Brainchip Klassengruppe WKN: A14Z7W ISIN: AU000000BRN8 Kürzel: BRN Forum: Aktien User: Rarosch

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Kommentare 41.828
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Gast-754887201, 29.06.2023 19:54 Uhr
1
Hat nicht Intel aufgrund seiner Größe, Ressourcen und Erfahrung möglicherweise eine breitere Reichweite und größere Marktpräsenz? Außerdem sind IBM und Qualcomm auch auf dem Sektor unterwegs. Da werden doch auch viele Erkenntnisse im Geheimen bleiben. Ist es nicht risikoärmer und sinnvoller in alle vier Unternehmen zu investieren? Bei Brainchip kann ich persönlich einen Totalverlust zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen.
Ravn_47
Ravn_47, 29.06.2023 19:32 Uhr
0

Wir sitzen doch alle im selben Boot und versuchen, irgendwie durchzukommen. Ich habe da kein Konkurrenzdenken. Ich hoffe, daß wir irgendwann eine tolle Party feiern können.

Hab ich saufen gehört?? 😬
Melle88
Melle88, 29.06.2023 17:32 Uhr
1

Wir sitzen doch alle im selben Boot und versuchen, irgendwie durchzukommen. Ich habe da kein Konkurrenzdenken. Ich hoffe, daß wir irgendwann eine tolle Party feiern können.

Noch sitzen wir nicht im Boot, also ich nicht, aber hoffentlich treffen wir uns alle mal auf dem kleinen 150 Meter Boot von Dallas und feiern unseren Erfolg hier.
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:52 Uhr
25

Ich finde es beachtlich, dass du deine ganzen Informationen mit uns teilst - Chapeau. So viel Nächstenliebe habe ich lange nicht mehr in dieser besch.issen.nen Ellenbogengesellschaft erlebt.

Wir sitzen doch alle im selben Boot und versuchen, irgendwie durchzukommen. Ich habe da kein Konkurrenzdenken. Ich hoffe, daß wir irgendwann eine tolle Party feiern können.
Kirsten79
Kirsten79, 29.06.2023 16:36 Uhr
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Ich finde es beachtlich, dass du deine ganzen Informationen mit uns teilst - Chapeau. So viel Nächstenliebe habe ich lange nicht mehr in dieser besch.issen.nen Ellenbogengesellschaft erlebt.
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:31 Uhr
2

Ist es möglich, dass Intel Akida als Ergänzung integriert? Oder macht es keinen Sinn. Andernfalls kann ich mir die Partnerschaft auch nicht erklären.

Mercedes wurde 2019 durch Beteiligung an der Intel Research Group auf Brainchip aufmerksam. Verbindungen gibt es da schon lange, aber wie geschrieben, so richtig einordnen kann ich das auch nicht.
G
Gast-753035001, 29.06.2023 16:27 Uhr
0

Also auch nicht so unklug bei Intel jetzt langfristig nochmal ordentlich hinzulangen

Ja, könnte eine gute Idee sein.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 16:13 Uhr
0

Es gab da gerade eine aktuelle Studie, die für Neuromorphic Computing ein Marktvolumen von mehreren Billionen Dollar für 2035 prognostiziert hat. Da läuft wohl eine riesige Welle auf uns zu, ein kleines Stückchen vom Kuchen würde uns schon richtig satt machen.

Also auch nicht so unklug bei Intel jetzt langfristig nochmal ordentlich hinzulangen
Kirsten79
Kirsten79, 29.06.2023 16:10 Uhr
0
Ist es möglich, dass Intel Akida als Ergänzung integriert? Oder macht es keinen Sinn. Andernfalls kann ich mir die Partnerschaft auch nicht erklären.
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:08 Uhr
5

Danke die Antwort hat meine Frage doch ziemlich gut beantwortet 👍🏻 dann wird für Brain mit Sicherheit ein Stück vom Kuchen übrig bleiben

Es gab da gerade eine aktuelle Studie, die für Neuromorphic Computing ein Marktvolumen von mehreren Billionen Dollar für 2035 prognostiziert hat. Da läuft wohl eine riesige Welle auf uns zu, ein kleines Stückchen vom Kuchen würde uns schon richtig satt machen.
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Gast-753035001, 29.06.2023 15:58 Uhr
5

Ich habe es eigentlich immer so wahrgenommen das lohi von Intel noch nicht so weit ist wie akida. Nach der Kooperation zwischen Intel und brainchip wurde meine Wahrnehmung eher bestätigt. Intel will in den Markt damit auch wenn es erst mittel akida passiert. Mittel bis langfristig wird Intel natürlich an Lohi weiter arbeiten.

Das sehe ich nicht so. Brainchip ist mit einem noch nicht marktreifen Produkt auf den Markt gekommen, weil sie gar nicht die Kapazitäten haben, die komplette notwendige Peripherie selbst zu entwickeln. Mittlerweile sind eine ganze Menge Unternehmen an der Weiterentwicklung in Bezug auf Software, Netzwerkarchitekturen und Behebung von Kompatibilitäsproblemen beteiligt. Für Brainchip war das der einzige mögliche Weg, und er funktioniert. Das kann natürlich nicht der Weg eines Big Players wie Intel sein. Hier kommt ein Produkt auf den Markt, wenn es wirklich reif für die Markteinführung ist. Wenn man Loihi 2 mal recherchiert, wird man feststellen, daß eine Unmenge an Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen weltweit äußerst aktiv an der Weiterentwicklung zur Marktreife arbeiten. Da ist extrem viel Marktpower im Einsatz. Nicht jeder Fortschritt wird hier öffentlich gefeiert, aber es geht mit Riesenschritten weiter. Die anvisierte Markteinführung 2027/28 bedeutet, daß dann ein wirklich fertiges und allgemein einsatzfähiges Produkt auf den Markt kommt. Bis dahin muß sich Brainchip zwingend auf dem Markt etabliert haben. Sehr gut für Brainchip ist, daß sie mit ARM als Partner einen der großen Intel-Konkurrenten an Bord haben, der keine eigene neuromorphe Forschung betreibt. Es gibt aber auch einiges an Zusammenarbeit zwischen Intel und Brainchip, wo ich die Bedeutung nicht wirklich einordnen kann.
Kai1234
Kai1234, 29.06.2023 15:33 Uhr
0

Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.

Ich habe es eigentlich immer so wahrgenommen das lohi von Intel noch nicht so weit ist wie akida. Nach der Kooperation zwischen Intel und brainchip wurde meine Wahrnehmung eher bestätigt. Intel will in den Markt damit auch wenn es erst mittel akida passiert. Mittel bis langfristig wird Intel natürlich an Lohi weiter arbeiten.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 15:32 Uhr
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Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.

Danke die Antwort hat meine Frage doch ziemlich gut beantwortet 👍🏻 dann wird für Brain mit Sicherheit ein Stück vom Kuchen übrig bleiben
J
Jübra, 29.06.2023 15:28 Uhr
0
Besten Dank Perhaps, jetzt verstehe selbst ich als absoluter Laie mal einiges besser. Super 👍
G
Gast-753035001, 29.06.2023 15:06 Uhr
15

Ich denke du siehst hier auch irgendwas bestimmtes, sonst wärst du bestimmt nicht so aktiv.

Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.
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