Circus SE Inhaber-Akt WKN: A2YN35 ISIN: DE000A2YN355 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 4.152
N
Nikolaus25, 28. Apr 9:23 Uhr
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Mich lässt das alles kalt. Entscheidend ist, dass nun der Roll Out kommt und die Skalierung. Sonst wars das nämlich

Du bist doch auch längerfristig investiert: Die Meldung rund um die Aufnahme von Circus SE ins ETH AI Center dürfte kurzfristig kaum direkten Einfluss auf den Kurs haben – strategisch könnte sie aber mittelfristig deutlich relevanter sein, als es auf den ersten Blick wirkt. Warum? Der Markt schaut bei Circus aktuell vor allem auf harte operative Fakten: • Wie viele Systeme sind real im Einsatz? • Welche Umsätze werden tatsächlich erzielt? • Wie entwickeln sich SaaS-Erlöse? • Wie schnell gelingt die Skalierung im Retail- und Defence-Bereich? Eine Forschungskooperation beantwortet diese Fragen noch nicht unmittelbar – deshalb ist kurzfristig keine große Kursreaktion zu erwarten. Strategisch ist der Schritt dennoch spannend: Die ETH Zürich zählt zu den führenden KI- und Robotik-Standorten Europas. Zugang zu diesem Netzwerk kann für Circus langfristig wertvoll sein – sei es bei Forschungspartnerschaften, Recruiting von Spitzenkräften oder bei der Weiterentwicklung eigener KI-Modelle für autonome Robotik. Gerade wenn Circus – wie kommuniziert – bereits umfangreiche Trainingsdaten aus realen Betriebsstunden sammelt, könnte die Verbindung aus Hardware + Daten + Spitzenforschung langfristig einen echten technologischen Burggraben schaffen. Wichtig bleibt aber auch hier: Netzwerk allein ist noch kein wirtschaftlicher Erfolg. Entscheidend wird sein, ob daraus konkret messbare Vorteile entstehen: • bessere KI-Modelle • effizientere Systeme • niedrigere Betriebskosten • höhere Margen • stärkere Wettbewerbsposition Mein Fazit: Kurzfristig eher ein strategisches Signal als ein Kurstreiber. Mittelfristig könnte sich genau so ein Schritt aber als wichtiger Baustein in der technologischen Entwicklung von Circus herausstellen – vorausgesetzt, aus Netzwerk wird operative Substanz. So sehe ich das auch 😉
T
Tertullianus, 28. Apr 9:17 Uhr
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Ja klar, dass das keinen Einfluss auf den derzeitigen Kurs hat, aber für zukünftige Ki Softwarelizensen und Erlöse könnte es wichtig werden.

Mich lässt das alles kalt. Entscheidend ist, dass nun der Roll Out kommt und die Skalierung. Sonst wars das nämlich
N
Nikolaus25, 28. Apr 8:34 Uhr
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Ja, aber da zuckt der Markt mit den Schultern

Ja klar, dass das keinen Einfluss auf den derzeitigen Kurs hat, aber für zukünftige Ki Softwarelizensen und Erlöse könnte es wichtig werden.
T
Tertullianus, 28. Apr 7:27 Uhr
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https://www.linkedin.com/posts/circus-se_airesearch-europeanai-industrialai-activity-7452642634256416768-WFFu?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAABOxly0BuclmkcygwN_D249TqFblg4Upacc Ist das schon bekannt?

Ja, aber da zuckt der Markt mit den Schultern
N
Nikolaus25, 28. Apr 0:16 Uhr
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https://www.linkedin.com/posts/circus-se_airesearch-europeanai-industrialai-activity-7452642634256416768-WFFu?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAABOxly0BuclmkcygwN_D249TqFblg4Upacc Ist das schon bekannt?
Alex_78
Alex_78, 26. Apr 20:50 Uhr
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Ich bin mal vor ein paar Tagen eingestiegen. Vielleicht gibt es ja einen Hype. Die Leistung war ja bisher mies.
N
Nikolaus25, 24. Apr 18:03 Uhr
1
Der link funktioniert nicht, dieser müsste Klappen: https://table.media/ceo/executive-summary/mittelstaendler-draengen-ins-ruestungsgeschaeft-aber-nicht-fuer-alle-geht-der-plan-auf
N
Nikolaus25, 24. Apr 17:56 Uhr
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Potenziale sehen daher auch Firmen aus Bereichen, in denen es keine direkte Konkurrenz mit den Rüstungskonzernen gibt. Seit 2021 baut das Start-up Circus Group von Nikolas Bullwinkel Kochroboter. Zielgruppen waren erst Supermärkte, Tankstellen, Flughäfen, Krankenhäuser oder Konzern-Kantinen. Jetzt sind die US-Army, die Bundeswehr, die litauische und die ukrainische Armee Kunden. Das Unternehmen entwickelte neben seiner Indoor-Linie einen autonomen Kochroboter in einem stabilen Outdoor-Container, der bis zu 2.500 Essen pro Befüllung zubereiten kann. Aktuell mache der Defense-Bereich 20 Prozent des Neugeschäfts aus, berichtet Bullwinkel. „Ich gehe aber fest davon aus, dass es im nächsten Jahr Richtung 40 bis 50 Prozent geht“, denn wenn ein Kunde wie die Bundeswehr erstmal überzeugt ist, kaufe sie hunderte Geräte für ihre Kasernen. Die Aussicht auf Wiedereinführung der Wehrpflicht macht dem Kochroboter-Hersteller große Hoffnung. https://lnkd.in/dQYTvCU6
N
Nikolaus25, 24. Apr 17:46 Uhr
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Range bleibt erstmal zwischen 8 und 8,80€, wenn 7,80€ bricht geht es weiter runter. Höher erst, wenn harte Erfolgsnachrichten kommen und kein bla bla.
T
Tertullianus, 24. Apr 13:15 Uhr
0
Jetzt erstmal Talfahrt
T
Tertullianus, 24. Apr 12:52 Uhr
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Dann hat ja nun jeder verstanden, was Circus da macht 👍🏼
N
Nikolaus25, 24. Apr 12:32 Uhr
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Ich versuche das Circus-/Finexity-/MMV-Leasingmodell einmal nüchtern einzuordnen. Circus nutzt offenbar nicht nur einen klassischen Leasingpartner wie MMV Leasing, sondern zusätzlich eine Kapitalmarktstruktur über Finexity bzw. eine Zweckgesellschaft. Warum könnten zwei Leasing-/Finanzierungswege sinnvoll sein? 1. MMV Leasing = klassisches Kundenleasing Hier geht es vor allem darum, den Einstieg für Unternehmenskunden zu erleichtern. Ein Kunde muss den Roboter nicht direkt kaufen, sondern kann ihn leasen. Das senkt die Anfangsinvestition und kann Rollouts beschleunigen. Circus hat selbst kommuniziert, dass die Kooperation mit MMV die Eintrittsbarrieren für Unternehmenskunden senken und den kommerziellen Rollout 2026 beschleunigen soll. (circus-group.com) Vereinfacht: Kunde will Roboter nutzen → MMV finanziert/least → Kunde zahlt Leasingrate → Circus kann leichter verkaufen. 2. Finexity/SPV = Asset-Finanzierung für Skalierung Das Finexity-Modell wirkt anders. Hier wird über eine Zweckgesellschaft Kapital eingesammelt. Die Anleihe ist durch Circus-Roboter besichert und soll über mehrere Tranchen bis zu 50 Mio. € für zivile und Defence-Anwendungen skalierbar sein. (circus-group.com) Vereinfacht: Investoren finanzieren über Anleihe → Zweckgesellschaft kauft Roboter → Roboter werden als Assets genutzt/verleast → Circus kann schneller viele Systeme ausrollen. Der große Unterschied: MMV Leasing hilft eher dem Endkunden beim Zugang. Finexity/SPV hilft eher Circus beim Vorfinanzieren und Skalieren der Roboterflotte. Warum ist das für Circus attraktiv? Erstens: Circus muss nicht jeden Roboter vollständig aus eigener Liquidität vorfinanzieren. Das ist wichtig, weil Robotik kapitalintensiv ist. Zweitens: Circus kann beim Verkauf an die Zweckgesellschaft potenziell früh Umsatz realisieren, während die spätere Nutzung über Leasing und SaaS laufende Erlöse bringen soll. Drittens: Das Modell kann schneller skalieren als einzelne bilaterale Leasingverträge, weil Finexity eine Kapitalmarktstruktur mit weiteren Tranchen bis zu 50 Mio. € vorbereitet. Viertens: Die Risiken werden teilweise verteilt: Investoren finanzieren das Asset, Leasingnehmer zahlen über Zeit, Circus bleibt operativ nahe am System und verdient zusätzlich an Software/SaaS. Warum ist das trotzdem kritisch zu sehen? Erstens: Man muss genau prüfen, wie „hochwertig“ der Umsatz ist. Wenn ein Roboter an eine Zweckgesellschaft verkauft wird, ist das buchhalterisch etwas anderes als ein klassischer Endkundenerlös aus dauerhaft produktiver Nutzung. Zweitens: Das Modell funktioniert nur, wenn die Roboter am Ende tatsächlich ausgelastet sind und Kunden dauerhaft zahlen. Ohne echte Endkundennachfrage bleibt die Struktur nur Finanzierung, aber kein bewiesenes Geschäftsmodell. Drittens: Es entsteht Komplexität. Anleger müssen verstehen, wer Eigentümer des Roboters ist, wer Leasingraten zahlt, wer das Ausfallrisiko trägt und wie viel davon wirklich wiederkehrender Umsatz ist. Viertens: Es kann zu Interessenkonflikten oder optischer Umsatzbeschleunigung kommen, wenn Assets innerhalb einer Finanzierungsstruktur verkauft werden, bevor der Endkundenerfolg vollständig bewiesen ist. Mein Fazit: Die zwei Finanzierungswege sind nicht automatisch negativ. Im Gegenteil: Für ein kapitalintensives Rollout-Modell können sie sinnvoll sein. MMV Leasing senkt die Hürde beim Kunden. Finexity/SPV schafft Kapital für schnellere Skalierung. Aber entscheidend bleibt am Ende nicht die Finanzierungsstruktur, sondern die operative Realität: Werden die Roboter dauerhaft eingesetzt? Zahlen echte Kunden? Entstehen wiederkehrende SaaS-Erlöse? Und kann Circus die Systeme zuverlässig und profitabel betreiben? Erst wenn diese Punkte sichtbar werden, wird aus der Finanzierungsstory ein belastbares Geschäftsmodell.
N
Nikolaus25, 24. Apr 12:27 Uhr
0

Keine Ahnung. Ich halte mich an Fakten. Und Fakt ist, über Finexity hat eine Zweckgesellschaft eine Anleihe aufgegeben und kauft mit dem Kapital Roboter von Circus zum Vollpreis. Diese leasen es zurück und leasen es dann zu einem noch höheren Betrag weiter zzgl. SaaS. Ich weiß auch noch nicht, warum ein solches Konstrukt als Ergänzung zur MMV Leasing GmbH nötig ist bzw. welche Vorteile es für die einzelnen Parteien liefert.

Viele fragen sich aktuell, wie das Finanzierungsmodell rund um Circus eigentlich funktioniert – hier eine kurze Einordnung: Im Kern nutzt Circus neben klassischem Leasing (z. B. über MMV) auch ein strukturiertes Modell über eine Zweckgesellschaft (SPV), die u. a. über Finexity finanziert wird. 👉 So läuft es ab: 1. Eine Zweckgesellschaft nimmt Kapital über eine Anleihe auf. 2. Mit diesem Kapital kauft sie die Roboter von Circus zum regulären Preis. 3. Diese Roboter werden dann zurück an Circus verleast. 4. Circus gibt die Systeme weiter an Endkunden – inklusive zusätzlicher SaaS-Gebühren. 👉 Der Sinn dahinter: - Circus erhält frühzeitig Liquidität und kann schneller skalieren - Kunden müssen nicht selbst investieren, sondern nutzen die Systeme im Leasing - Investoren verdienen über die Leasingströme 👉 Wichtig: Das Modell ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches – vergleichbar mit Leasingstrukturen aus z. B. der Luftfahrt oder Logistik. 👉 Aber: Entscheidend ist am Ende nicht die Struktur, sondern die reale Nachfrage: - Werden die Roboter tatsächlich genutzt? - Zahlen Endkunden dauerhaft? - Entwickelt sich daraus wiederkehrender Umsatz (SaaS)? Fazit: Das Konstrukt kann Wachstum beschleunigen – der langfristige Erfolg hängt aber davon ab, ob daraus echte, nachhaltige Erlöse entstehen.
T
Tertullianus, 24. Apr 11:32 Uhr
0

Ja, das ist die Konstruktion und auch die Idee, wie das laufen soll. Dennoch ist die Robot Holding LLC jetzt mit Circus verwoben, weil sie ihre eigenen Roboter von der wieder leasen. Die als getrennte Firmen zu sehen, ist naiv :) (Zumal wir nicht wissen, wem die Firma gehört) Und, wenn Rewe wirklich (wie in der Ausschreibung zur Anleihe beschrieben) Leasinggebühren zahlt, warum hat das Circus nicht rausgegeben? Oder bei irgend einem anderen Auftrag? Das wäre doch richtig gute PR?

Es sind zwei völlig unterschiedliche Unternehmen und schon gar nicht eine Firma
e
elfabre86, 24. Apr 10:35 Uhr
0

Ja, das ist die Konstruktion und auch die Idee, wie das laufen soll. Dennoch ist die Robot Holding LLC jetzt mit Circus verwoben, weil sie ihre eigenen Roboter von der wieder leasen. Die als getrennte Firmen zu sehen, ist naiv :) (Zumal wir nicht wissen, wem die Firma gehört) Und, wenn Rewe wirklich (wie in der Ausschreibung zur Anleihe beschrieben) Leasinggebühren zahlt, warum hat das Circus nicht rausgegeben? Oder bei irgend einem anderen Auftrag? Das wäre doch richtig gute PR?

Es ist nicht naiv, es ist Realität. Für mich als Investor ist es ein Unterschied, ob das Unternehmen selbst FK aufnimmt oder eben nicht. Und Circus nimmt selbst kein FK auf, aber der CashFlow ändert sich massiv verglichen mit anderen Modellen.
B
Botisflock, 24. Apr 9:52 Uhr
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Ja, das ist die Konstruktion und auch die Idee, wie das laufen soll. Dennoch ist die Robot Holding LLC jetzt mit Circus verwoben, weil sie ihre eigenen Roboter von der wieder leasen. Die als getrennte Firmen zu sehen, ist naiv :) (Zumal wir nicht wissen, wem die Firma gehört) Und, wenn Rewe wirklich (wie in der Ausschreibung zur Anleihe beschrieben) Leasinggebühren zahlt, warum hat das Circus nicht rausgegeben? Oder bei irgend einem anderen Auftrag? Das wäre doch richtig gute PR?
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