FREYR BATTERY Forum: Community User: Mountainclimber

Kommentare 49.790
G
Gast-755444001, 12.07.2025 20:13 Uhr
1
Ich finde es schon toll und amüsant, dass Jeffrey in unserem Forum mitliest. Da werden ihm des öfteren die Haare zu Berge stehen, bei dem, was hier so alles geschrieben wird 😅
G
Gast-755444001, 12.07.2025 20:00 Uhr
0

Wenn man die ganzen Hintergründe so langsam erfährt, hatten die es doch schon ziemlich schwer. Ich finde Norwegen kommt hier nicht so gut weg in dem Artikel.

Die Hintergründe sind schon seit langem bekannt und wurden hier im Forum auch schon durchdiskutiert. Die Unwägbarkeiten, denen Freyr ausgesetzt war und T1 ist, wird nur immer wieder gerne ausgeblendet.
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:54 Uhr
0
Ideallösung wäre wenn T1 daraus ein Business macht. Hauptsache nicht verschenken oder billig verkaufen.
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:51 Uhr
0
Hopefully the article gives you a sense of the challenges we’ve been dealing with in Norway for the last few years. We’ll continue to try make the best of it. Sometimes it honestly feels like the world is against us
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:51 Uhr
0
Habe eben über den Artikel mit Jeff kurz geschrieben.... Hier sein Statement...
P
Pit64, 12.07.2025 15:51 Uhr
0

Wurde Norwegen getäuscht? Einige Kommentatoren behaupteten, Norwegen sei „reingelegt“ worden. Doch: Es wurden ehrlich über 4 Milliarden NOK investiert, mit 1100 Beschäftigten. Das brachte 883 Millionen NOK an Lohnsteuer und Sozialabgaben ein. Im Juni 2024 produzierten norwegische Ingenieure vollautomatisch erste Batteriezellen auf westlicher Technologie – ein Meilenstein auf norwegischem Boden. Doch die Realität: Freyr kämpfte allein gegen die Supermächte USA und China. Im Februar 2024 wurde dem Werk Giga Arctic die Netzanbindung entzogen, trotz bestehender Investoren. Statnett forderte inmitten des Handelskriegs einen neuen Zeitplan – zeigte aber keinerlei Rücksicht auf die Marktbedingungen. Für Investoren ein katastrophales Signal. ⸻ Fehlende Netzinfrastruktur blockiert alles Das Giga-Arctic-Gelände ist bereit, ein KI-Rechenzentrum aufzunehmen. Es gibt Investoren mit Kapital für über 3 Milliarden NOK, 800 Bauarbeitsplätze und über 100 Dauerstellen. Doch ohne Stromnetz: kein Fortschritt. Währenddessen priorisiert Statnett Wasserstoffprojekte ohne Grundstücke oder Kundenverträge. Die gesamte Industrieentwicklung der Region stockt – betroffen ist u.a. SMA Minerals. ⸻ Kann Norwegen ein Gründerland sein? In den USA betreibt das Unternehmen heute eine Solarmodulfabrik mit ca. 1000 Mitarbeitenden, eine zweite Solarfabrik ist im Bau. Auch die Batteriepläne laufen weiter. Freyr möchte Giga Arctic weiterentwickeln – auch in Norwegen. Aber: Norwegen muss verlässlich sein. Investitionen dürfen nicht ohne klare Begründung entwertet werden. ⸻ Forderungen an Norwegen, wenn es eine Start-up-Nation sein will: 1. Schneller Ausbau der Netzinfrastruktur und erneuerbarer Energien. 2. Verlässlichkeit und Kontinuität in Zusagen, basierend auf echtem Verständnis der globalen Dynamik. ⸻ „Norwegen bietet eine einzigartige Mischung aus Innovation, Nachhaltigkeit und Stabilität – ideal für Unternehmen.“ – Business Norway Vielleicht sollte man hinzufügen: „…aber nur, wenn das Netz da ist.“

Super Artikel, Danke Dir...das hatte ich alles gar nicht mehr auf dem Schirm, bin aber auch erst seit 2022 investiert.
F
Frank5c5f95bc67cce, 12.07.2025 15:50 Uhr
0
Die ideale Lösung wäre wenn Trina Solar die Fabrik übernimmt
F
Frank5c5f95bc67cce, 12.07.2025 15:49 Uhr
0
Ich hoffe auch auf eine Lösung aber sie haben natürlich auch beträchtliche Betriebskosten.
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:48 Uhr
0
Wenn man die ganzen Hintergründe so langsam erfährt, hatten die es doch schon ziemlich schwer. Ich finde Norwegen kommt hier nicht so gut weg in dem Artikel.
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:47 Uhr
0
T1 wird die Fabrik nicht verschenken....
F
Frank5c5f95bc67cce, 12.07.2025 15:43 Uhr
0
Man kann nur hoffen das in Norwegen ein Umdenken stattfindet. Warum nutzt ein so reiches Land nicht diese Chance.Wenn die Betreiber des Industrieparkes für die Gigafabrik keinen Strom bereitstellen ist das Gebäude unverkäuflich.Vielleicht spekulieren die in Mo jetzt darauf um die Fabrik geschenkt zu bekommen.
E
Ecotrader, 12.07.2025 15:36 Uhr
1
Super Artikel, das war sehr interessant den zu lesen....
P
President_01, 12.07.2025 14:37 Uhr
3
Wurde Norwegen getäuscht? Einige Kommentatoren behaupteten, Norwegen sei „reingelegt“ worden. Doch: Es wurden ehrlich über 4 Milliarden NOK investiert, mit 1100 Beschäftigten. Das brachte 883 Millionen NOK an Lohnsteuer und Sozialabgaben ein. Im Juni 2024 produzierten norwegische Ingenieure vollautomatisch erste Batteriezellen auf westlicher Technologie – ein Meilenstein auf norwegischem Boden. Doch die Realität: Freyr kämpfte allein gegen die Supermächte USA und China. Im Februar 2024 wurde dem Werk Giga Arctic die Netzanbindung entzogen, trotz bestehender Investoren. Statnett forderte inmitten des Handelskriegs einen neuen Zeitplan – zeigte aber keinerlei Rücksicht auf die Marktbedingungen. Für Investoren ein katastrophales Signal. ⸻ Fehlende Netzinfrastruktur blockiert alles Das Giga-Arctic-Gelände ist bereit, ein KI-Rechenzentrum aufzunehmen. Es gibt Investoren mit Kapital für über 3 Milliarden NOK, 800 Bauarbeitsplätze und über 100 Dauerstellen. Doch ohne Stromnetz: kein Fortschritt. Währenddessen priorisiert Statnett Wasserstoffprojekte ohne Grundstücke oder Kundenverträge. Die gesamte Industrieentwicklung der Region stockt – betroffen ist u.a. SMA Minerals. ⸻ Kann Norwegen ein Gründerland sein? In den USA betreibt das Unternehmen heute eine Solarmodulfabrik mit ca. 1000 Mitarbeitenden, eine zweite Solarfabrik ist im Bau. Auch die Batteriepläne laufen weiter. Freyr möchte Giga Arctic weiterentwickeln – auch in Norwegen. Aber: Norwegen muss verlässlich sein. Investitionen dürfen nicht ohne klare Begründung entwertet werden. ⸻ Forderungen an Norwegen, wenn es eine Start-up-Nation sein will: 1. Schneller Ausbau der Netzinfrastruktur und erneuerbarer Energien. 2. Verlässlichkeit und Kontinuität in Zusagen, basierend auf echtem Verständnis der globalen Dynamik. ⸻ „Norwegen bietet eine einzigartige Mischung aus Innovation, Nachhaltigkeit und Stabilität – ideal für Unternehmen.“ – Business Norway Vielleicht sollte man hinzufügen: „…aber nur, wenn das Netz da ist.“
P
President_01, 12.07.2025 14:37 Uhr
1
Norwegen – eine Start-up-Nation? Freyr entwickelte sich von einem kleinen Start-up bis hin zur Börsennotierung und inmitten eines Handelskriegs. „In den ersten Jahren waren wir sehr umschwärmt – dann wechselte es von einem Kuss zur Faust.“ ⸻ Ich war dabei, als das Start-up Freyr im Jahr 2018 gegründet wurde, bis zur Börsennotierung an der New Yorker Börse im Jahr 2021 als Freyr Battery. In den Anfangsjahren wurden wir stark unterstützt – Norwegens Batteriestrategie wurde parallel zur geplanten Batteriezellenfabrik „Giga Arctic“ lanciert. In gutem Glauben wurden Fabriken mit Investitionen von über 4 Milliarden NOK gebaut, rund 1100 Menschen waren am Aufbau beteiligt. Doch im Herbst 2022 kam die Wende: • Die USA verabschiedeten den Inflation Reduction Act (IRA) – mit massiver Unterstützung für grüne Industrie. • China senkte seine Batteriezellenpreise weiter. • Norwegische Batterien waren plötzlich deutlich teurer als die Konkurrenz. Als börsennotiertes Unternehmen mussten wir öffentlich fragen, wie Norwegen darauf reagieren will – und der Ton uns gegenüber änderte sich drastisch: vom Kuss zur Faust. ⸻ “Britische Verhältnisse” in Norwegen Start-ups wissen, wie schwer es ist, Kapital zu beschaffen. Freyr Battery sammelte in gut einem Jahr 10,5 Milliarden NOK, hauptsächlich von US-Investoren. Die Fabrik in Mo i Rana wurde gebaut, Milliardenverträge abgeschlossen. Doch nach dem IRA begann eine beispiellose Jagd auf Führungskräfte. Die Kritik konzentrierte sich zunehmend auf das „Unnorwegische“ des Unternehmens, obwohl staatliche Fördermittel (221 Mio NOK) und eine nie genutzte Kreditgarantie als „Geld auf dem Konto“ dargestellt wurden. Die Angriffe auf die Führungskräfte waren teilweise grenzüberschreitend. Wie ein französischer Kollege trocken meinte: „In Europa sehe ich auf den Titelseiten Fabriken und Industrie. In Norwegen: nur Gesichter – wie eine britische Boulevardzeitung.“ Wikipedia-Einträge über das Unternehmen und seine Führung wurden manipuliert und ins Negative gewendet – von einigen Medien sogar als Faktenquelle genutzt.
P
President_01, 12.07.2025 14:29 Uhr
0
3 milliarden NOK sind ca. 260m€. Das wird aber nicht der Kaufpreis sein, sondern das Investment, um die Halle weiter auszubauen.
P
President_01, 12.07.2025 14:27 Uhr
0
"Giga Arctic is ready on the day to develop an AI data center. Buyers with capital and customers are ready to invest over three new billions in the first phase. That means 800 jobs under construction and over 100 permanent jobs in operation."
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