EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

6,066 EUR
-2,00 % -0,124
20. April 2026, 22:43 Uhr, Gettex
Kommentare 633
R
RainerZufall!, 21. Mär 10:46 Uhr
1
Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS. Offen?,meiner Meinung nach nein, wenn man sich an die eigenen Kriterien halten will. Es sei denn, Rheinmetall ist bereit für ein Minusgeschäft. Leider kann immer geschoben werden, für das Minusgeschäft könnte das Verteidigungsministerium an anderer Stelle bereit sein mehr zu bezahlen.
R
RainerZufall!, 21. Mär 10:33 Uhr
1
Dann kann der Auftrag doch nur an EOS gehen, zumindest allerbeste Aussichten!
R
RainerZufall!, 21. Mär 9:26 Uhr
2

https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bb968bd3cf984a3adb6fcf/sicherheitspolitik-der-pistorius-plan-fuer-den-indo-pazifik.html Dieser Artikel ist für EOS direkt relevant, weil EOS namentlich erwähnt wird. Der Schlüsselsatz lautet: "Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS." Es geht konkret um ein Marine-Lasersystem zur Drohnenabwehr von Schiffen. Das ist aus mehreren Gründen bedeutsam. Erstens bestätigt ein großes deutsches Leitmedium (WELT/Axel Springer), dass EOS im deutschen Verteidigungsministerium als konkrete Alternative zu Rheinmetall und MBDA für Marinelaser diskutiert wird. Das ist keine Forumsspekulation, sondern journalistisch recherchierte Information über laufende Beschaffungsdebatten in Berlin. Zweitens reist Pistorius ausdrücklich nach Australien, also zum Heimatmarkt von EOS. Er nimmt Vertreter von Diehl mit, einem Unternehmen, mit dem EOS bereits eine Partnerschaft auf LinkedIn angekündigt hat. Auch MBDA ist dabei, also einer der beiden Konkurrenten im Marine-Laser-Wettbewerb. Das zeigt, dass Australien für Berlin nicht nur als Rohstoffpartner relevant ist, sondern explizit als Rüstungs- und Technologiepartner. Drittens passt das zeitlich zur bereits dokumentierten Entwicklung: Der Bundestag hat im Februar 2026 das Rheinmetall/MBDA-Laserprojekt gestoppt, EOS hat Partnerschaften mit KNDS France und Diehl Defence geschlossen, und die APOLLO-Laserwaffe wird bereits an die Niederlande geliefert. Wenn das deutsche Verteidigungsministerium jetzt ernsthaft EOS als Alternative prüft, könnte das mittelfristig einer der größten Einzelaufträge für EOS werden. Das gestoppte Rheinmetall/MBDA-Projekt hatte ein Volumen von rund EUR 300 Millionen (ca. AUD 462 Millionen). Allerdings: Der Artikel sagt ausdrücklich, dass die Frage "offen" ist. Es gibt noch keine Entscheidung, keinen Vertrag und keine ASX-Meldung dazu. Es ist ein positives Signal, aber noch kein Fakt.

Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben. Somit wird eine Übererfüllung der von der Bundeswehr geforderten Leistung nicht belohnt. Das war doch Teil dieser Ausschreibung, oder?
rasdi
rasdi, 21. Mär 7:21 Uhr
3
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bb968bd3cf984a3adb6fcf/sicherheitspolitik-der-pistorius-plan-fuer-den-indo-pazifik.html Dieser Artikel ist für EOS direkt relevant, weil EOS namentlich erwähnt wird. Der Schlüsselsatz lautet: "Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS." Es geht konkret um ein Marine-Lasersystem zur Drohnenabwehr von Schiffen. Das ist aus mehreren Gründen bedeutsam. Erstens bestätigt ein großes deutsches Leitmedium (WELT/Axel Springer), dass EOS im deutschen Verteidigungsministerium als konkrete Alternative zu Rheinmetall und MBDA für Marinelaser diskutiert wird. Das ist keine Forumsspekulation, sondern journalistisch recherchierte Information über laufende Beschaffungsdebatten in Berlin. Zweitens reist Pistorius ausdrücklich nach Australien, also zum Heimatmarkt von EOS. Er nimmt Vertreter von Diehl mit, einem Unternehmen, mit dem EOS bereits eine Partnerschaft auf LinkedIn angekündigt hat. Auch MBDA ist dabei, also einer der beiden Konkurrenten im Marine-Laser-Wettbewerb. Das zeigt, dass Australien für Berlin nicht nur als Rohstoffpartner relevant ist, sondern explizit als Rüstungs- und Technologiepartner. Drittens passt das zeitlich zur bereits dokumentierten Entwicklung: Der Bundestag hat im Februar 2026 das Rheinmetall/MBDA-Laserprojekt gestoppt, EOS hat Partnerschaften mit KNDS France und Diehl Defence geschlossen, und die APOLLO-Laserwaffe wird bereits an die Niederlande geliefert. Wenn das deutsche Verteidigungsministerium jetzt ernsthaft EOS als Alternative prüft, könnte das mittelfristig einer der größten Einzelaufträge für EOS werden. Das gestoppte Rheinmetall/MBDA-Projekt hatte ein Volumen von rund EUR 300 Millionen (ca. AUD 462 Millionen). Allerdings: Der Artikel sagt ausdrücklich, dass die Frage "offen" ist. Es gibt noch keine Entscheidung, keinen Vertrag und keine ASX-Meldung dazu. Es ist ein positives Signal, aber noch kein Fakt.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:59 Uhr
2
Ich fokussiere mich hier bewusst nur auf EOS, weil ich am Aktienmarkt weiter erfolgreich bleiben will. Streitigkeiten oder beleidigende Diskussionen bringen niemandem etwas und interessieren mich nicht. Dieses Forum habe ich eröffnet, um relevante Infos zu EOS zu teilen, die ich mir ohnehin zusammentrage (u. a. über Claude). Ich gehe gern ins Detail bei meinen Investments, wem das zu viel ist, der kann die Beiträge einfach überlesen. Seit Andreas Schwer im August 2022 die Führung bei Electro Optic Systems übernommen hat, verfügt das Unternehmen über eine Vielzahl konkreter und realistisch umsetzbarer Zukunftsperspektiven. Dazu zählen unter anderem der erste ausgelieferte Laserwaffen-Vertrag mit den Niederlanden im Umfang von rund 125 Millionen AUD, die Entwicklung eines 300-kW-Lasersystems, das vollständig vom Kunden finanziert wird, sowie die neue Produktionsstätte in Singapur mit einer Kapazität von bis zu 20 Lasersystemen pro Jahr. Hinzu kommt die Übernahme von MARSS, durch die EOS zum Komplettanbieter im Bereich C-UAS wird, ebenso wie ein stetig wachsendes Partnernetzwerk mit Unternehmen wie KNDS, Milrem Robotics, Roketsan, Diehl Defence und UXV Technologies. Darüber hinaus gelingt der Eintritt in den US-Markt über General Dynamics, während die ATLAS-Produktfamilie zusätzliche Perspektiven im Bereich Weltraumüberwachung und -kontrolle eröffnet.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:42 Uhr
0

Die Übernahme von MARSS erfolgte in zwei Schritten. Der erste Schritt wurde im November 2025 abgeschlossen. EOS hat die Interceptor-Drohnen-Sparte von MARSS für EUR 5,5 Millionen (ca. AUD 10 Millionen) erworben. Das umfasst die Interceptor-Technologie, das geistige Eigentum und das fünfköpfige Ingenieurteam, das die Drohne entwickelt hat. Dieser Kauf ist im Jahresbericht 2025 als abgeschlossene Transaktion verbucht. Der zweite Schritt wurde im Januar 2026 angekündigt, ist aber noch nicht abgeschlossen. EOS hat am 12. Januar 2026 eine bedingte Vereinbarung zur Übernahme des "remainder of the MARSS group business" unterzeichnet. Laut der Investor Presentation umfasst der "business perimeter" die NiDAR C2-Technologie, die Sensor-Fusions- und KI-Softwareplattform, die Hardware, alle zugehörigen Kundenverträge, das geistige Eigentum und das Personal. Der Preis besteht aus einer Vorauszahlung von USD 36 Millionen (ca. AUD 54 Millionen) plus einem Earn-out von bis zu EUR 100 Millionen, das an neue Aufträge im Wert von EUR 500 Millionen geknüpft ist, so wie schon im vorherigen Post beschrieben. Diese Transaktion ist noch an Bedingungen geknüpft (Kundenzustimmungen, regulatorische Genehmigungen) und soll im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden.

Um mein Wissen über das MARSS Projekt abzuschließen, sei noch erwähnt: Laut der ASX-Meldung vom 12. Januar 2026 und dem Quarterly Report vom 27. Januar 2026 hat EOS am selben Tag wie die MARSS-Übernahmeankündigung eine AUD 100 Millionen Kreditfazilität mit zweijähriger Laufzeit gesichert. Laut dem Quarterly Report ist die Fazilität ausdrücklich dafür vorgesehen, "growth and provide liquidity buffers, including working capital, across the expanded business and if required to support payments for the acquisition of MARSS" zu unterstützen. Zur Kreditfazilität: Laut der ASX-Meldung vom 2. März 2026 ("Growth Funding Update") wurde die AUD 100 Millionen Kreditfazilität finalisiert und ist ausdrücklich dafür vorgesehen, "growth across the EOS business" zu unterstützen und "to fund payments for the acquisition of MARSS". Die genauen Konditionen laut dieser Meldung: Der Kreditgeber ist Washington H. Soul Pattinson (Soul Patts), ein langjähriger EOS-Aktionär und früherer Kreditgeber. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre bis Februar 2028. Der durchschnittliche Gesamtzinssatz über die 24 Monate liegt bei 14,75%, mit Zinserhöhungen alle drei Monate. Es gibt keine finanziellen Covenants, und EOS kann den gesamten Kredit jederzeit ohne Strafgebühr vorzeitig zurückzahlen. Wichtig: Zum Zeitpunkt der Meldung am 2. März 2026 hatte EOS noch nichts davon abgerufen. EOS hatte zu diesem Zeitpunkt keine Schulden. Die Fazilität ist also ein Sicherheitsnetz und Wachstumspuffer, nicht eine bereits genutzte Verschuldung. EOS hatte Ende 2025 AUD 107 Millionen Cash, dazu kommen jetzt AUD 100 Millionen Kreditlinie, das gibt genug Spielraum, um die USD 36 Millionen MARSS-Vorauszahlung und das Wachstum zu finanzieren. Zum Kontext: Die 14,75% klingen hoch, sind aber deutlich niedriger als die früheren Soul-Patts-Kredite (22% plus 4% Gebühren auf das Term Loan von 2022, 15% plus 4% auf die Working-Capital-Fazilitäten). EOS hat alle früheren Soul-Patts-Schulden im Januar 2025 vollständig und vorzeitig zurückgezahlt.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:39 Uhr
0

Beeindruckend Ich hatte in Erinnerung dass das earn out 20 Mio pro 100 Mio Auftrag sind.

Die Übernahme von MARSS erfolgte in zwei Schritten. Der erste Schritt wurde im November 2025 abgeschlossen. EOS hat die Interceptor-Drohnen-Sparte von MARSS für EUR 5,5 Millionen (ca. AUD 10 Millionen) erworben. Das umfasst die Interceptor-Technologie, das geistige Eigentum und das fünfköpfige Ingenieurteam, das die Drohne entwickelt hat. Dieser Kauf ist im Jahresbericht 2025 als abgeschlossene Transaktion verbucht. Der zweite Schritt wurde im Januar 2026 angekündigt, ist aber noch nicht abgeschlossen. EOS hat am 12. Januar 2026 eine bedingte Vereinbarung zur Übernahme des "remainder of the MARSS group business" unterzeichnet. Laut der Investor Presentation umfasst der "business perimeter" die NiDAR C2-Technologie, die Sensor-Fusions- und KI-Softwareplattform, die Hardware, alle zugehörigen Kundenverträge, das geistige Eigentum und das Personal. Der Preis besteht aus einer Vorauszahlung von USD 36 Millionen (ca. AUD 54 Millionen) plus einem Earn-out von bis zu EUR 100 Millionen, das an neue Aufträge im Wert von EUR 500 Millionen geknüpft ist, so wie schon im vorherigen Post beschrieben. Diese Transaktion ist noch an Bedingungen geknüpft (Kundenzustimmungen, regulatorische Genehmigungen) und soll im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden.
Standard
Standard, 20. Mär 21:43 Uhr
0
Beeindruckend Ich hatte in Erinnerung dass das earn out 20 Mio pro 100 Mio Auftrag sind.
rasdi
rasdi, 20. Mär 20:53 Uhr
1
EOS übernimmt das gesamte operative Geschäft von MARSS. Nach Abschluss gehören alle wesentlichen Vermögenswerte, die Technologie, die Kundenverträge, das Personal und die operativen Standorte in Frankreich, Großbritannien, Saudi-Arabien und Monaco zu EOS. Die MARSS-Website beschreibt EOS und MARSS bereits als "combined entity". https://marss.com/about/news/marss-signs-mou-with-nigerian-mod-valued-at-over-190m/ Wenn MARSS am 19. März 2026 ein MoU mit dem nigerianischen Verteidigungsministerium über ein Programm im Wert von über USD 190 Millionen unterzeichnet, betrifft das EOS als künftigen Eigentümer unmittelbar. Das Programm ist bemerkenswert, weil es genau die NiDAR C4I-Plattform einsetzt, die EOS durch die MARSS-Übernahme bekommt. Nigeria will ein landesweites KI-gestütztes Verteidigungsnetzwerk aufbauen, bestehend aus Expeditionsfahrzeugen mit Sensoren und Effektoren, UAVs für Aufklärung in umkämpften Gebieten, regionalen Kommandozentren und einem nationalen Hauptquartier, alles vernetzt über NiDAR. Das wäre eines der größten nationalen Verteidigungsprogramme in Afrika. NiDAR kann nicht nur einzelne Gebäude oder Militärstützpunkte gegen Drohnen schützen, sondern ein ganzes Land vernetzen, mit Kommandozentren, Drohnen, Fahrzeugen und KI-gestützter Entscheidungsfindung. Das Nigeria-MoU über USD 190 Millionen zeigt genau das. Für EOS bedeutet das, dass sie nach der MARSS-Übernahme nicht nur Waffenstationen und Laser verkaufen können, sondern ganze nationale Sicherheitssysteme, und damit an viel größere Aufträge herankommen als bisher. EOS zahlt für MARSS nicht nur den festen Kaufpreis von USD 36 Millionen, sondern hat zusätzlich einen Bonus vereinbart. Wenn MARSS nach der Übernahme neue Aufträge im Gesamtwert von EUR 500 Millionen hereinholt, bekommt der bisherige MARSS-Eigentümer bis zu EUR 100 Millionen extra. Das ist der Earn-out, das ist eine Art Erfolgsprämie, die nur fällig wird, wenn das Geschäft tatsächlich wächst. Jetzt kommt Nigeria ins Spiel. Das MoU hat einen Wert von über USD 190 Millionen. Wenn daraus ein fester Vertrag wird, wären damit auf einen Schlag fast 40% der EUR 500-Millionen-Schwelle erreicht. Zusammen mit den bestehenden MARSS-Verträgen (USD 70 Millionen Naher Osten, USD 20 Millionen Kampfschiffe, USD 5,5 Millionen Infrastrukturschutz und andere) würde sich die Earn-out-Schwelle immer realistischer anfühlen. Für EOS als Investor betrachtet ist das zweischneidig. Einerseits zeigt es, dass MARSS tatsächlich große Aufträge gewinnen kann, was den Wert der Übernahme bestätigt. Andererseits könnte der Earn-out am Ende teuer werden, wenn MARSS sehr erfolgreich ist, weil EOS dann bis zu EUR 100 Millionen in einer Kombination aus Bargeld (gedeckelt auf EUR 20 Millionen) und EOS-Aktien nachzahlen muss. Allerdings drei wichtige Einschränkungen: Erstens ist das das absolute Maximum, das nur fällig wird, wenn MARSS tatsächlich EUR 500 Millionen an neuen Aufträgen generiert. Zweitens bestimmt der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Zahlung die tatsächliche Anzahl der Aktien. Steigt der Kurs bis dahin, werden weniger Aktien ausgegeben. Drittens ist unklar, ob EOS nicht auch einen größeren Teil in bar zahlen könnte, wenn die Liquidität es erlaubt, solange die EUR 20 Millionen Bardeckelung als Minimum und nicht als Maximum zu verstehen ist. Die genauen Bedingungen müssten aus dem vollständigen Übernahmevertrag hervorgehen. Wenn MARSS tatsächlich EUR 500 Millionen an neuen Aufträgen generiert, dann hätte EOS ein Unternehmen mit einem halben Milliarde Auftragsbestand integriert, dagegen wäre die Verwässerung ein kleiner Preis.
rasdi
rasdi, 20. Mär 17:54 Uhr
2
https://www.linkedin.com/posts/eosdsusa_capability-is-proven-in-the-field-eos-recently-activity-7440744012770193408-DnzW?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAFUMX6gB9bJPa26miYjmq8geSIltCJrMteI Das Bild zeigt ein leichtes taktisches Fahrzeug mit einem EOS RWS (vermutlich ein R150 oder R400) auf dem Dach bei einem Counter UAS Live Test auf der N2L Range in Huntsville, Alabama, also direkt am Standort der EOS Defense Systems USA Tochtergesellschaft. Dass EOS USA aktiv Counter UAS Fähigkeiten auf leichten Fahrzeugen demonstriert, bedient genau das Marktsegment, das das Pentagon derzeit massiv ausbaut. Das 20 Milliarden USD schwere Anduril Programm zur Drohnenabwehr verdeutlicht die Dimension. EOS USA hat erst am 23. Dezember 2025 einen Vertrag über 22 Millionen USD mit General Dynamics Land Systems für RWS auf US Kampffahrzeugen erhalten und am 13. März 2026 weitere 3 Millionen USD an Counter Drone Aufträgen aus den USA gemeldet. Die Live Tests zeigen, dass EOS USA nicht nur Verträge gewinnt, sondern die Systeme auch aktiv im Feld weiterentwickelt und validiert.
rasdi
rasdi, 20. Mär 17:35 Uhr
2
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestungsindustrie-knds-will-an-die-boerse-zukunftspanzer-hin-oder-her/100209874.html Das ist relevant für EOS, und zwar aus zwei Gründen. Erstens hat EOS am 13. Februar 2026 ein Teaming Agreement mit KNDS France unterzeichnet, das die gemeinsame Entwicklung von ITAR-freien Counter-UAS-Waffensystemen vorsieht, konkret die Integration der KNDS 30M781 Kanone mit EOS' RWS-Technologie. Wenn KNDS jetzt an die Börse geht und die Einnahmen laut CEO Alary für "Innovationen, neue Kapazitäten oder eine neue Positionierung" nutzen will, könnte das bedeuten, dass KNDS nach dem IPO mehr Kapital hat, um solche Partnerschaften wie die mit EOS schneller und in größerem Umfang umzusetzen. Ein börsennotiertes KNDS mit frischem Kapital wäre als Partner potenziell schlagkräftiger als das bisherige nicht-börsennotierte Unternehmen. Zweitens sagt Alary explizit, dass KNDS sich auf Bodensysteme beschränkt und nicht in den Weltraum gehen wird. Das bedeutet, dass KNDS für Bereiche wie Hochenergie-Laser, Counter-UAS-Sensorik und Weltraumkontrolle auf Partner wie EOS angewiesen bleibt. KNDS baut die Fahrzeuge und Kanonen, EOS liefert die RWS-Integration, die Laserwaffen und die C-UAS-Systeme. Der IPO ändert an dieser Arbeitsteilung nichts, sondern könnte sie durch zusätzliches Investitionskapital auf KNDS-Seite sogar beschleunigen.
rasdi
rasdi, 20. Mär 8:42 Uhr
2
Nach einiger Überlegung hier meine persönliche Einschätzung zum 17. und 18. März, die allerdings nicht belegbar ist: Die 556.260 Aktien wurden von State Street an institutionelle Entleiher (deren Identität im Form 603 nicht offengelegt wird) verliehen und anschließend von Leerverkäufern algorithmisch in Tranchen so am Markt platziert, dass der Verkaufsdruck über den gesamten Handelstag aufrechterhalten wurde und am Ende ein Minus von 16% zu Buche stand. Deswegen ist Daytrading absolut nicht mein Ding. Zwei Hinweise dazu: Erstens, die Identität der Entleiher wird im Form 603 bewusst nicht genannt. Dort steht unter "Parties to agreement" lediglich "Counterparty / entities details to be shared, as and when requested." Das heißt, nur die ASIC oder EOS selbst könnten die Namen der Entleiher anfordern. Zweitens, der Begriff "algorithmisch in Tranchen" ist plausibel, weil professionelle Leerverkäufer typischerweise VWAP- oder TWAP-Algorithmen nutzen, um große Positionen über den Tag zu verteilen und den Markt systematisch nach unten zu drücken, ohne durch einen einzigen Großverkauf aufzufallen. Beweisen lässt sich das allerdings ohne Einsicht in die Orderbücher nicht. Geduld und vor allem die Aussichten von EOS als ITAR-freier Komplettanbieter für Counter-UAS mit kampferprobten Waffenstationen, Laserwaffen, einem wachsenden europäischen Partnernetzwerk und einem unbedingt gesicherten Auftragsbestand von AUD 459 Millionen, dazu die strategische Positionierung in einem Markt, der durch die Drohnenbedrohung im Nahen Osten, in der Ukraine und weltweit gerade erst richtig Fahrt aufnimmt, das sind die Gründe, warum ich vor dem Einstieg ausführlich recherchiert habe und warum ich in EOS investiert bin und bleibe.
rasdi
rasdi, 20. Mär 8:19 Uhr
2

Moin State Street liegt jetzt wieder über 5% (5,73%).

State Street verdient als Depotbank systematisch Geld mit Wertpapierleihe. Aus dem Form 603 allein lässt sich nicht zweifelsfrei ablesen, ob die 556.260 Aktien am 17. März verliehen oder verkauft wurden, weil die Transaktionstypen dort nicht explizit gekennzeichnet sind. Fakt ist: State Street hat am Crash-Tag (17. März) über 556.000 Aktien in einem einzelnen Block abgegeben und am Erholungstag (18. März) über eine Million Aktien wieder aufgebaut, was zeigt, dass der größte institutionelle Akteur bei EOS an beiden extremen Kurstagen massiv auf beiden Seiten aktiv war.
rasdi
rasdi, 20. Mär 7:32 Uhr
1

Moin State Street liegt jetzt wieder über 5% (5,73%).

Das bedeutet, dass State Street am 18. März 2026 die 5%-Schwelle bei EOS überschritten hat und nun 11.060.505 Aktien hält, was 5,73% aller EOS-Aktien entspricht. Die 11 Millionen Aktien werden von State Street im Namen diverser institutioneller Kunden verwaltet, darunter unter anderem WA State Investment Board, University of California, Teacher Retirement System of Texas, State of Alaska, CalSTRS, Federal Retirement Thrift Investment Board, Aware Super und mehrere SSGA-Indexfonds. Das ist typisches institutionelles Indexfonds- und Pensionsfondsgeld.
rasdi
rasdi, 20. Mär 6:59 Uhr
1
Der europäische Kurs an Tradegate, Frankfurt und Co. sollte sich demnach eher im Bereich von EUR 5,90 bis EUR 6,10 heute bewegen. Das ist meine Meinung und das schreibt Claude 😔: Der Satz ist rechnerisch korrekt, aber streng genommen ist er eine Schätzung und kein Fakt, weil der tatsächliche europäische Kurs zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht feststeht. Was faktisch belegt ist: Der ASX-Schlusskurs lag bei AUD 9,900, und laut Oanda entspricht das EUR 6,06. Die Spanne von EUR 5,90 bis EUR 6,10 ist eine plausible Annahme um diesen Wert herum, berücksichtigt aber nicht, dass der EOS-Kurs am 20. März an der ASX eine extreme Tagesspanne von AUD 8,820 bis AUD 9,900 hatte. Wäre ein europäischer Anleger morgens bei Tradegate-Eröffnung eingestiegen, als der ASX-Kurs noch im Bereich von AUD 8,820 bis AUD 9,00 lag, hätte der EUR-Kurs eher bei EUR 5,40 bis 5,50 gelegen. Korrekter wäre es also zu schreiben, dass der europäische Kurs sich am Schluss des Tages im Bereich von EUR 6,06 einpendeln dürfte, sofern der Wechselkurs stabil bleibt.
rasdi
rasdi, 20. Mär 6:42 Uhr
1
Der Konkurrent oder Wettbewerber im C-UAS-Markt, ist DroneShield, wobei sich die beiden Unternehmen nur teilweise überschneiden, da DS auf Erkennung und Jamming fokussiert ist und EOS zusätzlich kinetische Bekämpfung und Laserwaffen abdeckt. Beide australischen C-UAS-Werte zeigten am 20. März ein starkes Auf und Ab an der ASX. EOS eröffnete schwach und fiel im Tagesverlauf bis auf ein Tief von AUD 8,820, drehte dann aber markant nach oben und schloss bei AUD 9,900 mit einem Plus von 2,59% gegenüber dem Vortagesschluss von AUD 9,650. Die Tagesspanne von AUD 8,820 bis AUD 9,900 zeigt wie volatil der Handel war. Das Volumen lag mit 11,18 Millionen Aktien fast dreimal so hoch wie der 20-Tage-Durchschnitt von 3,9 Millionen, was auf hohes Anlegerinteresse hindeutet. DroneShield dagegen schloss bei AUD 4,150 mit einem Minus von 1,43% und zeigte ebenfalls eine breite Tagesspanne von AUD 3,800 bis AUD 4,150. Auch hier war das Volumen mit 36,5 Millionen Aktien deutlich über dem 20-Tage-Durchschnitt von knapp 21 Millionen. Bemerkenswert ist, dass EOS trotz der Management-Verkaufsmeldungen den Tag im Plus beendete, während DroneShield ohne vergleichbare Negativnachrichten im Minus schloss.
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik
2 Electro Optic Systems Holding Limited
Meistdiskutiert
Thema
1 Beyond Meat Hauptdiskussion +41,02 %
2 DAX Hauptdiskussion -0,69 %
3 Trading- und Aktien-Chat
4 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
5 Lucid Group -7,53 %
6 MICROSTRATEGY Hauptdiskussion +2,58 %
7 DEUTSCHE POST Hauptdiskussion +0,07 %
8 EUROPEAN LITHIUM Hauptdiskussion ±0,00 %
9 BAYER Hauptdiskussion -1,74 %
10 Security der nächsten Generation -0,34 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 Beyond Meat Hauptdiskussion +41,02 %
2 Lucid Group -7,53 %
3 VONOVIA Hauptdiskussion +5,63 %
4 DEUTSCHE POST Hauptdiskussion +0,07 %
5 BAYER Hauptdiskussion -1,74 %
6 MICROSTRATEGY Hauptdiskussion +2,58 %
7 Security der nächsten Generation -0,34 %
8 EUROPEAN LITHIUM Hauptdiskussion ±0,00 %
9 NVIDIA Hauptdiskussion +0,19 %
10 NAGA neu -29,60 %
Alle Diskussionen