BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 668.855
Artikel14
Artikel14, 14. Sep 10:50 Uhr
4
44% Reduktion des Sterberisikos beim Lungenkrebs Rezidiv. Das ist ein Durchbruch nach bisher rund 30 Jahren weitgehend unverändert Chemo als Standard (SoC) und sehr schlechten Aussichten (mittleren Tod nach 10 Monaten) und jetzt mit Biontech BNT316 44% Reduktion des Sterberisikos (mOS 18,5 Monate, also die Hälfte lebt danach, gut 1,5 Jahren, noch weiter). Das offizielle BioNTech-Update ist sogar etwas stärker als der seit heute ebenfalls verfügbare Abstract-Datensatz, weil der aktuellere Cut inzwischen nochmals reifer ist. Zum 17. Juli 2026 beträgt das mediane Follow-up 25,4 Monate. Das mOS bleibt bei 18,5 Monaten vs. 10,0 Monaten unter Docetaxel, die aktualisierte HR liegt nun bei 0,56, nominal p=0,0295. Neu und wichtig ist auch die konkrete Safety-Zahl: Grade-≥3-TRAEs 44,4% (20/45) unter Gotistobart vs. 48,8% (20/42) unter Docetaxel. Gotistobart erzielt den OS-Vorteil also als chemotherapiefreie Monotherapie, ohne gegenüber Docetaxel mehr schwere behandlungsbedingte Toxizität zu verursachen, sonder sogar etwas besser verträglich. Das ist Phase3 Stage 1 und ausdrücklich noch nicht für die Zulassung, mit nur 87 randomisierten sqNSCLC-Patienten. BioNTech bezeichnet Phase 3 Stage 2 als den laufenden zulassungsrelevanten Teil, inzwischen an mehr als 160 Studienzentren weltweit. Aber die bisherigen Daten werden gemäß Studiendesign mit der Pahe 3 Stage 2 für die Zulassung zusammengefasst. Damit hat BioNTech auf der WCLC jetzt eigentlich zwei sehr unterschiedliche chemo-freie Geschichten: Gotistobart: niedrige ORR, aber bereits erstaunlich starkes und reifes OS-Signal (18,5 Monate; HR 0,56) nach PD-(L)1-Versagen. Pumitamig + Elfe-D: extrem hohe frühe ORR und sehr interessante Safety, aber Durability/PFS/OS noch nicht reif. Das ist strategisch sehrinteressant: BioNTech zeigt nicht nur frühe Tumorschrumpfung mit einem neuen Programm, sondern parallel mit einem völlig anderen Immunmechanismus bereits, dass eine chemotherapiefreie Behandlung nach IO-Resistenz in einen erheblichen OS-Effekt übersetzen kann. Und BioNTech formuliert die Ambition entsprechend deutlich: Sollte Stage 2 (Readout Q4 2026) den Effekt bestätigen, könnte Gotistobart laut Studienleiter die Standardbehandlung in dieser Indikation verändern. Für die Bewertung des WCLC-Wochenendes würde ich Gotistobart deshalb sogar etwas höher gewichten: Pumitamig+Elfe-D ist wahrscheinlich der größere Upside-Readout, Gotistobart aber momentan der reifere klinische Value-Readout.
W
Werder1812, 14. Sep 10:18 Uhr
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https://www.biontech.com/de/de/home/mediaroom/news/press-releases/2026/09/BioNTech-and-OncoC4-Present-Updated-Data-Showing-Gotistobart-Nearly-Doubled-Median-Overall-Survival-versus-Standard-of-Care-Chemotherapy-in-Previously-Treated-Squamous-Non-Small-Cell-Lung-Cancer-Patients.html
A
Aviation, 14. Sep 8:27 Uhr
0
Also wenn du forscht, dann deine ideen in die klinik bringst und aber bock hast weiter zu forschen, dann machst du genau das was ugur gemacht hat. Das jetzt kinisch auszurollen ist keine Wissenschaft. Das ist eine statistische, organiatorisch und Verwaltungsaufgabe. Eine kleine agile Forscherbude macht Sinn auszugliedern. Die kleine Bude kann natürlich den großen Bruder nutzen bei Resourcen, Patenten, Cash usw. Dafür dann die Minderheitsbeteiligung. Ist doch cool.
F
Futura21, 14. Sep 8:01 Uhr
0
Moin, Telix hat heut die Zulassung erhalten,.... Game Changer
M
MoonBär_, 13. Sep 21:51 Uhr
0

Meine Umschichtung in Moderna hat sich als besseren alternativen herausgestellt 🤭

Kurstechnisch bestimmt, aber ob es auch das bessere Unternehmen langfristig ist werden wir sehen
s
snoww, 13. Sep 21:25 Uhr
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Ich persönlich kenne kein einziges Unternehmen, die gerade dabei sind etwas großes auf die Beine zu stellen und deren Gründer dann vorher abspringen. 🙄 Glaube ist zwar gut = manchmal muss man auch mal Hirn einschalten.

McDonald's – Die Brüder Richard und Maurice McDonald hatten ein effizientes Restaurantkonzept, aber wenig Interesse an Expansion. Ray Kroc kaufte sie 1961 für 2,7 Millionen Dollar heraus. Erst danach wurde daraus eine weltweite Kette. Starbucks – Die drei Gründer verkauften 1987 an Howard Schultz, ihren früheren Marketingchef. Bis dahin war Starbucks ein Händler für Kaffeebohnen und Geräte, es gab nicht einmal Espresso zum Trinken. Das Café-Konzept kam erst mit Schultz. Cisco – Leonard Bosack und Sandy Lerner wurden 1990 nach dem Börsengang von den Investoren verdrängt. Unter John Morgridge und später John Chambers wurde Cisco im Jahr 2000 kurzzeitig das wertvollste Unternehmen der Welt. Tesla – Gegründet 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning. Eberhard wurde 2007 als CEO abgesetzt, Elon Musk übernahm. Der Aufstieg zum Massenhersteller kam Jahre danach. Uber – Travis Kalanick musste 2017 gehen. Dara Khosrowshahi brachte das Unternehmen an die Börse und erstmals in die Gewinnzone. Netflix – Mitgründer und erster CEO Marc Randolph verließ die Firma 2003, lange vor dem Streaming-Geschäft.
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 21:18 Uhr
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Meine Umschichtung in Moderna hat sich als besseren alternativen herausgestellt 🤭
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 21:16 Uhr
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Cash Bestand alleine ist keine Garantie dafür, dass es nicht Richtung Süden geht = siehe Porsche 😉
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 20:33 Uhr
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Die Gründer springen ja nicht ab. Sie Gründen einfach nur nen weiteres Unternehmen welches sich auf die Forschung konzentriert. Die beiden sind halt Forscher und keine Unternehmer. Das die sich aus der Geschäftsführung zurückziehen ist eigentlich positiv zu bewerten. Vllt bekommen wir dann auch mal Pressemitteilungen bei positiven News und nicht nur bei negativen 😂

Das haben die beiden wohl sehr früh begriffen 🤭 Was wurden die beiden als Strategen in der Vergangenheit hochgelobt. Den Kauf von Curevac und danach die Liquidation sowie Schließungen von Produktionsstätten wird noch lange nachhallen 🤭
M
MoonBär_, 13. Sep 20:27 Uhr
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Ich persönlich kenne kein einziges Unternehmen, die gerade dabei sind etwas großes auf die Beine zu stellen und deren Gründer dann vorher abspringen. 🙄 Glaube ist zwar gut = manchmal muss man auch mal Hirn einschalten.

Die Gründer springen ja nicht ab. Sie Gründen einfach nur nen weiteres Unternehmen welches sich auf die Forschung konzentriert. Die beiden sind halt Forscher und keine Unternehmer. Das die sich aus der Geschäftsführung zurückziehen ist eigentlich positiv zu bewerten. Vllt bekommen wir dann auch mal Pressemitteilungen bei positiven News und nicht nur bei negativen 😂
M
MoonBär_, 13. Sep 20:25 Uhr
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Post wurde gelöscht.

Was hat denn sein Post damit zu tun? Er redet von kurzfristigen einflussmöglichkeiten auf den Aktienkurs und wie diese zu Gewichten sind. Du setzt wiederum den Aktienkurs mit der Erfolgswahrscheinlichkeit des Unternehmens gleich
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 20:15 Uhr
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Ich persönlich kenne kein einziges Unternehmen, die gerade dabei sind etwas großes auf die Beine zu stellen und deren Gründer dann vorher abspringen. 🙄 Glaube ist zwar gut = manchmal muss man auch mal Hirn einschalten.
Artikel14
Artikel14, 13. Sep 20:03 Uhr
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Der Diskontierungssatz (Abzinsungssatz) ist einer der mächtigsten Hebel in der Finanzmathematik und Investitionsrechnung. Je näher jedoch die implizite Pipelinebewertung an null liegt, desto geringer ist übrigens BioNTechs fundamentaler negativer Duration-Hebel gegenüber steigenden Zinsen. Kein Einfluss also eines via Zinsen steigenden Diskontierungssatzes. Gleichzeitig besitzt BioNTech aufgrund seiner hohen Nettofinanzposition einen positiven Zinshebel. qed.
l
luciman, 13. Sep 20:01 Uhr
2

Danke für Deine interessanten Hinweise und Deine Einschätzung. Biontech hat keine nennenswerten Schulden und rund 19 Milliarden US-Diollar Cash. (1) Ein Anstieg der Zinsen kostet daher Biontech kein zusätzliches Geld. (2) Die Verzinsung und die Rendite für Cash und Geldanlagen sollten über Kapitalertrag das Finanzergebnis steigern. (3) Andere Biotech-Unternehmen haben eher Schulden und deren Kosten steigen. (4) Das gilt für große und kleine Mitbewerber wie auch Moderna. (5) Das stärkt die relative Wettbewerbsposition von Biontech im Markt. (6) Kleinere Biotech Unternehmen dürften bei gestiegenen Zinsen leichter zu übernehmen sein. Fundamental ist dies also überwiegend und fast durchgängig eine deutliche Stärkung des inneren Wertes von Biontech (sicherer Zins-Hafen mittelfristig). Dass dies nicht sofort und richtig in dem Aktienpreis am Markt berücksichtigt werden muss, hast Du gut beschrieben. Das vergrößert jedoch noch weiter den Gap zwischen Wert und Preis und erhöht damit das bereits große Aufholpotenzial der Aktie weiter. Und irgendwann wird dieses Potenzial sich eine Presche schlagen, wie ein Staudamm dessen Mauer es nicht länger halten kann. Bereits jetzt ist Biontech kaum (oder sogar nicht) höher bewertet als der reine Buchwert, als jene in der Bilanz höchst konservativ angemeldeten udn abgeschriebenen bereits vorhandenen Vermögensgegenstände und noch völlig ohne die stillen Reserven (4000 Patente usw., KI Firma und weitere Unternehmensbeteiligungen), ohne BMS Zahlungen ohne eine C19-Geschäftsbewertung und ohne die Pipeline in die sehr geschickt Milliarden der Gewinne versteckt und investiert wurden, ohne alle Chancen. Das bricht sich jedoch irgendwann am Kapitalmarkt den Weg. Und da echte und produktive Pharma-KI, die derzeit extrem niedrig bewertet ist, jedoch viel besser und nachhaltiger ist, als jene KI-Blase, dürfte Biontech in der KI ebenfalls eher zum sicheren Hafen gehören als zum KI-Problem am IT- und Kapitalmarkt. Auch Ölpreise, Energiepreise und Inflation sind für Biontech kaum ein Risiko. Wo wir sind, ist vorne, meiner bescheidenen Meinung nach.

Meine Ausführungen bezogen sich konkret auf deinen Beitrag vom 27.08. und die dort erwartete kurzfristige Positionierung sowie mögliche Kursreaktionen rund um die WCLC-Daten zu BNT316 und BNT327/Elfe-D. Es ging mir also nicht um die langfristige fundamentale Bewertung BioNTechs, sondern um die Frage, ob und in welchem Umfang diese Studienupdates unmittelbar eingepreist werden. Dass BioNTech aufgrund seiner hohen Liquidität und geringen Verschuldung langfristig besser aufgestellt ist als viele andere Biotech-Unternehmen, bestreite ich nicht. Diese Argumentation betrifft jedoch eine andere Zeitebene. Die starke Bilanz ist dem Markt außerdem seit Langem bekannt und stellt rund um die WCLC keinen neuen Kurstreiber dar. Für die unmittelbare Reaktion auf die Studiendaten dürften vielmehr deren Qualität, die zuvor aufgebauten Erwartungen, das Handelsvolumen und die allgemeine Marktstimmung entscheidend sein. Gerade das zeitgleich stattfindende FOMC kann dabei die Reaktion des gesamten Biotechsektors überlagern. Ich bin daher hinsichtlich meiner kurzfristigen Erwartungshaltung etwas vorsichtiger, ohne damit das langfristige Aufholpotenzial der Aktie infrage zu stellen.
M
MoonBär_, 13. Sep 19:43 Uhr
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Das hat bisher die böse Börse null interessiert, außer deiner Person und etlichen Follower 🤔

Na und? Biontech existiert ja nicht um einen steigenden Aktienkurs zu haben sondern um erfolgreich ihrer Unternehmung zu folgen. Was langfristig einen steigenden Aktienkurs zur Folge hat von dem wir dann profitieren. Am Ende ist es gut, dass die Aktie sich momentan nicht vom Fleck bewegt. So wird das Chance/Risiko Verhältnis immer besser. Unternehmen bleibt gleich teuer aber der Erfolg wird immer wahrscheinlicher.
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