DAX WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 972.850
Shorthamburg
Shorthamburg, 29.11.2025 8:50 Uhr
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Klar, Vergangenheit ist nicht gleich Zukunft. Aber aktuell zeigt das ifo Institut, dass nur knapp die Hälfte der neuen Schulden wirklich in Investitionen fließt, der Rest deckt laufende Kosten. Auch die Hertie School zeigt, dass viele öffentliche Projekte deutlich teurer werden als geplant, weil Verzögerungen und Bürokratie viel Geld fressen. "This time it’s different" passt hier nicht.
B
BörsenGrit, 29.11.2025 8:34 Uhr
0

Du sprichst immer wieder von effektiv und effizient, aber genau das passiert in Deutschland faktisch nicht. Man kann das sehr klar an den Zahlen sehen: Die Pro-Kopf-Sozialausgaben haben sich in den letzten dreißig Jahren fast verdoppelt. Gleichzeitig sind die staatlichen Investitionen im selben Zeitraum zurückgegangen. Genau so wird es vom Institut der deutschen Wirtschaft beschrieben. Im Bundeshaushalt 2024 wurden rund 409 Milliarden Euro für konsumtive Zwecke ausgegeben, also für laufende Sozialleistungen, Renten, Transfers und Verwaltung. Das sind keine Zukunftsinvestitionen. Die OECD zeigt zusätzlich, dass Deutschland bei öffentlichen Investitionen nur etwa 2,6 Prozent des BIP erreicht, während der OECD-Durchschnitt bei rund 3,4 Prozent liegt. Die OECD weist außerdem darauf hin, dass sich Investitionen hierzulande häufig über Jahre verzögern, weil Planung und Genehmigungen extrem langsam ablaufen. Wenn ein Staat immer mehr Schulden macht, gleichzeitig aber einen Großteil des Geldes in laufende Ausgaben steckt, dann entsteht daraus kein langfristiger Wachstumseffekt. Es wird in erster Linie die Gegenwart stabilisiert, nicht die Zukunft aufgebaut. Genau deshalb ist dein Argument theoretisch sauber, aber praktisch nicht zutreffend: In Deutschland werden Schulden mehrheitlich für kurzfristige Pflichtausgaben verwendet, nicht für produktive Investitionen, die Wachstum erzeugen würden.

Vergangenheit =/= Zukunft. Das gilt auch in für die Börse.
B
BlueStar22, 29.11.2025 8:09 Uhr
0
@Brainbug bist du der neue account von einst erklärbär und yoshii? Sooft wie du dein account neu erstellst wechseln manche Leute ihre Unterhosen😅
Shorthamburg
Shorthamburg, 29.11.2025 7:14 Uhr
0
Man darf auch nicht vergessen: Lange Planungs- und Genehmigungsprozesse verursachen selbst hohe Kosten. Studien, zum Beispiel der Hertie School (würde den Rahmen sprengen alles aufzuführen Google hilft), zeigen, dass öffentliche Großprojekte in Deutschland im Schnitt deutlich teurer werden, allein durch Verzögerungen und bürokratische Auflagen.
Shorthamburg
Shorthamburg, 29.11.2025 6:48 Uhr
0
Du sprichst immer wieder von effektiv und effizient, aber genau das passiert in Deutschland faktisch nicht. Man kann das sehr klar an den Zahlen sehen: Die Pro-Kopf-Sozialausgaben haben sich in den letzten dreißig Jahren fast verdoppelt. Gleichzeitig sind die staatlichen Investitionen im selben Zeitraum zurückgegangen. Genau so wird es vom Institut der deutschen Wirtschaft beschrieben. Im Bundeshaushalt 2024 wurden rund 409 Milliarden Euro für konsumtive Zwecke ausgegeben, also für laufende Sozialleistungen, Renten, Transfers und Verwaltung. Das sind keine Zukunftsinvestitionen. Die OECD zeigt zusätzlich, dass Deutschland bei öffentlichen Investitionen nur etwa 2,6 Prozent des BIP erreicht, während der OECD-Durchschnitt bei rund 3,4 Prozent liegt. Die OECD weist außerdem darauf hin, dass sich Investitionen hierzulande häufig über Jahre verzögern, weil Planung und Genehmigungen extrem langsam ablaufen. Wenn ein Staat immer mehr Schulden macht, gleichzeitig aber einen Großteil des Geldes in laufende Ausgaben steckt, dann entsteht daraus kein langfristiger Wachstumseffekt. Es wird in erster Linie die Gegenwart stabilisiert, nicht die Zukunft aufgebaut. Genau deshalb ist dein Argument theoretisch sauber, aber praktisch nicht zutreffend: In Deutschland werden Schulden mehrheitlich für kurzfristige Pflichtausgaben verwendet, nicht für produktive Investitionen, die Wachstum erzeugen würden.
G
Gast-768816800, 29.11.2025 1:00 Uhr
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BTC/USD @bluestar22 Sp500 hat den Monat November grün beendet und am wochenschluss geendet. Sieht bullisch für den Gesamtmarkt und somit auch krypto aus👍 Gestern 21:31uhr
Jonas200
Jonas200, 28.11.2025 22:38 Uhr
0
Wollte nur eben Entwarnung geben. Mein linkes Lieblingsei ist noch an gewohnter Stelle
B
BörsenGrit, 28.11.2025 22:33 Uhr
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1. Und du wiederholst wieder, ohne meinen Kommentar wohl gelesen zu haben. Nochmal: Vergangenheit=/= Zukunft. Gilt übrigens auch für die Börse. 2. Vergangenheit=/= Zukunft. Gilt auch für die Börse. 3. Polemisch ist deine Wortwahl, die ich zitiert habe, nicht der Inhalt, dem ich Recht gegeben habe. "Schulden erzeugen keine Wirkung" - Auch hier schrieb ich bereits: deshalb hängt es von der Nutzung ab. Das schrieb ich ja. Da hast du sogar meine zwei Worte genannt (die effektive und effiziente Verwendung). Du sagst einfach das, was ich gesagt habe, in etwas anderen Worten. Ich verstehe deinen Punkt hier also nicht. 4. Der USA-Vergleich soll dir zeigen: deine Annahme, dass Schulden zwangsweise zu den von dir genannten Konsequenzen führen MUSS, ist falsch. Es hängt - Überraschung - von der effektiven und effizienten Verwendung ab. Es sind hier im übrigen strukturelle Unterschiede, die die Bundesregierung verändern möchte. 5. "Wenn Wachstumsimpulse ausbleiben" Naja, was soll ich sagen? Effektive und Effiziente Verwendung. Ja, davon hängt alles ab. Wie oft soll ich das denn noch wiederholen? "Das erleben wir gerade". Bitte? Die Investitionen der Bundesregierung sind nicht mal richtig angelaufen und du redest schon davon, dass Wachstumsimpulse ausbleiben und von den Konsequenzen der Schulden? Genau das meinte ich mit Ungeduld in den Erwartungen an die Politik. Mit einfachen Slogans wie "Wählt uns, und die Probleme sind morgen gelöst", lassen sich eben Wähler wie du einfangen. Aber sie sind nicht realistisch. Es ist gerade erst mal der Haushalt für 2026 geplant... Es gibt zig inhaltliche Fehler in deiner Antwort, die zum Einen genanntes ignorieren, zum anderen unrealistisch sind und aus wirtschaftlicher Perspektive keinen Sinn machen. Und ehrlich gesagt verwirrt mich das auch. Ich meine das jetzt nicht böse...aber ich habe nicht das Gefühl, dass du begreifst, wie (Wirtschafts)Politik in Deutschland funktioniert. Und nochmal zur Klarstellung: bei den vergangenen Fehlern stimme ich dir zu.
Shorthamburg
Shorthamburg, 28.11.2025 21:32 Uhr
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Im Prinzip fasst die KI die Diskussion oben ganz gut zusammen :-)
Robarot
Robarot, 28.11.2025 20:21 Uhr
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Werden ja bald ganze Bücher hier abgedruckt.
Shorthamburg
Shorthamburg, 28.11.2025 20:18 Uhr
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1. Nicht effektiv, sondern effektiv UND effizient. Und natürlich sind Schulden dann gut, weil sie sich später in einem größeren Wirtschaftswachstum niederschlagen, da mehr Einnahmen. Dafür muss man nicht studiert haben, um das Prinzip von Investitionen zu verstehen. 2. Die vergangenen Schulden hatten andere Ziele. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Sie wurden übrigens auch anders begründet. Ehrlich gesagt ist mir jetzt meine Zeit zu schade, dir das im Detail erklären zu müssen. 3. Du bennenst Probleme auf polemische Art ("verrrotet" etc.) Die auch so existieren. Und die Antwort zu deiner Frage zu den Langfristigen Effekten: Schulden! 😉 4. Natürlich hat man kurzfristig Zinsen? Das ist doch das Prinzip von Investitionen via Schulden. Eine Auswirkung auf die Kaufkraft ist erst mittel bis langfristig absehbar, sofern die Schulden nicht effektiv und effizient eingesetzt wurden. Aber deine Aussage ist aus ökonomischer Sicht sehr interessant: Investitionen via Schulden bremst die Wirtschaft? Na dann sollte die USA doch seit Jahrzehnten schon im Rückwärtsgang sein? In dem letzten Punkt stimme ich dir voll und ganz zu. Sollte die Politik diesen Fehler der letzten Jahrzehnte wiederholen...na dann, gute Nacht! Ich bin vorsichtig optimistisch 😉 Als falsch erachte ich persönlich eine Erhöhung der Rüstungsausgaben, wie sie die CDU und AfD fordern und wollen. Bei der AfD immerhin keine neuen Schulden dafür. Aber das ist meine persönliche Ansicht, da verstehe ich auch ganz gut die Gegenseite angesichts der aktuellen Sicherheitslage weltweit. Für Rheinmetall als ein DAX-Schwergewicht wird das natürlich gut sein - um beim Thema DAX zu bleiben.

@BörsenGrit 1. Du wiederholst einfach ‚effektiv und effizient‘ wie ein Mantra, aber genau das ist ja der Punkt: Es passiert nicht. Schulden sind nicht automatisch gut, nur weil du das wirtschaftstheoretische Idealmodell zitierst. Entscheidend ist die Praxis und da liegen wir in Deutschland seit Jahren massiv daneben, siehe auch jüngste Medienberichte. 2. ‚Andere Ziele, andere Begründungen‘ ändert nichts am Ergebnis: Die Schulden wurden überwiegend konsumtiv eingesetzt. Das nennt man nicht Äpfel und Birnen, sondern strukturelles Politikversagen. Wenn Investitionen angeblich so klar wären, müsste man ja irgendwo diese Wachstumsschübe sehen. Tut man aber nicht. 3. Infrastruktur, Digitalisierung und Verwaltung als „polemisch“ abzutun, nur weil die Realität unangenehm ist, wirkt eher wie ein Ausweichmanöver. ‚Langfristiger Effekt: Schulden!‘ ist keine Antwort, sondern ein tautologischer Kreis. Schulden erzeugen keine Wirkung, nur ihre Verwendung tut es. Und genau diese Wirkung bleibt weitgehend aus. 4. Der USA-Vergleich ist schief: Die USA investieren in Innovation, Energie, Industriepolitik, Technologieführerschaft. Deutschland steckt Milliarden in Verwaltungsapparate, soziale Transfers und Symbolpolitik. Natürlich kann man Schulden wachstumswirksam nutzen wir tun es nur nicht. Das mit ‚Na dann müsste die USA ja rückwärtsfahren‘ abzutun, ignoriert komplett die strukturellen Unterschiede. 5. Und zum Thema Zinsen: Genau deshalb sind Schulden eben nicht kostenloser Zauber. Wenn Wachstumsimpulse ausbleiben, steigt die Belastung sofort und genau das erleben wir gerade. Die Kreditkosten fressen Spielräume schneller weg, als Investitionen überhaupt wirken könnten. Unterm Strich: Du verteidigst ein theoretisches Ideal, das politisch praktisch gar nicht existiert. Wenn man Schulden nur gut findet, weil sie auf dem Papier Wachstum erzeugen könnten, landet man genau in der Situation, in der wir jetzt stehen: hohe Beiträge, hohe Lasten, minimale Gegenleistung.
MarmeII74
MarmeII74, 28.11.2025 19:45 Uhr
0
Rußland wird bald wieder Teil des europäischen Wirtschaftmotors sein und für Stabilität sorgen. Zelenskis einzigste Chance ist wahrscheinlich nur noch ein überraschender Schlag tief im russischen Hoheitsgebiet, wovon sich Putin so schnell nicht erholen würde.
S
Sporthamburg2, 28.11.2025 19:34 Uhr
0
Auch die Bitcoin Algos? Oder gibt es bei Bitcoin keine Algos.
F
Fortinbras, 28.11.2025 19:06 Uhr
1

Das Ziel heute war klar. Die monatskerze im s&p grün werden zu lassen und es wurde knapp geschafft glaube ich

ja, Algos haben in den letzten Minuten nochmal aufgedreht damit Monat grün ist
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