Brainchip Klassengruppe WKN: A14Z7W ISIN: AU000000BRN8 Kürzel: BRN Forum: Aktien User: Rarosch

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14:03:05 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 41.793
7FÜR7.
7FÜR7., 24.02.2023 5:54 Uhr
0
Appendix 4G and Corporate governance statement https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-02636055-2A1433202?access_token=83ff96335c2d45a094df02a206a39ff4
7FÜR7.
7FÜR7., 24.02.2023 5:50 Uhr
1
Annual report https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-02636054-2A1433201?access_token=83ff96335c2d45a094df02a206a39ff4
R
Relsieg, 24.02.2023 5:04 Uhr
0

Ich bin gerade in der Stimmung für Romane, deshalb hier mal meine persönliche Sicht zu Brainchip. Einzelheiten davon habe ich früher schon gepostet, aber hier mal kompakt. Es gab da mal diesen Chefentwickler bei IBM, Peter van der Made, der die geniale Idee hatte, einen neuromorphen Chip auf voll digitaler Basis zu entwickeln. Diese Idee wurde von IBM nicht angenommen. IBM, das kennen wir von der TrueNorth-Entwicklung, setzte auf einen analogen Ansatz, der in der neuromorphen Forschung üblich ist. Peter schied bei IBM aus und ging seine eigenen Wege. Die führten ihn nach Australien, und nach Zwischenstationen gründete er mit Anil Mankar Brainchip. Die Idee wurde über weitere Jahre zur Fertigungsreife entwickelt, und irgendwann gab es den ersten Akida Chip. Immer noch ein kleines Unternehmen mit ein paar Mitarbeitern, hatte Brainchip natürlich nicht die Ressourcen, dieses Produkt bis zur absoluten Kompabilität mit Industriestandards fertigzuentwicklen. Intel hat bisher ca, 18 Mrd. $ investiert, um den neuromorphen Loihi-Chip zu entwickeln, der immer noch keine Marktreife erlangt hat. Die einzigste finanzielle Möglichkeit für Brainchip war, ein praktisch unfertiges Produkt mit einem genialen Design auf den Markt zu werfen und schauen, was passiert. So entstanden die Kooperationen mit MegaChips, Renesas, Edge Impulse, Nviso, Arm usw. Die Entwicklungszeit, die bei Intel unter Ausschluß der Öffentlichkeit abläuft, wurde bei Brainchip mangels Alternativen ausgelagert. Positiv aus der Sicht von Brainchip ist, daß mehrere Unternehmen auf die Kommerzialisierung von Akida angesprungen sind und die Entwicklung massiv vorantreiben. Dieses Grundprinzip sollte von allen Investoren verstanden werden. Hier gibt es nicht das schnelle Geld. Ein kleines Unternehmen mit einer innovtiven Idee geht den möglichen Weg, der seine Zeit dauert. Die Qualität der Idee ist von etablierten Unternehmen bestätigt. Kein Kleinanleger, der nicht ansatzweise die Technologie versteht, sollte sich hier ein Urteil erlauben. Der Rest ist Geduld, Geduld ,Geduld. Wer die nicht hat, bitte, die Tür steht offen, jeder trifft seine eigenen Entscheidungen. Wurde etwas ausufernd, ich bitte um Entschuldigung. So verstehe ich Brainchip, und ich bin fixiert auf Fakten.

Erinnert schon leicht and das IBM, das damals das Potenzial des PCs nicht erkannt hat (mit Grüßen von Jobs und Wozniak).
S
SakisFFM, 24.02.2023 3:30 Uhr
8
Announcement. Die Zahlen aus 2022 sind da. Starke Steigerung der totale revenue von 1,5 auf 5,0 Mio $
7FÜR7.
7FÜR7., 24.02.2023 2:34 Uhr
1

P.P.S.: An das Hauptforum, das hier sowieso mitliest: Ich bin nicht arrogant und ich glaube auch nicht, daß ich immer richtig liege. Aber ein gewisses Niveau in der Kommunikation sollte schon gewährleistet sein, damit man es ernstnehmen kann.

Alles gut und schön aber ich denke nicht dass es richtig ist so preis intensive Sachen ohne ASX announcement hier zu Veröffentlichen 😂😵‍💫
G
Gast-753035001, 24.02.2023 1:05 Uhr
5
P.P.S.: An das Hauptforum, das hier sowieso mitliest: Ich bin nicht arrogant und ich glaube auch nicht, daß ich immer richtig liege. Aber ein gewisses Niveau in der Kommunikation sollte schon gewährleistet sein, damit man es ernstnehmen kann.
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Gast-753035001, 24.02.2023 0:52 Uhr
1
P.S.: Ich recherchiere Unternehmen, keine Kurse. Wer rein kursfixiert ist, sollte meine Beiträge einfach ignorieren.
G
Gast-753035001, 24.02.2023 0:41 Uhr
20
Ich bin gerade in der Stimmung für Romane, deshalb hier mal meine persönliche Sicht zu Brainchip. Einzelheiten davon habe ich früher schon gepostet, aber hier mal kompakt. Es gab da mal diesen Chefentwickler bei IBM, Peter van der Made, der die geniale Idee hatte, einen neuromorphen Chip auf voll digitaler Basis zu entwickeln. Diese Idee wurde von IBM nicht angenommen. IBM, das kennen wir von der TrueNorth-Entwicklung, setzte auf einen analogen Ansatz, der in der neuromorphen Forschung üblich ist. Peter schied bei IBM aus und ging seine eigenen Wege. Die führten ihn nach Australien, und nach Zwischenstationen gründete er mit Anil Mankar Brainchip. Die Idee wurde über weitere Jahre zur Fertigungsreife entwickelt, und irgendwann gab es den ersten Akida Chip. Immer noch ein kleines Unternehmen mit ein paar Mitarbeitern, hatte Brainchip natürlich nicht die Ressourcen, dieses Produkt bis zur absoluten Kompabilität mit Industriestandards fertigzuentwicklen. Intel hat bisher ca, 18 Mrd. $ investiert, um den neuromorphen Loihi-Chip zu entwickeln, der immer noch keine Marktreife erlangt hat. Die einzigste finanzielle Möglichkeit für Brainchip war, ein praktisch unfertiges Produkt mit einem genialen Design auf den Markt zu werfen und schauen, was passiert. So entstanden die Kooperationen mit MegaChips, Renesas, Edge Impulse, Nviso, Arm usw. Die Entwicklungszeit, die bei Intel unter Ausschluß der Öffentlichkeit abläuft, wurde bei Brainchip mangels Alternativen ausgelagert. Positiv aus der Sicht von Brainchip ist, daß mehrere Unternehmen auf die Kommerzialisierung von Akida angesprungen sind und die Entwicklung massiv vorantreiben. Dieses Grundprinzip sollte von allen Investoren verstanden werden. Hier gibt es nicht das schnelle Geld. Ein kleines Unternehmen mit einer innovtiven Idee geht den möglichen Weg, der seine Zeit dauert. Die Qualität der Idee ist von etablierten Unternehmen bestätigt. Kein Kleinanleger, der nicht ansatzweise die Technologie versteht, sollte sich hier ein Urteil erlauben. Der Rest ist Geduld, Geduld ,Geduld. Wer die nicht hat, bitte, die Tür steht offen, jeder trifft seine eigenen Entscheidungen. Wurde etwas ausufernd, ich bitte um Entschuldigung. So verstehe ich Brainchip, und ich bin fixiert auf Fakten.
7FÜR7.
7FÜR7., 24.02.2023 0:34 Uhr
3
Australian Securities Exchange(20min delay) Trade with IG Advertisement Last 54.5¢ Change 0.005(0.93%) Mkt cap ! $964.4M Open High Low Value Volume 54.5¢ 54.5¢ 53.5¢ $266.9K 490.6K Buyers (Bids) NO. VOL. PRICE($) 10 244264 54.0¢ Sellers (Offers) PRICE($) VOL. NO. 55.0¢ 268159 15 Last trade - 10.12am 24/02/2023 (20 minute delay) ?
G
Gast-753035001, 23.02.2023 23:39 Uhr
3

@Perhaps wird mir sagen, ob ich auf dem Holzweg bin 😁

Das ist wirklich schwer zu beurteilen. Das Geschäftsmodell von Edge Impulse besteht in einer Software, die Entwicklern die Arbeit erleichtert. Entsprechend werden alle möglichen Konfigurationen in die Software integriert, um ein breit aufgestelltes Produkt zu haben. Und natürlich werden neueste technologische Entwicklungen berücksichtigt. Daß Edge Impulse von den Akida-Fähigkeiten begeistert ist, wissen wir ja. Was am Ende zum Einsatz kommt, entscheidet der Kunde. Alle Größen der Branche arbeiten mit neuronalen Netzen, das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Brainchip. Der Arm Cortex M-33 wird mit der Option Akida IP angeboten. Heißt dann am Ende nichts muß, alles kann. Das ist alles spekulativ, ich wühle da lieber in den bestätigten Sachen wie Renesas, SocioNext, MegaChips, ISL. Ist ja nicht so, als ob wir mit leeren Händen dastehen, auch wenn es vielleicht manche so sehen.
G
Gast-753035001, 23.02.2023 23:17 Uhr
0

Ich sehe das etwa so: Neuromorphe Datenverarbeitung ist bei der Mustererkennung den von-Neumann Prgrammen weit überlegen aufgrund (1) hoher Parallelität, (2) schneller Zyklen (wenige Layer) und (3) optimierten (One-Shot) Lernens. Ich gehe davon aus, dass in einigen Jahren sämtliche Mustererkennung über neuromorphe Datenverarbeitung laufen wird. Andererseits eignet sich für regelbasierte und logische Berechnungen von-Neumann Architektur. Die neuromorphe Einheit wird dann am Beispiel Autonomes Fahren mit dem Input der Kameras die relevanten Bildelemnte erkennen und Informationen wie "Vorfahrtschild - 30km/h - Fahrrad 10m vorne links - scharfe Rechtskurve - Tunnel in 50m - ... " melden. Daraus werden Handlungsanweisungen wie "Bremsen, 30 km/h Fahren, Lenkrad nach rechts einschlagen, Licht anschalten" sicherlich über Programme auf von-Neumann-Einheiten ausgeführt. In unserem Gehirn ist das ähnlich: Die gesamte Umgebung (Schilder, Kurven, Personen ...) nehmen wir meist unbewusst war (diese Unmenge an Information zu verarbeiten fällt uns sehr leicht - klassische neuromorphe Verarbeitung), entscheiden uns dann aber bewusst, was wir damit machen, ob wir schon das Licht anschalten, wie schnell wir fahren wollen und ggf. einen Strafzettel riskieren wollen (bewusstes, idealerweise logisches Denken, ist viel langsamer und fällt uns schwerer).

Da bin ich ganz bei Dir. Auf derartige Kombinationen wird es hinauslaufen. Ich glaube aber auch, daß sich eine neue Technologie erstmal in anderen kommerziellen Anwendungen bewähren muß, bevor sie in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt wird. Wenn man die Produktzyklen berücksichtigt, würde ich das von Dir beschriebene Szenario irgendwo 2026/27 verorten.
G
Gast-753035001, 23.02.2023 22:59 Uhr
2

Ich werfe es Euch mal hin: Die Info habe ich aus dem WO-Forum von Optissium kopiert, danke erstmal dazu!... "Basierend auf dem unten angegebenen Link soll die KunPeng-CPU vier Akida-Knoten hosten. Der KunPeng-Prozessor stammt von HiSilicon und HiSilicon ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Huawei. Facilitating research on bleeding-edge HPC technologies The eX3 infrastructure is continuously under build-up and reconfiguration in order to keep up-to-date with the technology development. The following hardware resources, acquired in the first phase procurement, are currently available. For further details, please consult the eX3 wiki. https://www.ex3.simula.no/resources ..."

War heute nicht hier, hat sich ja wieder einiges angesammelt. Über das eX3 Projekt habe ich irgendwann letzten Sommer einiges recherchiert, wenn man weit genug in meinen Beiträgen zurückblättert, findet man es. Bei dem Projekt geht es um Forschung und Entwicklung von Supercomputern, Die norwegische Regierung ist als Kapitalgeber auch involviert. Es kommen verschiedenste Konfigurationen zum Einsatz, unter anderem eben auch die Kunpeng/Akida Zusammenstellung. Von Brainchip verwendet werden zwei AKD1000 PCIe Boards, wie sie auf der Website angeboten werden. Das sind ganz einfach Versuchsanordnungen. Im letzten halben Jahr hat sich da nicht viel verändert. Ich hatte sogar mal Emailkontakt mit einem der Beteiligten, diese Kombination wurde innerhalb des Forschungsprojekts realisiert. Es gibt keine direkten Zusammenhänge mit HiSilicon/Huawei. Ich hatte das damals auch auf TSE gepostet, vielleicht wurde diese Grundinfo auch einfach zu sehr aufgeblasen, ich weiß es nicht.
Kirsten79
Kirsten79, 23.02.2023 15:53 Uhr
0
@Perhaps wird mir sagen, ob ich auf dem Holzweg bin 😁
Kirsten79
Kirsten79, 23.02.2023 15:53 Uhr
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https://www.hackster.io/shahizat/a-smart-water-controller-using-tinyml-and-nordic-thingy-53-ba8124
Kirsten79
Kirsten79, 23.02.2023 15:53 Uhr
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Ich lasse nicht locker 😁 Thingy 53...mit einem Beispiel wie man neurale Netze trainiert
pantarhei
pantarhei, 23.02.2023 12:37 Uhr
9

Sehe ich anders. Im hochsensiblen Bereich Autonomes Fahren werden die Hersteller absolut auf Sicherheit setzen und nicht zu Systemen mit disruptiver Technologie tendieren, für die es keine Erfahrungsdaten gibt. Die ganzen Probleme mit den Tesla-Unfällen dürften da noch zusätzlich abschrecken.

Ich sehe das etwa so: Neuromorphe Datenverarbeitung ist bei der Mustererkennung den von-Neumann Prgrammen weit überlegen aufgrund (1) hoher Parallelität, (2) schneller Zyklen (wenige Layer) und (3) optimierten (One-Shot) Lernens. Ich gehe davon aus, dass in einigen Jahren sämtliche Mustererkennung über neuromorphe Datenverarbeitung laufen wird. Andererseits eignet sich für regelbasierte und logische Berechnungen von-Neumann Architektur. Die neuromorphe Einheit wird dann am Beispiel Autonomes Fahren mit dem Input der Kameras die relevanten Bildelemnte erkennen und Informationen wie "Vorfahrtschild - 30km/h - Fahrrad 10m vorne links - scharfe Rechtskurve - Tunnel in 50m - ... " melden. Daraus werden Handlungsanweisungen wie "Bremsen, 30 km/h Fahren, Lenkrad nach rechts einschlagen, Licht anschalten" sicherlich über Programme auf von-Neumann-Einheiten ausgeführt. In unserem Gehirn ist das ähnlich: Die gesamte Umgebung (Schilder, Kurven, Personen ...) nehmen wir meist unbewusst war (diese Unmenge an Information zu verarbeiten fällt uns sehr leicht - klassische neuromorphe Verarbeitung), entscheiden uns dann aber bewusst, was wir damit machen, ob wir schon das Licht anschalten, wie schnell wir fahren wollen und ggf. einen Strafzettel riskieren wollen (bewusstes, idealerweise logisches Denken, ist viel langsamer und fällt uns schwerer).
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