Ecograf - ein Stern am Graphithimmel WKN: A2PW0M ISIN: AU0000071482 Forum: Aktien User: Lumia920

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10:18:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 31.036
M
Mc85, 14. Mai 23:40 Uhr
1
https://www.linkedin.com/posts/stefanmueller1_crma-share-7460346645801693184-jAnK?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAAFCXwX4BFSqED3ww-0gR00gRIWTysfnscVo Wie recht er hat 🇪🇺 schiesst sich jeden Tag erneut ins Knie…
Y
Yambumba, 14. Mai 18:00 Uhr
0

Danke für das positive Feedback. Ich habe auch eine englische Zusammenfassung auf HC gepostet, dort etwas ausführlicher, da es kein Zeichenlimit gab.

Vielleicht kann einer von euch mal das im HC Forum Posten bzgl. MCC. Dann würde der Deal mit Mitsubishi Chemical mehr Sinn geben. Und man liest aus der Mitteilung, welche ja schon etwas älter ist warum Ecograf mehrere Jahre mit MCC verhandelt hat. https://www.mcgc.com/english/news_release/02160.html
g
greenende, 14. Mai 15:47 Uhr
15
Danke für das positive Feedback. Ich habe auch eine englische Zusammenfassung auf HC gepostet, dort etwas ausführlicher, da es kein Zeichenlimit gab.
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Yambumba, 14. Mai 15:25 Uhr
4
@Tenner2 ebenso dein Beitrag. https://hotcopper.com.au/threads/investor-meeting-in-frankfurt.9147435/page-7
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Yambumba, 14. Mai 15:20 Uhr
5
Habt ihr nix anderes zu tun? 😂 Wir stehen bei 0,20€ und heute wird nicht viel passieren. @greenende hab dein Beitrag angepinnt.
T
Tamy, 14. Mai 14:44 Uhr
0
Sorry, natürlich danke an GREENENDE!!!!
T
Tamy, 14. Mai 14:43 Uhr
0
Klasse, vielen Dank, moneymaker59, für die detaillierte Einschätzung.
m
moneymaker59, 14. Mai 13:34 Uhr
0

Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.

Danke für die aufwendige Einschätzung
L
Libo, 14. Mai 13:09 Uhr
0
Vielen Dank ,Test911 (Investorentreffen) Warst du vorne in der mitte und hast viele Fragen gestellt .
GR22
GR22, 14. Mai 13:03 Uhr
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Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.

Bester EGR Beitrag des Jahres bisher, vielen herzlichen Dank dafür Greenerde🫵🏼👏👏
T
Test911, 14. Mai 13:02 Uhr
0
Ich schmeiß noch mal die Frage in den Raum, die lumia bereits aufgeworfen hat. Wie lange dauert es den externen Gutachter zu bestellen und wie lange benötigt der? Das wird ja nicht nur bei Eco der Fall sein, also sollte aus anderen Projekten doch herauszufinden sein, wie lange so was ungefähr dauert? Unser lieber Wulf wird doch regelmäßig auf dem Flur von KFW nahen Personen beflüstert, da sollte man doch nen groben Rahmen in Erfahrung bringen können oder?
D
Doitsujin_no_Dominiku, 14. Mai 13:01 Uhr
0

Wenn neue Mauern schneller und höher gebaut werden, als dass man drüberklettern kann, ist manchmal der Weg zurück der kürzere oder einzige. P.S.: Blondinenwitze sind 20 Jahren out.

Wer?
T
Test911, 14. Mai 13:00 Uhr
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Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.

Danke für den Beitrag!
K
Kreuzfahrtfan, 14. Mai 12:59 Uhr
1

Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.

Hallo greenende, vielen Dank auch Dir für Deine Zusammenfassung und Deine investierte Zeit. Schade, dass es diesmal keine Aufzeichnung gibt, aber so können wir uns wenigstens auch ein gewisses Bild von der Veranstaltung machen.
Agent_Starling
Agent_Starling, 14. Mai 12:53 Uhr
0

Das hat was von fer Blondine, die über 100 Mauern klettert, bei der 99sten aber meint, dass sie müde sei und umdreht..

Wenn neue Mauern schneller und höher gebaut werden, als dass man drüberklettern kann, ist manchmal der Weg zurück der kürzere oder einzige. P.S.: Blondinenwitze sind 20 Jahren out.
T
TH66, 14. Mai 12:53 Uhr
3

Für langzeitinvestierte spielt es keine Rolle wann die zusage kommt und die Chance das diese nicht kommt ist vermutlich im Promillebereich. Für leute mit kurzer zündschnurr wird es sich jetzt ziehen. Sobald das term sheet unter Dach und Fach ist ( ich denke hier wird es ein announcement geben) wird der gutachter gestellt, dieser braucht dann 3-6 monate inkl ima Sitzung zur zusage ( die Vergangenheit bei eco zeigt eher auf die 6 monate zu tippen ) bis zur Auszahlung und Unterschrift vergehen dann nochmal 2-3 monate ( hier würde die nmb bereits einspringen um den Baustart zu gewährleisten) Ich denke wir bekommen zumindest dieses jahr vor weihnachten ein Zückerli und dann anfang 2027 endlich den baustart

Ich hoffe, dass du mit diesem zähen Szenario falsch liegst!
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