BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

78,60 EUR
-0,13 % -0,10
09:07:55 Uhr, L&S Exchange
Knock-Outs auf BioNTech
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 666.284
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 16:23 Uhr
0
Ich hab mal eine bescheidene Frage an alle hier wohl bemerkt. Was ist eure Meinung oder wie denkt ihr, wird es hier mit BionTech nach der ersten Zulassungsphase, sprich dem ersten Medikament was erhältlich ist weiter gehen? Erleben wir so ein momentum wie bei Corona, oder geht es dieses Mal viel langsamer und behäbiger voran. Sprich der Markt bewert es anders und nicht so getrieben. Was denkt ihr, wäre schön wenn sich der ein oder die andere äußern würde. Danke im voraus.
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 16:15 Uhr
1

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/weichenstellung-biontech-aktie-gibt-nach-partnerschaft-mit-bristol-myers-squibb-zur-fokussierung-auf-krebsforschung-14665673

Die Weichen sind mehr wie gestellt. Jetzt fehlt nur noch der Zug der den Bahnhof verlässt und seinen Weg geht. Etwas Geduld und die Reise geht los. Allen viel Glück dabei.
P
Poach., 29.07.2025 16:08 Uhr
1
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/weichenstellung-biontech-aktie-gibt-nach-partnerschaft-mit-bristol-myers-squibb-zur-fokussierung-auf-krebsforschung-14665673
DiMarco
DiMarco, 29.07.2025 15:57 Uhr
0
Biontech geht mit wie ein JoJo 🤭
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 15:20 Uhr
0

Zwischen den beiden Firmen gibt es zumindest einen entscheidenden Unterschied: Novo Nordisk: Eigenkapitalquote: 30.8 % Verschuldungsgrad: 224.6 % BionTech: Eigenkapitalquote: 86.2 % Verschuldungsgrad: 16.1 % (!)

Ja, keine Frage, sicher Hast du Recht, sollte kein Vergleich sein. Nur mal ein Szenario was schnell passieren kann heutzutage an der Börse wen mal die Erwartungen der Umsätze zurück gehen. Wie gesagt, kein Vergleich, nur mal Interesse halber.
H
Hornbee, 29.07.2025 15:11 Uhr
2

Hat mal einer spaßeshalber Novo Nordisk geschaut, Umsatz Prognosen für das nächste Halbjahr nur 8% und was machen die gerade Minus 14%. Das geht schnell wenn was anderes erwartet wurde. Hoffe wir können uns gut halten.

Zwischen den beiden Firmen gibt es zumindest einen entscheidenden Unterschied: Novo Nordisk: Eigenkapitalquote: 30.8 % Verschuldungsgrad: 224.6 % BionTech: Eigenkapitalquote: 86.2 % Verschuldungsgrad: 16.1 % (!)
A
Aluminiumjoker, 29.07.2025 14:54 Uhr
0

BioNTech erhält: 1,5 Mrd. USD Upfront-Zahlung von Bristol-Myers für BNT327. Dazu gibt es keine sofortige Gegenleistung im Sinne eines Produktverkaufs – sondern: BioNTech verpflichtet sich, F+E-Leistungen zu erbringen. Und das hat bilanztechnische Konsequenzen: --- 📊 Bilanztechnische Bewertung (nach IFRS / US-GAAP) 1. Ertragserfassung ist nicht sofort erlaubt Die 1,5 Mrd. USD dürfen nicht sofort als Umsatz oder Gewinn verbucht werden, weil: BioNTech muss über Jahre hinweg Forschungsleistungen erbringen. Solange diese Leistung nicht erbracht ist, gilt das Geld bilanztechnisch als „Verbindlichkeit“ (Unearned Revenue). Der Umsatz wird dann ratierlich über die Laufzeit der Zusammenarbeit verteilt – z. B. über 4 Jahre → also ca. 375 Mio. USD Umsatz pro Jahr. 📌 Folge: Im Quartal der Zahlung kommt kaum positiver Ertrag in die GuV. --- 2. Aber: Sofortiger Anstieg der Kosten (R&D) Gleichzeitig explodieren die Forschungs- und Entwicklungskosten, denn: BioNTech investiert das frische Geld direkt in BNT327 und weitere Pipeline-Projekte. Möglicherweise steigen die R&D-Kosten im Quartal auf >1,5 Mrd. USD. 📌 Folge: Die Kosten schlagen voll zu Buche, während die Einnahmen zeitlich gestreckt werden. --- 3. Verlust pro Aktie (EPS) steigt Dein Rechenbeispiel ist treffend: 1,5 Mrd. USD auf rund 240 Mio. Aktien → theoretisch 6,25 USD/Aktie negativer Effekt im Quartal, wenn alle Kosten durchlaufen, aber kein Umsatz verbucht wird. Das kann sich je nach Bilanzierung auf das EPS stark negativ auswirken – obwohl der Cashflow steigt! --- 📉 Was heißt das für die Aktie? Kurzfristig (Montag & nach Q2-Bericht): Wenn das Management in den Q2-Zahlen (z. B. am 7. August) keine Transparenz zur Bilanzierung gibt, kann der Markt auf den Verlust pro Aktie negativ reagieren. Besonders algorithmische Händler oder ETF-basierte Strategien, die auf EPS-Zahlen reagieren, verkaufen bei hohem Quartalsverlust – obwohl das operativ keine Verschlechterung bedeutet. Das von dir genannte „Sturmtief“ ist sehr gut möglich: Ein Drop um 5–10 % am Montag wäre aus Sentiment-Sicht plausibel. --- ✅ Langfristig (strategische Wirkung): Die 1,5 Mrd. verbessern massiv den Cash-Bestand (>25 Mrd. USD Liquidität). Die Partnerschaft mit Bristol stärkt das Vertrauen in BNT327 (ein bispezifischer T‑Zell-Engager), also ein potenzieller Blockbuster. Wird der Kandidat erfolgreich, könnten weitere bis zu 9,6 Mrd. USD fließen. --- 📌 Fazit: Warum kurzfristig negativ? Punkt Wirkung Zahlung von 1,5 Mrd. kein sofortiger Umsatz R&D‑Kosten steigen stark negative EPS EPS pro Aktie sinkt (theoretisch bis –6 $) negatives Sentiment Kein Produktumsatz sichtbar Markt „versteht“ Deal nicht sofort Mittelfristig positiver Cashflow-Effekt wird oft ignoriert

Was ist mit dem Punkt Teilung aller entstehenden F&E Kosten zu gleichen Teilen? Somit sollte sich hinsichtlich F&E eine Verbesserung einstellen und im Gesamten Betrachtet die Kosten sinken. Biontech hätte das geplant alleingestemmt, somit aber nicht notwendig.
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 13:29 Uhr
0
Hat mal einer spaßeshalber Novo Nordisk geschaut, Umsatz Prognosen für das nächste Halbjahr nur 8% und was machen die gerade Minus 14%. Das geht schnell wenn was anderes erwartet wurde. Hoffe wir können uns gut halten.
Inder
Inder, 29.07.2025 13:22 Uhr
0
vielen Dank ,dazu Fragen: - würde biontech ohne die 1,5 Mrd Cash denn anders investieren in diesem Quartal? schließlich ist ja Kohle genug da. wieso also der Zusammenhang? - ferner, warum deklariert man vertraglich nicht gleich diese 1,5 Mrd als Zuschuss zu den Forschungskosten, dann könnte man diese sofort zumindest ratierlich mindern?
japan67
japan67, 29.07.2025 12:43 Uhr
0

BioNTech erhält: 1,5 Mrd. USD Upfront-Zahlung von Bristol-Myers für BNT327. Dazu gibt es keine sofortige Gegenleistung im Sinne eines Produktverkaufs – sondern: BioNTech verpflichtet sich, F+E-Leistungen zu erbringen. Und das hat bilanztechnische Konsequenzen: --- 📊 Bilanztechnische Bewertung (nach IFRS / US-GAAP) 1. Ertragserfassung ist nicht sofort erlaubt Die 1,5 Mrd. USD dürfen nicht sofort als Umsatz oder Gewinn verbucht werden, weil: BioNTech muss über Jahre hinweg Forschungsleistungen erbringen. Solange diese Leistung nicht erbracht ist, gilt das Geld bilanztechnisch als „Verbindlichkeit“ (Unearned Revenue). Der Umsatz wird dann ratierlich über die Laufzeit der Zusammenarbeit verteilt – z. B. über 4 Jahre → also ca. 375 Mio. USD Umsatz pro Jahr. 📌 Folge: Im Quartal der Zahlung kommt kaum positiver Ertrag in die GuV. --- 2. Aber: Sofortiger Anstieg der Kosten (R&D) Gleichzeitig explodieren die Forschungs- und Entwicklungskosten, denn: BioNTech investiert das frische Geld direkt in BNT327 und weitere Pipeline-Projekte. Möglicherweise steigen die R&D-Kosten im Quartal auf >1,5 Mrd. USD. 📌 Folge: Die Kosten schlagen voll zu Buche, während die Einnahmen zeitlich gestreckt werden. --- 3. Verlust pro Aktie (EPS) steigt Dein Rechenbeispiel ist treffend: 1,5 Mrd. USD auf rund 240 Mio. Aktien → theoretisch 6,25 USD/Aktie negativer Effekt im Quartal, wenn alle Kosten durchlaufen, aber kein Umsatz verbucht wird. Das kann sich je nach Bilanzierung auf das EPS stark negativ auswirken – obwohl der Cashflow steigt! --- 📉 Was heißt das für die Aktie? Kurzfristig (Montag & nach Q2-Bericht): Wenn das Management in den Q2-Zahlen (z. B. am 7. August) keine Transparenz zur Bilanzierung gibt, kann der Markt auf den Verlust pro Aktie negativ reagieren. Besonders algorithmische Händler oder ETF-basierte Strategien, die auf EPS-Zahlen reagieren, verkaufen bei hohem Quartalsverlust – obwohl das operativ keine Verschlechterung bedeutet. Das von dir genannte „Sturmtief“ ist sehr gut möglich: Ein Drop um 5–10 % am Montag wäre aus Sentiment-Sicht plausibel. --- ✅ Langfristig (strategische Wirkung): Die 1,5 Mrd. verbessern massiv den Cash-Bestand (>25 Mrd. USD Liquidität). Die Partnerschaft mit Bristol stärkt das Vertrauen in BNT327 (ein bispezifischer T‑Zell-Engager), also ein potenzieller Blockbuster. Wird der Kandidat erfolgreich, könnten weitere bis zu 9,6 Mrd. USD fließen. --- 📌 Fazit: Warum kurzfristig negativ? Punkt Wirkung Zahlung von 1,5 Mrd. kein sofortiger Umsatz R&D‑Kosten steigen stark negative EPS EPS pro Aktie sinkt (theoretisch bis –6 $) negatives Sentiment Kein Produktumsatz sichtbar Markt „versteht“ Deal nicht sofort Mittelfristig positiver Cashflow-Effekt wird oft ignoriert

Danke für Deine Erläuterung.
forza.sempre
forza.sempre, 29.07.2025 12:40 Uhr
2

Wie sieht es für Patient:innen aus, die mit BNT327 (PM8002) behandelt werden? Was bringt das Medikament ihnen? Wie sind Wirksamkeit und Nebenwirkungen einzuschätzen? Hier ist eine kompakte, verständliche Übersicht auf Patientenebene: --- 🧬 Was ist BNT327 / PM8002? Ein bispezifischer Antikörper, der zwei Krebs-Zielstrukturen gleichzeitig blockiert: PD-L1 – hemmt die Immunabwehr, der Antikörper hebt diese Blockade auf (wie bei Immuntherapien), VEGF-A – ist ein Wachstumsfaktor für Blutgefäße; wird gehemmt, um Tumorblutversorgung zu stören. Diese Kombination soll die Immunantwort verstärken und Tumorwachstum unterbrechen – also doppelt wirken. --- 🧪 Was zeigt die Forschung bisher für Patient:innen? 🔹 Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) – in China getestete Kombination mit Nab-Paclitaxel: Ansprechrate (ORR): 78,6 % Krankheitskontrolle (DCR): 95,2 % Medianes progressionsfreies Überleben (PFS): 13,5 Monate 👉 Sehr hohe Wirksamkeit, besonders im Vergleich zu Standardtherapien. 🔹 Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (EGFR-mutiert, nach TKI-Versagen): Ansprechrate (ORR): 54,7 % Krankheitskontrolle (DCR): 95,3 % Nebenwirkungen: 54,7 % mit schwerwiegenden Nebenwirkungen (≥ Grad 3), Häufig: Neutropenie, Anämie, Proteinurie, Stomatitis, Immun-Nebenwirkungen bei ca. 28 %, davon 4,7 % schwer. 🔹 Small Cell Lung Cancer (SCLC) & Mesotheliom: In kleineren Studien zeigte PM8002 in Kombination mit Chemo ORR-Werte > 80 %, Aber: Nur begrenzt Langzeitdaten verfügbar. --- ⚖️ Vorteile für Patient:innen Punkt Bedeutung für Patient:innen Hohe Ansprechraten Tumore schrumpfen in vielen Fällen stark Wirksam bei Resistenzen Auch bei Versagen anderer Therapien (z. B. TKI) wirksam Gezielte Kombinationen Synergie mit Chemo oder Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten Innovativer Mechanismus Doppelte Blockade – Immun- und Gefäßkontrolle --- ⚠️ Risiken & Nebenwirkungen Erhöhte Toxizität möglich, vor allem bei Kombinationen mit Chemo, Häufige Nebenwirkungen: Blutbildveränderungen (Neutropenie, Anämie), Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Proteinurie (Eiweiß im Urin), Immunsystemaktivierung (Autoimmunähnliche Reaktionen). ➡️ Gute Wirksamkeit, aber engmaschige Kontrolle notwendig. Patient:innen müssen regelmäßig überwacht werden – idealerweise in Studienzentren. --- 📌 Fazit für Patient:innen BNT327/PM8002 ist ein hochinteressanter neuer Ansatz, vor allem für Patient:innen mit: TNBC (Brustkrebs, sehr begrenzte Standardoptionen), NSCLC nach TKI-Versagen (häufiger Resistenzfall), Mesotheliom oder SCLC, wo Standardtherapien oft unzureichend sind. Es handelt sich aber noch um ein Prüfmedikament, das derzeit nur in Studien zugänglich ist – v. a. in China. Außerhalb von Asien (z. B. Europa, USA) ist der Zugang aktuell stark eingeschränkt, bis Ergebnisse für eine Zulassung vorliegen.

Hi audima, super, vielen Dank! Die objektive Ansprechrate (ORR) (Studien von 2019) liegt bei Pembrolizumab (Keytruda) um die 20%, zusammen mit Cis-Carboplatin oder F-5-Fluoruracil bei 35% bis 42%. Die ORR-Raten von 327 von 80% bis 90% sind also exorbitant gut. Und bei Triple-negativem Mamma-Ca, leider dem Killer schlechthin, von 78%, das ist der Hammer. Ich habe ein Kind einer Mutter mit diesem TU in Behandlung (32x Chemo, 32x Radiatio, mehrere OPs, aber aktuell ohne feststellbares Rezidiv). Wenn der TU wiederkäme, gäbe es keine weitere Behandlungsoption. Da weiß man, was hier auf dem Spiel steht.
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 12:33 Uhr
0

BioNTech erhält: 1,5 Mrd. USD Upfront-Zahlung von Bristol-Myers für BNT327. Dazu gibt es keine sofortige Gegenleistung im Sinne eines Produktverkaufs – sondern: BioNTech verpflichtet sich, F+E-Leistungen zu erbringen. Und das hat bilanztechnische Konsequenzen: --- 📊 Bilanztechnische Bewertung (nach IFRS / US-GAAP) 1. Ertragserfassung ist nicht sofort erlaubt Die 1,5 Mrd. USD dürfen nicht sofort als Umsatz oder Gewinn verbucht werden, weil: BioNTech muss über Jahre hinweg Forschungsleistungen erbringen. Solange diese Leistung nicht erbracht ist, gilt das Geld bilanztechnisch als „Verbindlichkeit“ (Unearned Revenue). Der Umsatz wird dann ratierlich über die Laufzeit der Zusammenarbeit verteilt – z. B. über 4 Jahre → also ca. 375 Mio. USD Umsatz pro Jahr. 📌 Folge: Im Quartal der Zahlung kommt kaum positiver Ertrag in die GuV. --- 2. Aber: Sofortiger Anstieg der Kosten (R&D) Gleichzeitig explodieren die Forschungs- und Entwicklungskosten, denn: BioNTech investiert das frische Geld direkt in BNT327 und weitere Pipeline-Projekte. Möglicherweise steigen die R&D-Kosten im Quartal auf >1,5 Mrd. USD. 📌 Folge: Die Kosten schlagen voll zu Buche, während die Einnahmen zeitlich gestreckt werden. --- 3. Verlust pro Aktie (EPS) steigt Dein Rechenbeispiel ist treffend: 1,5 Mrd. USD auf rund 240 Mio. Aktien → theoretisch 6,25 USD/Aktie negativer Effekt im Quartal, wenn alle Kosten durchlaufen, aber kein Umsatz verbucht wird. Das kann sich je nach Bilanzierung auf das EPS stark negativ auswirken – obwohl der Cashflow steigt! --- 📉 Was heißt das für die Aktie? Kurzfristig (Montag & nach Q2-Bericht): Wenn das Management in den Q2-Zahlen (z. B. am 7. August) keine Transparenz zur Bilanzierung gibt, kann der Markt auf den Verlust pro Aktie negativ reagieren. Besonders algorithmische Händler oder ETF-basierte Strategien, die auf EPS-Zahlen reagieren, verkaufen bei hohem Quartalsverlust – obwohl das operativ keine Verschlechterung bedeutet. Das von dir genannte „Sturmtief“ ist sehr gut möglich: Ein Drop um 5–10 % am Montag wäre aus Sentiment-Sicht plausibel. --- ✅ Langfristig (strategische Wirkung): Die 1,5 Mrd. verbessern massiv den Cash-Bestand (>25 Mrd. USD Liquidität). Die Partnerschaft mit Bristol stärkt das Vertrauen in BNT327 (ein bispezifischer T‑Zell-Engager), also ein potenzieller Blockbuster. Wird der Kandidat erfolgreich, könnten weitere bis zu 9,6 Mrd. USD fließen. --- 📌 Fazit: Warum kurzfristig negativ? Punkt Wirkung Zahlung von 1,5 Mrd. kein sofortiger Umsatz R&D‑Kosten steigen stark negative EPS EPS pro Aktie sinkt (theoretisch bis –6 $) negatives Sentiment Kein Produktumsatz sichtbar Markt „versteht“ Deal nicht sofort Mittelfristig positiver Cashflow-Effekt wird oft ignoriert

Könnten die nächsten Wochen nochmal billige Kaufkurse werden. Warten wir es mal ab. Ich habe Geld bereit liegen.
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 12:32 Uhr
0

BioNTech erhält: 1,5 Mrd. USD Upfront-Zahlung von Bristol-Myers für BNT327. Dazu gibt es keine sofortige Gegenleistung im Sinne eines Produktverkaufs – sondern: BioNTech verpflichtet sich, F+E-Leistungen zu erbringen. Und das hat bilanztechnische Konsequenzen: --- 📊 Bilanztechnische Bewertung (nach IFRS / US-GAAP) 1. Ertragserfassung ist nicht sofort erlaubt Die 1,5 Mrd. USD dürfen nicht sofort als Umsatz oder Gewinn verbucht werden, weil: BioNTech muss über Jahre hinweg Forschungsleistungen erbringen. Solange diese Leistung nicht erbracht ist, gilt das Geld bilanztechnisch als „Verbindlichkeit“ (Unearned Revenue). Der Umsatz wird dann ratierlich über die Laufzeit der Zusammenarbeit verteilt – z. B. über 4 Jahre → also ca. 375 Mio. USD Umsatz pro Jahr. 📌 Folge: Im Quartal der Zahlung kommt kaum positiver Ertrag in die GuV. --- 2. Aber: Sofortiger Anstieg der Kosten (R&D) Gleichzeitig explodieren die Forschungs- und Entwicklungskosten, denn: BioNTech investiert das frische Geld direkt in BNT327 und weitere Pipeline-Projekte. Möglicherweise steigen die R&D-Kosten im Quartal auf >1,5 Mrd. USD. 📌 Folge: Die Kosten schlagen voll zu Buche, während die Einnahmen zeitlich gestreckt werden. --- 3. Verlust pro Aktie (EPS) steigt Dein Rechenbeispiel ist treffend: 1,5 Mrd. USD auf rund 240 Mio. Aktien → theoretisch 6,25 USD/Aktie negativer Effekt im Quartal, wenn alle Kosten durchlaufen, aber kein Umsatz verbucht wird. Das kann sich je nach Bilanzierung auf das EPS stark negativ auswirken – obwohl der Cashflow steigt! --- 📉 Was heißt das für die Aktie? Kurzfristig (Montag & nach Q2-Bericht): Wenn das Management in den Q2-Zahlen (z. B. am 7. August) keine Transparenz zur Bilanzierung gibt, kann der Markt auf den Verlust pro Aktie negativ reagieren. Besonders algorithmische Händler oder ETF-basierte Strategien, die auf EPS-Zahlen reagieren, verkaufen bei hohem Quartalsverlust – obwohl das operativ keine Verschlechterung bedeutet. Das von dir genannte „Sturmtief“ ist sehr gut möglich: Ein Drop um 5–10 % am Montag wäre aus Sentiment-Sicht plausibel. --- ✅ Langfristig (strategische Wirkung): Die 1,5 Mrd. verbessern massiv den Cash-Bestand (>25 Mrd. USD Liquidität). Die Partnerschaft mit Bristol stärkt das Vertrauen in BNT327 (ein bispezifischer T‑Zell-Engager), also ein potenzieller Blockbuster. Wird der Kandidat erfolgreich, könnten weitere bis zu 9,6 Mrd. USD fließen. --- 📌 Fazit: Warum kurzfristig negativ? Punkt Wirkung Zahlung von 1,5 Mrd. kein sofortiger Umsatz R&D‑Kosten steigen stark negative EPS EPS pro Aktie sinkt (theoretisch bis –6 $) negatives Sentiment Kein Produktumsatz sichtbar Markt „versteht“ Deal nicht sofort Mittelfristig positiver Cashflow-Effekt wird oft ignoriert

Sehr schön, kleine Berichtigung, BionTech Q2 Zahlen 4. August nicht 7.
audima
audima, 29.07.2025 12:19 Uhr
2
BioNTech erhält: 1,5 Mrd. USD Upfront-Zahlung von Bristol-Myers für BNT327. Dazu gibt es keine sofortige Gegenleistung im Sinne eines Produktverkaufs – sondern: BioNTech verpflichtet sich, F+E-Leistungen zu erbringen. Und das hat bilanztechnische Konsequenzen: --- 📊 Bilanztechnische Bewertung (nach IFRS / US-GAAP) 1. Ertragserfassung ist nicht sofort erlaubt Die 1,5 Mrd. USD dürfen nicht sofort als Umsatz oder Gewinn verbucht werden, weil: BioNTech muss über Jahre hinweg Forschungsleistungen erbringen. Solange diese Leistung nicht erbracht ist, gilt das Geld bilanztechnisch als „Verbindlichkeit“ (Unearned Revenue). Der Umsatz wird dann ratierlich über die Laufzeit der Zusammenarbeit verteilt – z. B. über 4 Jahre → also ca. 375 Mio. USD Umsatz pro Jahr. 📌 Folge: Im Quartal der Zahlung kommt kaum positiver Ertrag in die GuV. --- 2. Aber: Sofortiger Anstieg der Kosten (R&D) Gleichzeitig explodieren die Forschungs- und Entwicklungskosten, denn: BioNTech investiert das frische Geld direkt in BNT327 und weitere Pipeline-Projekte. Möglicherweise steigen die R&D-Kosten im Quartal auf >1,5 Mrd. USD. 📌 Folge: Die Kosten schlagen voll zu Buche, während die Einnahmen zeitlich gestreckt werden. --- 3. Verlust pro Aktie (EPS) steigt Dein Rechenbeispiel ist treffend: 1,5 Mrd. USD auf rund 240 Mio. Aktien → theoretisch 6,25 USD/Aktie negativer Effekt im Quartal, wenn alle Kosten durchlaufen, aber kein Umsatz verbucht wird. Das kann sich je nach Bilanzierung auf das EPS stark negativ auswirken – obwohl der Cashflow steigt! --- 📉 Was heißt das für die Aktie? Kurzfristig (Montag & nach Q2-Bericht): Wenn das Management in den Q2-Zahlen (z. B. am 7. August) keine Transparenz zur Bilanzierung gibt, kann der Markt auf den Verlust pro Aktie negativ reagieren. Besonders algorithmische Händler oder ETF-basierte Strategien, die auf EPS-Zahlen reagieren, verkaufen bei hohem Quartalsverlust – obwohl das operativ keine Verschlechterung bedeutet. Das von dir genannte „Sturmtief“ ist sehr gut möglich: Ein Drop um 5–10 % am Montag wäre aus Sentiment-Sicht plausibel. --- ✅ Langfristig (strategische Wirkung): Die 1,5 Mrd. verbessern massiv den Cash-Bestand (>25 Mrd. USD Liquidität). Die Partnerschaft mit Bristol stärkt das Vertrauen in BNT327 (ein bispezifischer T‑Zell-Engager), also ein potenzieller Blockbuster. Wird der Kandidat erfolgreich, könnten weitere bis zu 9,6 Mrd. USD fließen. --- 📌 Fazit: Warum kurzfristig negativ? Punkt Wirkung Zahlung von 1,5 Mrd. kein sofortiger Umsatz R&D‑Kosten steigen stark negative EPS EPS pro Aktie sinkt (theoretisch bis –6 $) negatives Sentiment Kein Produktumsatz sichtbar Markt „versteht“ Deal nicht sofort Mittelfristig positiver Cashflow-Effekt wird oft ignoriert
Mario0815
Mario0815, 29.07.2025 11:37 Uhr
0

Leider wird die Zahlung wohl eher den gegenteiligen (kurzfristigen) Effekt haben. Die Zahlung von 1,5 Mrd. erhöht den Quartalsverlust pro Aktie um ca. 6,25 $. Ich erwarte für Montag ein Sturmtief. Bitte gebt mal eure Einschätzung und euer bilanztechnisches Fachwissen preis.

Meinst du die von BMY. Oder etwas anderes. Sie haben glaube ich in Q2 , die Gutschrift von BMY und sie müssen glaube ich an die Uni noch eine Strafe zahlen denke ich oder meinst du was anderes.
Inder
Inder, 29.07.2025 11:26 Uhr
0
warum soll das in den Aufwand?
Meistdiskutiert
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion +2,33 %
2 INTEL Hauptdiskussion -2,28 %
3 DAX Hauptdiskussion +0,59 %
4 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
5 YNVISIBLE INTERACTIVE Hauptdiskussion +5,80 %
6 NVIDIA Hauptdiskussion +2,34 %
7 ALMONTY INDUSTRIES INC. Hauptdiskussion -1,89 %
8 Diginex -2,31 %
9 SERVICENOW Hauptdiskussion +0,30 %
10 MP Materials Corp. -0,01 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion +2,13 %
2 INTEL Hauptdiskussion -2,49 %
3 YNVISIBLE INTERACTIVE Hauptdiskussion +5,80 %
4 NVIDIA Hauptdiskussion +2,20 %
5 ALMONTY INDUSTRIES INC. Hauptdiskussion -1,89 %
6 Diginex -2,31 %
7 SERVICENOW Hauptdiskussion +0,33 %
8 MP Materials Corp. -0,01 %
9 RENK (für normale, sachliche Kommunikation!) -0,41 %
10 Battalion -5,40 %
Alle Diskussionen