandemiegetriebenen Cash-Story zu einer langlaufenden, binären Onkologie-Pipeline, die institutionell schwerer zu halten ist und Geduld erfordert. Der Aktienrückkauf ist in diesem Kontext als Signal von Kapitaldisziplin und interner Wertüberzeugung zu verstehen, nicht als Instrument zur Benachteiligung von Minderheitsaktionären. Die Sorge ist daher rational, aber aus heutiger Sicht weder durch die Eigentümerstruktur noch durch das beobachtbare Unternehmensverhalten begründet.
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 8. Feb 19:51 Uhr
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Ich glaube er will nicht in 5 Jahren verkaufen, es geht ihm nur um die Börse als solche. Die ist doch nur lästig, er braucht sie einfach nicht mehr
n
nitroxic, 8. Feb 19:26 Uhr
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Guter Austausch von euch. Das Going Private aus Sicht von Sahin und co ist aufgrund der hohen Cash Quote und auch dem hohen Anteil von Sahin, Strüngmann, Jeggle und Hopp ein sehr wahrscheinliches Szenario. Überlegt mal… Man bietet 30% auf den Kurs, kauft zurück und verkauft nach fünf Jahren den ganzen Laden an GSK, BMY oder PFE… somit bietet man den Aktionären kurzfristig eine okayische Rendite, der Tenbagger findet aber private statt… let‘s see 😉 ihr wisst ja wie ich Ugur einschätze 😂
M
Mrnafuture, 8. Feb 18:27 Uhr
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War die Formulierung nicht in etwa, dass man "davon ausgehe, auch in den nächsten börsennotiert zu bleiben"? Als Du das damals geschrieben hast, hab ich mich doch sehr erschrocken. Ein Ausschluss ist das mMn ganz und gar nicht. Hört sich für mich eher wie eine Fußballfloskel an: Frage: Herr Sportdirektor, sitzt der Trainer beim nächsten Spiel noch auf der Bank? Antwort: Ja, davon gehe ich aus. Bei dieser Antwort weiß jeder, dass der Trainer umgehend entlassen wird.
Artikel14
Artikel14, 8. Feb 18:12 Uhr
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Aber der Vorstand hat dies für die nächsten Jahre (zum Glück) ausgeschlossen.
Artikel14
Artikel14, 8. Feb 18:11 Uhr
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Zu welchem Kurs würde das dann gemacht werden?

Mehr als DCF (zum anteiligen Unternehmenswert, nicht zum Börsenkurs).
joe46
joe46, 8. Feb 17:57 Uhr
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Das mit dem Aktienrückkauf ist ja meine größte Angst. Dummerweise passt es halt auch zu dem Pfizer Rückzug aus den Biontech Aktien. Baillie Gifford ist ja auch mit dem größten Teil raus, wer weiß schon was da im Hintergrund läuft. Die beiden Großinvestoren wurden dafür großzügig entschädigt. Kleinanleger schauen dumm aus der Wäsche wenn dann auf niedrigem Niveau der Rückzug von der Börse verkündet wird

Zu welchem Kurs würde das dann gemacht werden?
M
Mrnafuture, 8. Feb 11:01 Uhr
3

was wohl Merz dazu sagen würde wenn Biontech kein Aktienunternehmen mehr wäre?

Was sollte er schon groß dazu sagen? Nichts, in meinem Augen. Es besteht schließlich Rechtsformfreiheit. Und als großer Steuerzahler bliebe Biontech unabhängig von der Rechtformwahl auch erhalten. Freuen würden sich hingegen die Linken u große Teile der SPD, für die Gewinne an der Börse ja per se unanständig sind, auch die Gewinne von Kleinanlegern übrigens. Das Geld könnte man doch viel besser zum Wohle aller umverteilen. Am besten, man verstaatlicht das Unternehmen sogleich und stellt es unter Führung von Bärbel Bas oder Heidi Reichinnek.
japan67
japan67, 8. Feb 10:55 Uhr
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Ja was denn wohl: die Merkel ist schuld!
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 8. Feb 9:39 Uhr
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was wohl Merz dazu sagen würde wenn Biontech kein Aktienunternehmen mehr wäre?
Castelan
Castelan, 8. Feb 8:11 Uhr
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Danke Hotzenplotz, jetzt teile ich deine größte Angst. (Auch) das Szenario sollte man im Hinterkopf haben.
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 8. Feb 7:49 Uhr
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Das mit dem Aktienrückkauf ist ja meine größte Angst. Dummerweise passt es halt auch zu dem Pfizer Rückzug aus den Biontech Aktien. Baillie Gifford ist ja auch mit dem größten Teil raus, wer weiß schon was da im Hintergrund läuft. Die beiden Großinvestoren wurden dafür großzügig entschädigt. Kleinanleger schauen dumm aus der Wäsche wenn dann auf niedrigem Niveau der Rückzug von der Börse verkündet wird
Castelan
Castelan, 8. Feb 7:23 Uhr
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Biontech hat 20.360 Millionen USD Cash und könnte damit über 190 Mio. eigener ADR-Aktien kaufen. Aber nur 84 Mio. ADRs sind max. an der Börse ausgegeben worden und kaufbar sind eigentlich und faktisch viel weniger. Den Rückkauf von Aktien hatte Biontech bereits zuvor mehrfach angekündigt, organisiert und bereits durchgeführt. Da Biontech für jede gekaufte Aktie nicht nur Cash aufwendet, sondern auch Cash anteilig ankauft, könnte Biontech derzeit eigene ADRs faktisch für unter 17 USD kaufen. Das ist nicht viel und eines der günstigsten Onkologie-Investments. Weder der BMS-Deal noch der KI-Deal noch Pipeline-Umsätze wurden vom Kapitalmarkt bisher eingepreist. Würde mich nicht wundern, wenn Biontech zur HV erneut ankündigt, eigene ADRs zurückzukaufen.

Denke nicht das es zu nennenswerten Aktienrückkauf kommt. Warum soll man in einem sich erst entwickelten Markt mit neuen Produkten sein Finanzpolster absenken. Man braucht es für Forschung, Fehlschläge, Zukäufe und ggf. Vertrieb. Außerdem ist der Aktienmarkt Markt jetzt schon sehr eng. Es werden im Durchschnitt nur 1 Mio Aktien am Tag gehandelt. Eine weitere Verknappung macht die Aktie noch volatiler und birgt das "Risiko" aus einigen Indexen zu fliegen. Kann natürlich alles gewollt sein, halte ich aber für unwahrscheinlich. Aber es ist BioNTech, wer weiß schon?🤷🏻‍♂️
Artikel14
Artikel14, 7. Feb 23:34 Uhr
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Biontech hat 20.360 Millionen USD Cash und könnte damit über 190 Mio. eigener ADR-Aktien kaufen. Aber nur 84 Mio. ADRs sind max. an der Börse ausgegeben worden und kaufbar sind eigentlich und faktisch viel weniger. Den Rückkauf von Aktien hatte Biontech bereits zuvor mehrfach angekündigt, organisiert und bereits durchgeführt. Da Biontech für jede gekaufte Aktie nicht nur Cash aufwendet, sondern auch Cash anteilig ankauft, könnte Biontech derzeit eigene ADRs faktisch für unter 17 USD kaufen. Das ist nicht viel und eines der günstigsten Onkologie-Investments. Weder der BMS-Deal noch der KI-Deal noch Pipeline-Umsätze wurden vom Kapitalmarkt bisher eingepreist. Würde mich nicht wundern, wenn Biontech zur HV erneut ankündigt, eigene ADRs zurückzukaufen.
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 7. Feb 20:27 Uhr
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Leider ist es kein Witz
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