Derivate auf Silber!!! WKN: CG3AB1 ISIN: XD0002746952 Forum: Rohstoffe User: Rentnergang
Es geht um darum einen Schein den du hältst nachzukaufen. Es spricht nichts dagegen einen Schein zu verkaufen um Gewinne zu realisieren und ihn später wieder einzukaufen. Aber halt nicht nachkaufen um den EK zu senken das macht keinen Sinn wie bei Aktien das funktioniert da nicht. Anders führt jetzt etwas weit aber es gibt noch einen sehr gute Trick wenn es schlecht läuft. Also Beispiel ihr habt 50k bisher im Jahr an Aktien gewonnen verdient wie auch immer und darauf 25% plus plus gezahlt KaSt Soli Kirche ggf. Jetzt habe ihr 5K in einem Schein und der läuft ins minus und bei 20% SL macht 1000€ Verlust und ihr verkauft. Dennoch seit ihr vom Schein und Basiswert überzeugt und das ist jetzt wichtig - ihr kauft die gleiche Anzahl, vom gleichen Schein den ihr gerade verkauft habe wieder. Also für 4000€. - Ihr bekommt am Ende des Tages auf den Verlust KaSt Soli zurück . Ihr bekommt quasi Cash und habt die gleiche Anzahl Scheine wie vorher nur eben um den Steuerausgleich. Das geht nur wenn mehr Gewinne p.a. bereitstehen als Verlusten und Steuern gezahlten wurden.
KO, Reset, Spread, achte ich drauf; was kannst du diesbezüglich noch für wichtige Hinweis geben? Charttechnik (im vereinfachten Stil/absolute Grundkenntnisse) lerne ich gerade etwas von einem Freund/Banker. Hast du bzgl. Charttechnik eine gute Empfehlung, wo es evtl. im Netz gutes Material gibt?
Das hat einen sehr einfachen Grund: Ein Faktor-Optionsschein (Faktor-Zertifikat) funktioniert anders als normale Optionsscheine. Der Grund, warum viele Trader sagen „nicht nachkaufen, sondern einen neuen wählen“, liegt an der täglichen Neuberechnung (Daily Reset). Dadurch entstehen Effekte, die Nachkäufe oft unattraktiv machen. Ich erkläre dir die wichtigsten Punkte verständlich. ⸻ 1. Daily Reset – der wichtigste Grund Faktor-Optionsscheine bilden den Basiswert jeden Tag neu mit einem festen Hebel ab (z. B. Faktor 5). Beispiel: • Basiswert: 100 € • Faktor 5 Long Tag 1: +10 % → Zertifikat +50 % Tag 2: −10 % → Zertifikat −50 % Ergebnis: • Basiswert: 100 → 110 → 99 (−1 %) • Faktor-Zertifikat: 100 → 150 → 75 (−25 %) 👉 Das nennt man Pfadabhängigkeit oder Volatilitätsverlust. Wenn du nachkaufst, kaufst du ein Produkt, das bereits diesen Verlustpfad „eingebaut“ hat. ⸻ 2. Dein Durchschnittspreis hilft dir weniger Beim Nachkaufen einer Aktie senkst du sinnvoll den Durchschnittspreis. Bei Faktor-Zertifikaten passiert aber: • der Hebel wirkt ab jetzt neu • die alte Wertentwicklung bleibt beschädigt Das bedeutet: Selbst wenn der Basiswert später wieder steigt, kann dein ursprünglicher Schein viel langsamer oder gar nicht aufholen. ⸻ 3. Ein neuer Faktor-Schein startet „sauber“ Wenn du stattdessen: • den alten verkaufst • einen neuen Faktor-Schein auf denselben Basiswert kaufst dann: • startest du ohne den alten Volatilitätsverlust • bekommst wieder die volle Hebelwirkung vom aktuellen Kurs aus Das ist der Hauptgrund für die Empfehlung. ⸻ 4. Beispiel Angenommen: • DAX fällt stark • dein Faktor-5-Long verliert −70 % Jetzt steigt der DAX wieder +10 %. Dann passiert: • alter Faktor-Schein: +50 % auf einen sehr kleinen Restwert • neuer Faktor-Schein: +50 % auf den vollen Einsatz Der neue profitiert also deutlich stärker. ⸻ 5. Wann Nachkaufen trotzdem vorkommt Manche Trader kaufen nach, wenn: • sie sehr kurzfristig traden (Intraday) • der Verlust noch klein ist • sie nur den Hebel erhöhen wollen Langfristig (mehrere Tage/Wochen) wird es aber meist ineffizient. ⸻ ✅ Kurz gesagt: Nachkaufen bei Faktor-Optionsscheinen ist unattraktiv, weil: • täglicher Reset • Volatilitätsverlust • Pfadabhängigkeit Deshalb ist es oft sinnvoller, den alten zu schließen und einen neuen Faktor-Schein auf denselben Basiswert zu kaufen.
Das hat einen sehr einfachen Grund: Ein Faktor-Optionsschein (Faktor-Zertifikat) funktioniert anders als normale Optionsscheine. Der Grund, warum viele Trader sagen „nicht nachkaufen, sondern einen neuen wählen“, liegt an der täglichen Neuberechnung (Daily Reset). Dadurch entstehen Effekte, die Nachkäufe oft unattraktiv machen. Ich erkläre dir die wichtigsten Punkte verständlich. ⸻ 1. Daily Reset – der wichtigste Grund Faktor-Optionsscheine bilden den Basiswert jeden Tag neu mit einem festen Hebel ab (z. B. Faktor 5). Beispiel: • Basiswert: 100 € • Faktor 5 Long Tag 1: +10 % → Zertifikat +50 % Tag 2: −10 % → Zertifikat −50 % Ergebnis: • Basiswert: 100 → 110 → 99 (−1 %) • Faktor-Zertifikat: 100 → 150 → 75 (−25 %) 👉 Das nennt man Pfadabhängigkeit oder Volatilitätsverlust. Wenn du nachkaufst, kaufst du ein Produkt, das bereits diesen Verlustpfad „eingebaut“ hat. ⸻ 2. Dein Durchschnittspreis hilft dir weniger Beim Nachkaufen einer Aktie senkst du sinnvoll den Durchschnittspreis. Bei Faktor-Zertifikaten passiert aber: • der Hebel wirkt ab jetzt neu • die alte Wertentwicklung bleibt beschädigt Das bedeutet: Selbst wenn der Basiswert später wieder steigt, kann dein ursprünglicher Schein viel langsamer oder gar nicht aufholen. ⸻ 3. Ein neuer Faktor-Schein startet „sauber“ Wenn du stattdessen: • den alten verkaufst • einen neuen Faktor-Schein auf denselben Basiswert kaufst dann: • startest du ohne den alten Volatilitätsverlust • bekommst wieder die volle Hebelwirkung vom aktuellen Kurs aus Das ist der Hauptgrund für die Empfehlung. ⸻ 4. Beispiel Angenommen: • DAX fällt stark • dein Faktor-5-Long verliert −70 % Jetzt steigt der DAX wieder +10 %. Dann passiert: • alter Faktor-Schein: +50 % auf einen sehr kleinen Restwert • neuer Faktor-Schein: +50 % auf den vollen Einsatz Der neue profitiert also deutlich stärker. ⸻ 5. Wann Nachkaufen trotzdem vorkommt Manche Trader kaufen nach, wenn: • sie sehr kurzfristig traden (Intraday) • der Verlust noch klein ist • sie nur den Hebel erhöhen wollen Langfristig (mehrere Tage/Wochen) wird es aber meist ineffizient. ⸻ ✅ Kurz gesagt: Nachkaufen bei Faktor-Optionsscheinen ist unattraktiv, weil: • täglicher Reset • Volatilitätsverlust • Pfadabhängigkeit Deshalb ist es oft sinnvoller, den alten zu schließen und einen neuen Faktor-Schein auf denselben Basiswert zu kaufen.
Okay verstehe ich. Ist sinnvoll. Aber eine Frage noch. Wieso kaufst du den Schein dann nicht nach und suchst dir neue? Hat das irgendwelche Gründe? Weil ob der Preis 10 pro Schein ist oder 60 nach Anstieg und der selbe Schein gekauft wird macht ja unterm Strich keinen Unterschied oder?
Wenn es für Faktor-Optionsscheine (z. B. von HSBC, BNP Paribas oder Société Générale) scheinbar keine Käufer gibt, passiert in der Praxis meist Folgendes: 1️⃣ Der Emittent stellt normalerweise selbst Kurse Bei Faktor-Optionsscheinen gibt es fast immer einen Market Maker – in der Regel der Emittent selbst. Das bedeutet: • Er stellt laufend einen Geld- und Briefkurs (Bid/Ask). • Du kannst also fast immer verkaufen, auch wenn kein anderer privater Käufer da ist. 👉 Beispiel: Du willst verkaufen → der Emittent kauft dir den Schein zum Geldkurs ab. 2️⃣ Problem: Der Spread kann sehr groß sein Wenn wenig Handel stattfindet oder der Markt volatil ist: • Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) kann stark steigen. • Du kannst verkaufen, aber deutlich schlechter als der angezeigte Preis. Beispiel: • Briefkurs: 1,20 € • Geldkurs: 0,95 € → Beim Verkauf bekommst du 0,95 €. 3️⃣ In Extremfällen kann der Handel kurz ausgesetzt werden Das passiert z. B. wenn: • der Basiswert stark schwankt • die Börse geschlossen ist • technische Probleme auftreten Dann kann der Market Maker kurzzeitig keine Kurse stellen. ➡️ In dieser Zeit kannst du nicht handeln. 4️⃣ Totalverlust ist auch möglich (unabhängig von Käufern) Bei Faktor-Optionsscheinen kann der Wert durch tägliche Anpassung stark erodieren. Wenn der Basiswert extrem gegen dich läuft, kann der Schein nahe 0 gehen. Kurz gesagt • Keine Käufer? → Der Emittent kauft normalerweise selbst. • Du kannst fast immer verkaufen. • Aber: Spread und Preis können sehr schlecht sein. ✅ Deshalb gelten Faktor-Optionsscheine als teure Trading-Instrumente, nicht als langfristige Anlage.
Wenn es für Faktor-Optionsscheine (z. B. von HSBC, BNP Paribas oder Société Générale) scheinbar keine Käufer gibt, passiert in der Praxis meist Folgendes: 1️⃣ Der Emittent stellt normalerweise selbst Kurse Bei Faktor-Optionsscheinen gibt es fast immer einen Market Maker – in der Regel der Emittent selbst. Das bedeutet: • Er stellt laufend einen Geld- und Briefkurs (Bid/Ask). • Du kannst also fast immer verkaufen, auch wenn kein anderer privater Käufer da ist. 👉 Beispiel: Du willst verkaufen → der Emittent kauft dir den Schein zum Geldkurs ab. 2️⃣ Problem: Der Spread kann sehr groß sein Wenn wenig Handel stattfindet oder der Markt volatil ist: • Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) kann stark steigen. • Du kannst verkaufen, aber deutlich schlechter als der angezeigte Preis. Beispiel: • Briefkurs: 1,20 € • Geldkurs: 0,95 € → Beim Verkauf bekommst du 0,95 €. 3️⃣ In Extremfällen kann der Handel kurz ausgesetzt werden Das passiert z. B. wenn: • der Basiswert stark schwankt • die Börse geschlossen ist • technische Probleme auftreten Dann kann der Market Maker kurzzeitig keine Kurse stellen. ➡️ In dieser Zeit kannst du nicht handeln. 4️⃣ Totalverlust ist auch möglich (unabhängig von Käufern) Bei Faktor-Optionsscheinen kann der Wert durch tägliche Anpassung stark erodieren. Wenn der Basiswert extrem gegen dich läuft, kann der Schein nahe 0 gehen. Kurz gesagt • Keine Käufer? → Der Emittent kauft normalerweise selbst. • Du kannst fast immer verkaufen. • Aber: Spread und Preis können sehr schlecht sein. ✅ Deshalb gelten Faktor-Optionsscheine als teure Trading-Instrumente, nicht als langfristige Anlage.
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