EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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Kommentare 2.373
rasdi
rasdi, 10. Sep 22:04 Uhr
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Noch nicht angeschaut 12h her das Interview https://youtu.be/bD9upc1Uaas?is=Zuhs-X1YP9_jC2rk

Dieses Transkript liefert tatsächlich mehrere neue, bisher nicht dokumentierte Details, ich fasse sie zusammen. Neu ist zunächst die persönliche Vorgeschichte von Schwer zu EOS. Er berichtet, dass er zuvor in Saudi Arabien den Aufbau der saudischen Verteidigungsindustrie verantwortete und dabei Lasertechnologie als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien identifizierte. Bei der Suche nach internationalen Partnern wählte man EOS aus, weil das Unternehmen laut Schwer die gesamte geistige Eigentumskette von A bis Z selbst besitzt und bereit war, mit einer lokalen Fertigung in Saudi Arabien zu kooperieren. Als seine Zeit in Saudi Arabien endete, suchte EOS zufällig gerade einen neuen CEO, das war sein Einstieg. Das ist eine bisher nicht bekannte Verbindung zwischen EOS und Saudi Arabien, die noch vor der heute bekannten VAE Partnerschaft mit Gen5 lag. Zur Finanzkrise 2022 nennt Schwer hier erstmals konkret drei Ursachen gemeinsam, COVID, einen im Nahen Osten unter ungünstigen Bedingungen abgeschlossenen Vertrag, sowie die Tatsache, dass der Unternehmensgründer, den er als einen der weltbesten Laserphysiker bezeichnet, den Fokus zu stark auf Forschung statt auf Kommerzialisierung gelegt hatte. Beim Turnaround musste laut Schwer rund 30 Prozent der Belegschaft gehen, das gesamte Managementteam wurde ausgetauscht, und verlustbringende Geschäftsbereiche wurden eingestellt. Operativ nennt Schwer hier erstmals konkrete Systemzahlen im Feld, nicht mehr als 250 Systeme aktiv im Einsatz in der Ukraine, und mehr als 60 vollständig integrierte Systeme im Nahen Osten, die dort täglich kritische Infrastruktur schützen. Zur MARSS Integration erfahren wir, dass MARSS bereits alle EOS Effektoren integriert hat und daher fast augenblicklich ausgerollt werden kann, während die umgekehrte Integration, nämlich MARSS KI Algorithmen direkt in die Zielerfassung der Waffensysteme und Laser einzubauen, laut Schwer noch aussteht und erst auf dem Arbeitsplan steht. Neu und für Investoren besonders relevant sind die Angaben zur Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz. Bei MARSS, als reinem Softwareprodukt, erwartet Schwer, dass 70 bis 80 Prozent des Auftragseingangs innerhalb von 18 bis 22 beziehungsweise 24 Monaten in Umsatz umgewandelt werden, während es bei Hardwareprodukten wie dem Hochenergielaser typischerweise 18 bis 30 Monate dauert. Zur Kapitalfrage stellt Schwer klar, dass für die Produktionskapazität kein zusätzliches Kapital benötigt wird. In Australien können mehr als 300 Waffensysteme pro Schicht produziert werden, mit der Möglichkeit einer zweiten Schicht, dieselbe Kapazität besteht in Huntsville, Alabama, und zusätzlich wird gerade eine neue Fertigungsstätte mit dem Joint Venture Partner Gen5 in den VAE eröffnet. Kapital könnte laut Schwer aber für Bankgarantien und Bonds für große Hauptauftragnehmer Verträge benötigt werden, die man im kommenden Jahr im Nahen Osten zu unterzeichnen erwartet. Bemerkenswert ist dabei seine Aussage, dass EOS nun als OEM direkt gegen Raytheon, Thales und Leonardo um regionale beziehungsweise landesweite Drohnenabwehrsysteme konkurriert, nicht mehr nur um den Schutz einzelner Standorte. Zur Fünfjahresvision äußert sich Schwer hier deutlich konkreter als bisher bekannt, ein mehrschichtiges Auftragsbuch, ein größerer internationaler Fußabdruck mit aktiven Fertigungsstätten in Europa und verstärkt im Nahen Osten, sowie die Erwartung, dass die US Tochter bis dahin in großem Maßstab an die US Armee liefert, EOS wolle sich den US Markt zurückerobern. Er sieht EOS als weltweit führenden Systemanbieter nicht nur für Drohnenabwehr, sondern auch für Laserwaffen, sowie als weltweit führendes Unternehmen außerhalb der USA im Bereich Weltraumkontrolle und Weltraumkriegsführung.
A
Avalon33, 10. Sep 21:53 Uhr
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Schwer hat beide Firmen gerettet und gross gemacht. Nun können beide Firmen in den nächsten Jahren zu kleinen Giganten heran wachsen. Und Titomic hat jetzt einen sehr erfahrenen CEO. Beide Firmen werden voneinander profitieren. Avalon33
rasdi
rasdi, 10. Sep 21:52 Uhr
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https://lnkd.in/p/eCUNkfeZ

Bisher war EOS lediglich Teilnehmer beim JIATF-401 Industry Day, ohne bestätigte Marktplatzlistung. Jetzt, laut dem LinkedIn Beitrag von heute, dem 10. September 2026, ist EOS Defense Systems USA offiziell live auf dem JIATF-401 C-UAS Marketplace gelistet, mit dem R400 Remote Weapon System als konkretem Produkt. Das ist ein Statuswechsel von reiner Präsenz bei einer Veranstaltung hin zu einer tatsächlichen Listung auf der Beschaffungsplattform selbst, über die aktuell bis zu 25 verbündete Nationen Drohnenabwehrsysteme direkt erwerben können. Das ist die eigentliche neue, heute erstmals bestätigte Tatsache. Unter dem Beitrag reagierte unter anderem Fadhil Al Balushi, laut seinem Profil Regional Director für den Nahen Osten und Afrika bei ATRI Defence, positiv, was zumindest zeigt, dass der Beitrag auch in dieser für EOS wichtigen Region wahrgenommen wird. Eine konkrete neue Bestellung oder ein belegtes Kaufinteresse lässt sich aus diesem einzelnen Kommentar aber nicht ableiten, das bleibt vorerst eine verbesserte Marktzugangsposition.
A
Avalon33, 10. Sep 21:18 Uhr
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Ich weiss es, und deswegen werden wir in der Öffentlichen Verwaltung auch in Cyber Security jedes Jahr geschult (Grundkenntnisse als Anfänger). Wenn jemand unsere Stromversorgung durch Cyber Angriffe lahm legt, sind wir erst Mal tot. Das irdische Gegenstück zu dem was EOS im Bereich Space Security macht. Avalon33
Standard
Standard, 10. Sep 21:14 Uhr
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Schwer hat Das Titomic Board verlassen https://investors.titomic.com/announcements/7714247 Besser ist es, mehr Fokus auf EOS
Standard
Standard, 10. Sep 21:13 Uhr
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Noch nicht angeschaut 12h her das Interview https://youtu.be/bD9upc1Uaas?is=Zuhs-X1YP9_jC2rk
deusXTCmachina
deusXTCmachina, 10. Sep 21:10 Uhr
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Das Kennwort ist noch etwas länger - und DU hast natürlich Recht. Es gibt Morgen natürlich ein NEUES Kennwort. Dank und Gruß Avalon33

Wollte nicht klugscheißen… Aber bei den ganzen wertvollen Infos und Tipps hier, wollte ich mal was zurückgeben. Ihr glaubt garnicht, wie viele Privatpersonen/Unternehmen/Behörden wegen schlechter bzw. bekannter Passwörter auseinandergenommen werden.
A
Avalon33, 10. Sep 21:02 Uhr
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Als jemand, der im Bereich Cyber Security arbeitet, stellen sich mir grad die Nackenhaare… 😅

Das Kennwort ist noch etwas länger - und DU hast natürlich Recht. Es gibt Morgen natürlich ein NEUES Kennwort. Dank und Gruß Avalon33
deusXTCmachina
deusXTCmachina, 10. Sep 20:59 Uhr
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EOSschwer27 ist mein Kennwort für meine PC Arbeit - jetzt wisst Ihr endlich woran ich jeden Tag denke😁

Als jemand, der im Bereich Cyber Security arbeitet, stellen sich mir grad die Nackenhaare… 😅
A
Avalon33, 10. Sep 20:56 Uhr
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EOSschwer27 ist mein Kennwort für meine PC Arbeit - jetzt wisst Ihr endlich woran ich jeden Tag denke😁
A
Avalon33, 10. Sep 20:53 Uhr
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Es läuft bestens. EOS knüpft JV ohne Ende, Kooperation mit Zulieferern, Sicherung und Beschleunigen der Lieferketten, jeden Monat wird eine Messe besucht. Hervorragende Manager und Fachleute, Weltklasse Technologie zum Sonderpreis. Fleiß wird sehr bald belohnt werden - nur Geduld! Und WIR werden auch profitieren. Viel Erfolg wünsche ich Allen Jüngern des EOS. Avalon33
MannohneDaumen
MannohneDaumen, 10. Sep 20:45 Uhr
1
https://lnkd.in/p/eCUNkfeZ
rasdi
rasdi, 10. Sep 16:47 Uhr
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Kaizen Resourcing rekrutiert seit drei Wochen im Auftrag von MARSS Group, ausdrücklich als Teil von Electro Optic Systems, für das Interceptor MR Programm in Central Bristol. Was als sechs Engineering Rollen begann, ist gestern mit einer Head of Engineering Stelle für Autonomous Systems gewachsen, die das gesamte multidisziplinäre Team von Prototype über Flight Test bis zur Serienproduktion führen soll. Der Interceptor MR ist ein autonom fliegendes Drohnenabwehrsystem ohne Sprengstoff, das feindliche Drohnen durch direkte Kollision zerstört und seit September 2025 von einem nicht namentlich genannten NATO Mitgliedstaat für eine offizielle Evaluation geprüft wird. Der Standort in Central Bristol, konkret Origin Workspace, 40 Berkeley Square, ist im EOS Annual Report 2025 offiziell als UK Operations Standort gelistet, mit Stephen Scott als Managing Director Interceptor, der 16 Jahre Erfahrung von MBDA mitbringt. Die Serienproduktion wurde ursprünglich für 2026 angekündigt und wird laut Tom Ponting von Kaizen Resourcing nun für 2027 angepeilt. Die aktuell gesuchten Rollen umfassen Head of Engineering, Lead Systems Engineer, UAV Engineer, UAV Technician, Perception and Vision Systems Engineer, Simulation and Modelling Engineer und Electrical Systems Engineer, also ein vollständiges Team für den Weg von der Entwicklung in die Produktion. Diese Bristol Stellen erscheinen auf keinem australischen Stellenportal und sind in unserer gesamten Beobachtungshistorie der EOS Jobbörse unsichtbar geblieben, was zeigt, dass der tatsächliche globale Personalaufbau von EOS deutlich größer ist als die 35 auf Workday sichtbaren australischen Stellen allein suggerieren. https://www.linkedin.com/posts/tomponting_hiring-activity-7503380239134162945-0e3h?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAFUMX6gB9bJPa26miYjmq8geSIltCJrMteI
deusXTCmachina
deusXTCmachina, 10. Sep 11:23 Uhr
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https://www.news.com.au/world/ukrainian-drone-commander-25-reveals-the-brutal-reality-of-the-worlds-deadliest-battlefield/news-story/31e9e7565c20f29c40c6cd94197628a9 news.com.au vom 8. September 2026 bringt eine große Reportage zum Ukraine Krieg, die mit der Geschichte der 25 jährigen Drohnenkommandantin Viktoriia Savkiv sowie des australischen Soldaten Casey Gadaleta beginnt, deren Schicksale eindrücklich zeigen, wie traurig und menschenverachtend Kriege tatsächlich sind. Unter der Zwischenüberschrift Australian drone defence wechselt der Artikel dann zur technologischen Seite und zitiert CEO Dr. Andreas Schwer ausführlich zu den Kosten von Laser, Interceptor Drohnen und Slinger. Schwer beziffert die Kosten pro Laserschuss auf 5 bis 7 US Dollar, in derselben Größenordnung wie Reuters am 30. Januar 2026 mit 1 bis 10 Euro und Militär Aktuell am 25. Juni 2026 mit 1 bis 2 Euro reinen Treibstoffkosten. Neu ist, dass er hier erstmals die gesamte Effektorenkette beziffert. Interceptor Drohnen kosten 8.000 bis 15.000 US Dollar in der Herstellung, ein Slinger Einsatz nur 100 bis 300 US Dollar, der Preis von ein bis drei Schuss Munition. Diese gestaffelte Kostenstruktur über mehrere Effektoren hinweg zeigt, dass EOS bewusst auf ein mehrschichtiges System mit unterschiedlichen Effektoren und Preisklassen setzt, statt auf einen einzigen teuren Laser für jede Bedrohung. Schwer nennt zudem operative Zahlen, die so bisher nicht öffentlich vorlagen. Aktuelle Systeme schießen 20 bis 30 Drohnen pro Minute ab, Ziel sind künftig 50, eine Steigerung gegenüber den bisher bekannten 20 pro Minute aus dem Keystone SDA Artikel vom 26. März 2026. In der Ukraine und im Nahen Osten haben EOS Systeme in den letzten Monaten laut Schwer hunderte Drohnen und Dutzende Raketen abgefangen. Besonders bemerkenswert ist Schwers Aussage, dass klassisches Jamming zunehmend wirkungslos wird, weil Drohnen heute über Glasfaserkabel gesteuert oder vorprogrammiert sind und dank KI gestützter Software zufällige Flugmuster fliegen. Das erklärt, warum EOS auf physische Effektoren statt auf elektronische Störmaßnahmen setzt, und warum die Software laut Schwer monatlich an die Erkenntnisse von der Front angepasst wird.

Ich freue mich über jede von diesen Drecksdrohnen, die vom Himmel geholt wird, bevor sie unschuldige Zivilisten tötet. Die Ukraine braucht dringend mehr Systeme um ihre Städte zu schützen.
rasdi
rasdi, 10. Sep 8:36 Uhr
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EOS schloss den heutigen Handelstag bei 9,42 AUD (ca. 5,85 EUR), ein Minus von 0,16 AUD bzw. 1,67 % gegenüber dem Vortagesschluss von 9,58 AUD, bei einem Handelsvolumen von 1,20 Mio. Aktien, deutlich unter dem Ø Vol (90T) von 2,93 Mio.  Zur Shortquote, ASIC weist für den 4. September 18.627.892 leerverkaufte Aktien aus, das entspricht 8,40 %, erneut ein Anstieg gegenüber dem 3. September mit 18.526.586 Aktien beziehungsweise 8,36 %. Die Shorter bauen ihre Positionen damit bereits den fünften Tag in Folge weiter aus, wieder ein neuer Höchststand. Laut ABC News vom heutigen 10. September 2026 hatte die australische Börse heute ihre schlechteste Handelssitzung seit sechs Monaten, mit rund 50 Mrd. AUD Marktkapitalisierung, die an einem einzigen Tag verloren gingen. Auslöser waren ein negativer Handelstag an der Wall Street über Nacht sowie ein Ölpreis, der wegen der Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt erstmals über 101 USD je Barrel gestiegen ist, was die Inflationssorgen erneut anheizt.  Die US-Notenbank Fed entscheidet am 17. September 2026, der Markt preist laut ABC News aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 63 % für eine Zinserhöhung ein, die bis Oktober sogar auf 92 % steigt. Die japanische Notenbank BoJ trifft ihre Entscheidung am 18. September 2026, hier liegt die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei 97 %. Die australische Notenbank RBA schließlich entscheidet am 29. September 2026, Gouverneurin Michele Bullock wird dann verkünden, ob es die vierte Zinserhöhung in diesem Jahr gibt, der Markt sieht dafür laut ABC News eine Wahrscheinlichkeit von 75 %. Das Ungewöhnliche an der aktuellen Lage ist, dass gleich drei große Notenbanken innerhalb weniger Wochen gleichzeitig in Richtung höherer statt niedrigerer Zinsen tendieren, ausgelöst durch anhaltende Inflationsrisiken, wofür der steigende Ölpreis ein zusätzlicher Treiber ist.
rasdi
rasdi, 10. Sep 7:52 Uhr
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https://www.news.com.au/world/ukrainian-drone-commander-25-reveals-the-brutal-reality-of-the-worlds-deadliest-battlefield/news-story/31e9e7565c20f29c40c6cd94197628a9 news.com.au vom 8. September 2026 bringt eine große Reportage zum Ukraine Krieg, die mit der Geschichte der 25 jährigen Drohnenkommandantin Viktoriia Savkiv sowie des australischen Soldaten Casey Gadaleta beginnt, deren Schicksale eindrücklich zeigen, wie traurig und menschenverachtend Kriege tatsächlich sind. Unter der Zwischenüberschrift Australian drone defence wechselt der Artikel dann zur technologischen Seite und zitiert CEO Dr. Andreas Schwer ausführlich zu den Kosten von Laser, Interceptor Drohnen und Slinger. Schwer beziffert die Kosten pro Laserschuss auf 5 bis 7 US Dollar, in derselben Größenordnung wie Reuters am 30. Januar 2026 mit 1 bis 10 Euro und Militär Aktuell am 25. Juni 2026 mit 1 bis 2 Euro reinen Treibstoffkosten. Neu ist, dass er hier erstmals die gesamte Effektorenkette beziffert. Interceptor Drohnen kosten 8.000 bis 15.000 US Dollar in der Herstellung, ein Slinger Einsatz nur 100 bis 300 US Dollar, der Preis von ein bis drei Schuss Munition. Diese gestaffelte Kostenstruktur über mehrere Effektoren hinweg zeigt, dass EOS bewusst auf ein mehrschichtiges System mit unterschiedlichen Effektoren und Preisklassen setzt, statt auf einen einzigen teuren Laser für jede Bedrohung. Schwer nennt zudem operative Zahlen, die so bisher nicht öffentlich vorlagen. Aktuelle Systeme schießen 20 bis 30 Drohnen pro Minute ab, Ziel sind künftig 50, eine Steigerung gegenüber den bisher bekannten 20 pro Minute aus dem Keystone SDA Artikel vom 26. März 2026. In der Ukraine und im Nahen Osten haben EOS Systeme in den letzten Monaten laut Schwer hunderte Drohnen und Dutzende Raketen abgefangen. Besonders bemerkenswert ist Schwers Aussage, dass klassisches Jamming zunehmend wirkungslos wird, weil Drohnen heute über Glasfaserkabel gesteuert oder vorprogrammiert sind und dank KI gestützter Software zufällige Flugmuster fliegen. Das erklärt, warum EOS auf physische Effektoren statt auf elektronische Störmaßnahmen setzt, und warum die Software laut Schwer monatlich an die Erkenntnisse von der Front angepasst wird.
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