FINLAB WKN: 121806 ISIN: DE0001218063 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

13,98 EUR
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15:55:31 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 631
M
MfG..., 06.10.2016 15:10 Uhr
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Original-Research: FinLab AG - von GBC AG Einstufung von GBC AG zu FinLab AG Unternehmen: FinLab AG ISIN: DE0001218063 Anlass der Studie: Research Note Empfehlung: Kaufen Kursziel: 18,32 Euro Letzte Ratingänderung: - Analyst: Felix Gode, CFA Im 1. HJ 2016 erwirtschaftete die FinLab AG mit 1,88 Mio. EUR rund 3 Mio. EUR weniger Gesamterträge als im Vorjahreshalbjahr. Dabei setzen sich die Gesamterträge aus Umsatzerlösen, Erträgen aus Beteiligungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammen. Der Rückgang entstammt dabei vornehmlich aus rückläufigen Umsatzerlösen, welche durch niedrigere Performance-Fees aus der Beteiligung Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA begründet sind. Die Management-Vergütungen waren hingegen als fixe Zahlungsströme stabil. Da die zu erwartenden Vergütungen aus der Performance-Fee das Jahr 2015 betreffend über dem Vorjahreswert liegen dürften, ist davon auszugehen, dass im 2. HJ 2016 entsprechend höhere Erträge zu verbuchen sein werden. Die Kostenseite zeigte sich hingegen im 1. HJ 2016 erneut stabil, mit nur geringfügigen Veränderungen bei den Personal- und Sachkosten. Insofern ist das niedrigere EBIT im 1. HJ 2016 vor allem durch die geringeren Erträge zu begründen, was sich, wie zuvor erwähnt, im 2. HJ 2016 ausgleichen sollte. Zum 30.06.2016 lag auch der Net Asset Value (NAV) mit 12,26 EUR nur leicht oberhalb des Wertes zum 31.12.2015. Wesentlicher Grund hierfür war zum einen der nahezu unveränderte Aktienkurs der größten Beteiligung, der Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, deren Aktienkurs zum 30.06.2016 mit 6,25 EUR nur leicht oberhalb des Schlusskurses vom 31.12.2015 von 6,20 EUR lag. Des Weiteren haben die stark werterhöhenden Kapitalrunden bei nextmarkets und Deposit Solutions erst nach dem Halbjahresstichtag stattgefunden. Es ist in diesem Zusammenhang zu betonen, dass bereits zum 31.08.2016 durch die deutlichen Bewertungsaufschläge im Rahmen der beiden Finanzierungsrunden bei den Tochtergesellschaften Deposit Solutions sowie nextmarkets deutliche Zuschreibungen auf die Bewertungen vorgenommen werden konnten. Hierdurch hat sich der NAV je Aktie entsprechend erhöht und lag zum 31.08.2016 nun bei 14,83 EUR, also um 21 % über dem Wert zum Halbjahr. Es zeigt sich damit nun immer deutlicher, dass es sich bei den zuletzt eingegangenen Beteiligungen der FinLab AG im Rahmen der Neuausrichtung seit Ende 2014 um vielversprechende Unternehmen mit entsprechendem Upsidepotenzial handelt. Bereits nach kurzer Zeit konnte die Gesellschaft damit den Wert ihrer Beteiligungen nennenswert erhöhen. Die finanzielle Situation des Unternehmens zeigte sich gegenüber dem Ende des vergangenen Geschäftsjahres nur unwesentlich verändert und nach wie vor gut. Durch einen operativen Cashflow i.H.v. 0,22 Mio. EUR hat sich die Liquidität des Unternehmens trotz der weiteren Investitionen in die Beteiligungsunternehmen nur leicht auf 0,91 Mio. EUR (31.12.2015: 1,29 Mio. EUR) reduziert. Zudem wurde ein ausgereichtes Darlehen i.H.v. 1,25 Mio. EUR, von dem im ersten Halbjahr 2016 bereits 0,8 Mio. EUR getilgt wurden, nach dem Bilanzstichtag vollständig zurückgezahlt und stärkt damit die Liquidität der FinLab AG zusätzlich. Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass die FinLab AG im 1. HJ 2016 die Portfolioentwicklung weiter forcieren konnte. Mit dem Einstieg bei der AUTHADA wurde eine weitere Beteiligung in das Portfolio aufgenommen, womit die Anzahl der Fintech-Beteiligungen auf 4 anstieg und für die Zukunft weiteren Spielraum für Bewertungssteigerungen eröffnet. Wir haben die FinLab AG mittels der Berechnung des Net Asset Value (NAV) als branchentypische Kennzahl für Beteiligungsunternehmen bewertet. Dabei haben wir die Bilanzgrößen zum 30.06.2016 als Ausgangsbasis herangezogen und haben diese um seit dem Stichtag erfolgten maßgeblichen auf den NAV einwirkenden Veränderungen adjustiert. Auf Basis dessen haben wir einen Eigenkapitalwert in Höhe von 69,85 Mio. EUR zum 30.09.2016 errechnet, woraus sich ein NAV je Aktie von 15,39 EUR ergibt. In dieser Kalkulation sind die stillen Reserven der Heliad-Beteiligung noch nicht berück-sichtigt. Vielmehr betragen diese gemäß unseren Berechnungen derzeit 2,93 EUR je FinLab-Aktie. Zuzüglich der stillen Reserven ergibt sich ein fairer Wert je FinLab-Aktie in Höhe von 18,32 EUR, womit wir unser bisheriges Kursziel bestätigen. Ange-sichts des derzeitigen Aktienkurses von 13,40 EUR errechnet sich damit ein Kursstei-gerungspotenzial von über 35 %.
D
DenManTau3, 07.08.2016 14:31 Uhr
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...jetzt über 15...ohne Worte...
D
DenManTau3, 24.06.2016 17:55 Uhr
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Mist!...hätte man Heute für 5 Euro kaufen können...
B
Bbbbb, 22.06.2016 23:51 Uhr
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Vielleicht sehen wir bis Freitag 6 oder 7 Euro!
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DenManTau3, 22.06.2016 18:42 Uhr
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...wenn das hier nicht hält...dann gehts noch viel tiefer....könnte aber auch drehen....
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DenManTau3, 22.06.2016 9:22 Uhr
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...guck, guck....
T
TitanStriker, 22.06.2016 0:45 Uhr
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Let it be...let it be...let it be oh let it be...
D
DenManTau3, 22.06.2016 0:42 Uhr
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...jetzt!....unter 10....denk, denk....
R
RisingStar, 13.06.2016 22:18 Uhr
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Wann wird es interessant?
B
Bbbbb, 03.06.2016 23:29 Uhr
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Ja stimmt ist im Moment nicht interessant und richtig aktuelle heisse Nachrichten gibt es auch nicht.
D
DenManTau3, 03.06.2016 23:24 Uhr
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...ist nach dem starken Anstieg des letzten Jahres vermutlich noch nicht auskonsolidiert...unteres Bollinger Band halbes Jahr und länger liegt bei 11 und weniger Euro....ich werde nur beobachten...
D
DenManTau3, 03.06.2016 12:26 Uhr
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...war lang nicht mehr hier...werde ich mich wieder drauf konzentrieren..
D
DenManTau2, 04.04.2016 17:54 Uhr
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...bist Du rein?
B
Bankomat, 03.04.2016 17:23 Uhr
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"Jahrhundertchance für smarte Investoren"  Der Finanzdienstleister Finlab glänzt aktuell mit guten Zahlen, das Geschäft brummt. BÖRSE ONLINE sprach mit Vorstandsmitglied Kai Panitzki über die Zukunftsaussichten und das weitere Potenzial. BÖRSE ONLINE: Die Aktie von Finlab hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt. Warum ist der Titel Ihrer Meinung nach noch immer ein Kauf?  Kai Panitzki: Finlab hat 2015 auf IFRS-Basis ein Gesamtergebnis von 15,4 Millionen Euro erzielt, fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In das Geschäftsjahr 2016 ist Finlab gut gestartet. Ich gehe davon aus, dass wir auch im laufenden Jahr ein sehr positives Ergebnis erwirtschaften werden. Für unsere Aktionäre haben wir uns eine strategisch herausragende Position in einem der spannendsten Märkte der nächsten Jahre erobert: Finlab ist einer der ersten und größten börsennotierten Beteiligungsunternehmen und Investoren im Bereich der neuen Financial ServicesTechnologies.  Was macht Sie für 2016 so optimistisch?  Einige bestehende Portfoliofirmen bereiten gerade neue Finanzierungsrunden vor, bei denen die Bewertung deutlich über der Einstiegsbewertung von Finlab liegen sollte. Hier gibt es hohe stille Reserven. Darüber hinaus werden wir 2016 sehr aussichtsreiche Neuinvestments eingehen. Und dann gibt es da ja noch Heliad, unsere größte Beteiligung.  Es gibt die Heliad Management GmbH und die börsengelistete Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA. Wie unterscheiden sich beide Gesellschaften und in welchem Verhältnis stehen sie zu Finlab?  Die Heliad Management GmbH ist die Komplementärin der Heliad Equity Partners KGaA, also die Managementgesellschaft, die uns zu 100 Prozent gehört. Die Management GmbH bekommt eine fixe Vergütung in Abhängigkeit vom bilanziellen Eigenkapital des Heliad-Konzerns, das aktuell rund 100 Millionen Euro beträgt. Zusätzlich stehen der Management GmbH 20 Prozent des Jahresüberschusses gemäß HGB - also nur auf realisierte Gewinne - der Heliad KGaA als Gewinnbeteiligung zu. An der Heliad KGaA selbst halten wir zudem 47 Prozent, was in etwa einem Gegenwert von 4,5 Millionen Heliad-Aktien entspricht. Was planen Sie mit der Heliad KGaA?  Der Kurs der Heliad-Aktie steigt zwar kontinuierlich, aber da auch der Wert des Portfolios stark gestiegen ist, bleibt die Aktie immer noch stark unterbewertet. Der aktuelle Net Asset Value (NAV) zum 31. Dezember 2015 beträgt 10,87 Euro, der aktuelle Kurs steht dagegen nur bei 6,20 Euro. Der durchschnittliche Discount zum NAV von börsennotierten Beteiligungsgesellschaften weltweit beträgt zwischen 15 und 20 Prozent. Erklärtes Ziel ist es, dass Heliad bis Ende des Jahres den Discount auf dieses Niveau verringert und Finlab damit noch ein erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.  Warum wird die Heliad-Aktie trotz der guten operativen Entwicklung an der Börse noch immer mit einem so hohen Discount zum inneren Wert gehandelt?  Bevor Investoren in der Regel von einem Investment überzeugt werden können, muss eine Beteiligungsgesellschaft eine exzellente Erfolgsbilanz vorweisen. Deshalb hat Heliad seit dem Managementwechsel 2012 keine aktive Investor-Relations-Arbeit betrieben. Jetzt, nach vier Jahren mit exzellenter Entwicklung, wird sich das ändern. Heliad wird wieder aktiver auf Investoren zugehen. Das sollte mittelfristig den Discount zum NAV deutlich verkleinern. Dazu kommt, dass Heliad erstmalig im Jahr 2015 eine Dividende in Höhe von 0,15 Euro pro Aktie ausgeschüttet hat und auch zukünftig eine Gewinnbeteiligung bezahlen wird. 2016 soll auf der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro pro Aktie beschlossen werden, was einer Dividendenrendite von rund drei Prozent entspricht. Das ist auch die Dividendenrendite, die Heliad für die kommenden Jahre anpeilt.  Sie fokussieren die Finlab seit Anfang 2015 auf den Bereich Financial Services Technologies. Warum?  Versicherungen und Finanzdienstleistungen bilden mit 4,5 Billionen Euro etwa acht Prozent des globalen BIPs ab und zählen somit zu den lukrativsten Branchen weltweit. Und genau dieser globale Finanzdienstleistungsmarkt verändert sich aufgrund technischer Innovationen massiv. Wir erleben gerade den Beginn der nächsten Phase der digitalen Revolution, in der diese Branche in ihren Kerngeschäftsfeldern von hoch innovativen Internet-Start-ups heraus-gefordert wird. Das ist unseres Erachtens eine Jahrhundertchance für smarte Investoren und Unternehmer. Wir sind bestens positioniert, um einer der großen Profiteure zu sein.  Sind die beiden traditionellen Finanzdienstleister Heliad Management GmbH und Patriarch dann eher Auslaufmodelle im Finlab-Portfolio?  Überhaupt nicht. Beide Firmen entwickeln sich hervorragend und sind wertvolle Ertragstreiber. Die Heliad Management GmbH und Patriarch zusammen sollten uns jedes Jahr einen zahlungswirksamen Ergebnisbeitrag in Höhe von drei bis vier Millionen Euro liefern. Allein damit ist Finlab schon profitabel, da unsere Kostenbasis nur rund 2,5 Millionen Euro beträgt. Alle zusätzlichen Erträge aus den anderen Beteiligungen sind somit reiner Profit. Konkurrenten "verbrennen" oft allein mit ihren Holdingkosten das, was sie mit ihren Beteiligungen erwirtschaften. Zurück zur Zukunft: Der Fintech-Bereich scheint hart umkämpft, in der Branche tummeln sich immer mehr Investoren. Verdirbt das nicht die Einstandspreise?  Wir sind da entspannt. Ich erwarte, dass sich viele Investoren wieder aus diesem Bereich zurückziehen werden, da der Fintech-Sektor zwar extrem spannend, aber auch kompliziert ist. Derzeit stürzen sich viele Investoren auf Geschäftsmodelle, die unseres Erachtens langfristig keinen Erfolg haben werden. Wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir im Management-Team sowohl den "Fin-" als auch den "Tech-" Anteil sehr gut verstehen und daher besser selektieren können. Darüber hinaus liefern wir unseren Beteiligungen dank unserer Erfahrung und unseres Netzwerks einen echten, greifbaren Mehrwert. Insgesamt führt das dazu, dass wir die besten Deals erkennen und auch bekommen. Als Beispiel sei unser Portfoliounternehmen Deposit Solutions genannt. Zusammen mit dem Management-Team haben wir die Gesellschaft seit unserem Einstieg deutlich nach vorn gebracht.
B
Bankomat, 03.04.2016 17:23 Uhr
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"Jahrhundertchance für smarte Investoren"  Der Finanzdienstleister Finlab glänzt aktuell mit guten Zahlen, das Geschäft brummt. BÖRSE ONLINE sprach mit Vorstandsmitglied Kai Panitzki über die Zukunftsaussichten und das weitere Potenzial. BÖRSE ONLINE: Die Aktie von Finlab hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt. Warum ist der Titel Ihrer Meinung nach noch immer ein Kauf?  Kai Panitzki: Finlab hat 2015 auf IFRS-Basis ein Gesamtergebnis von 15,4 Millionen Euro erzielt, fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In das Geschäftsjahr 2016 ist Finlab gut gestartet. Ich gehe davon aus, dass wir auch im laufenden Jahr ein sehr positives Ergebnis erwirtschaften werden. Für unsere Aktionäre haben wir uns eine strategisch herausragende Position in einem der spannendsten Märkte der nächsten Jahre erobert: Finlab ist einer der ersten und größten börsennotierten Beteiligungsunternehmen und Investoren im Bereich der neuen Financial ServicesTechnologies.  Was macht Sie für 2016 so optimistisch?  Einige bestehende Portfoliofirmen bereiten gerade neue Finanzierungsrunden vor, bei denen die Bewertung deutlich über der Einstiegsbewertung von Finlab liegen sollte. Hier gibt es hohe stille Reserven. Darüber hinaus werden wir 2016 sehr aussichtsreiche Neuinvestments eingehen. Und dann gibt es da ja noch Heliad, unsere größte Beteiligung.  Es gibt die Heliad Management GmbH und die börsengelistete Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA. Wie unterscheiden sich beide Gesellschaften und in welchem Verhältnis stehen sie zu Finlab?  Die Heliad Management GmbH ist die Komplementärin der Heliad Equity Partners KGaA, also die Managementgesellschaft, die uns zu 100 Prozent gehört. Die Management GmbH bekommt eine fixe Vergütung in Abhängigkeit vom bilanziellen Eigenkapital des Heliad-Konzerns, das aktuell rund 100 Millionen Euro beträgt. Zusätzlich stehen der Management GmbH 20 Prozent des Jahresüberschusses gemäß HGB - also nur auf realisierte Gewinne - der Heliad KGaA als Gewinnbeteiligung zu. An der Heliad KGaA selbst halten wir zudem 47 Prozent, was in etwa einem Gegenwert von 4,5 Millionen Heliad-Aktien entspricht. Was planen Sie mit der Heliad KGaA?  Der Kurs der Heliad-Aktie steigt zwar kontinuierlich, aber da auch der Wert des Portfolios stark gestiegen ist, bleibt die Aktie immer noch stark unterbewertet. Der aktuelle Net Asset Value (NAV) zum 31. Dezember 2015 beträgt 10,87 Euro, der aktuelle Kurs steht dagegen nur bei 6,20 Euro. Der durchschnittliche Discount zum NAV von börsennotierten Beteiligungsgesellschaften weltweit beträgt zwischen 15 und 20 Prozent. Erklärtes Ziel ist es, dass Heliad bis Ende des Jahres den Discount auf dieses Niveau verringert und Finlab damit noch ein erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.  Warum wird die Heliad-Aktie trotz der guten operativen Entwicklung an der Börse noch immer mit einem so hohen Discount zum inneren Wert gehandelt?  Bevor Investoren in der Regel von einem Investment überzeugt werden können, muss eine Beteiligungsgesellschaft eine exzellente Erfolgsbilanz vorweisen. Deshalb hat Heliad seit dem Managementwechsel 2012 keine aktive Investor-Relations-Arbeit betrieben. Jetzt, nach vier Jahren mit exzellenter Entwicklung, wird sich das ändern. Heliad wird wieder aktiver auf Investoren zugehen. Das sollte mittelfristig den Discount zum NAV deutlich verkleinern. Dazu kommt, dass Heliad erstmalig im Jahr 2015 eine Dividende in Höhe von 0,15 Euro pro Aktie ausgeschüttet hat und auch zukünftig eine Gewinnbeteiligung bezahlen wird. 2016 soll auf der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro pro Aktie beschlossen werden, was einer Dividendenrendite von rund drei Prozent entspricht. Das ist auch die Dividendenrendite, die Heliad für die kommenden Jahre anpeilt.  Sie fokussieren die Finlab seit Anfang 2015 auf den Bereich Financial Services Technologies. Warum?  Versicherungen und Finanzdienstleistungen bilden mit 4,5 Billionen Euro etwa acht Prozent des globalen BIPs ab und zählen somit zu den lukrativsten Branchen weltweit. Und genau dieser globale Finanzdienstleistungsmarkt verändert sich aufgrund technischer Innovationen massiv. Wir erleben gerade den Beginn der nächsten Phase der digitalen Revolution, in der diese Branche in ihren Kerngeschäftsfeldern von hoch innovativen Internet-Start-ups heraus-gefordert wird. Das ist unseres Erachtens eine Jahrhundertchance für smarte Investoren und Unternehmer. Wir sind bestens positioniert, um einer der großen Profiteure zu sein.  Sind die beiden traditionellen Finanzdienstleister Heliad Management GmbH und Patriarch dann eher Auslaufmodelle im Finlab-Portfolio?  Überhaupt nicht. Beide Firmen entwickeln sich hervorragend und sind wertvolle Ertragstreiber. Die Heliad Management GmbH und Patriarch zusammen sollten uns jedes Jahr einen zahlungswirksamen Ergebnisbeitrag in Höhe von drei bis vier Millionen Euro liefern. Allein damit ist Finlab schon profitabel, da unsere Kostenbasis nur rund 2,5 Millionen Euro beträgt. Alle zusätzlichen Erträge aus den anderen Beteiligungen sind somit reiner Profit. Konkurrenten "verbrennen" oft allein mit ihren Holdingkosten das, was sie mit ihren Beteiligungen erwirtschaften. Zurück zur Zukunft: Der Fintech-Bereich scheint hart umkämpft, in der Branche tummeln sich immer mehr Investoren. Verdirbt das nicht die Einstandspreise?  Wir sind da entspannt. Ich erwarte, dass sich viele Investoren wieder aus diesem Bereich zurückziehen werden, da der Fintech-Sektor zwar extrem spannend, aber auch kompliziert ist. Derzeit stürzen sich viele Investoren auf Geschäftsmodelle, die unseres Erachtens langfristig keinen Erfolg haben werden. Wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir im Management-Team sowohl den "Fin-" als auch den "Tech-" Anteil sehr gut verstehen und daher besser selektieren können. Darüber hinaus liefern wir unseren Beteiligungen dank unserer Erfahrung und unseres Netzwerks einen echten, greifbaren Mehrwert. Insgesamt führt das dazu, dass wir die besten Deals erkennen und auch bekommen. Als Beispiel sei unser Portfoliounternehmen Deposit Solutions genannt. Zusammen mit dem Management-Team haben wir die Gesellschaft seit unserem Einstieg deutlich nach vorn gebracht.
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Bankomat, 03.04.2016 17:21 Uhr
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Das Gefühl habe ich auch.
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