HELLOFRESH SE INH O.N. WKN: A16140 ISIN: DE000A161408 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 76.653
D
DasForumNervt, 3. Okt 13:16 Uhr
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Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn du HFG seit Jahren negativ siehst. Was mir bei deinen Beiträgen allerdings regelmäßig fehlt, ist die Begründung. „HF ist seit Jahren durch“, „short ist easy“ oder der Hinweis auf einen fallenden Kurs sind Meinungen bzw. Feststellungen – aber noch keine Argumente gegen das, was ich geschrieben habe. Wenn du mein Gedankenexperiment für falsch hältst, dann widerlege doch konkret die Annahmen. Wenn du glaubst, Schuldenabbau durch einen Asset-Verkauf könne keinen Wert für die Aktionäre schaffen, begründe es. Wenn die Reduzierung gemeldeter Shortpositionen irrelevant ist, erkläre warum. Genau darüber kann man diskutieren. Mit „HF ist durch“ kann man dagegen jeden Beitrag beantworten, ohne sich mit seinem Inhalt beschäftigen zu müssen. Eine Überzeugung wird nicht dadurch zum Argument, dass man sie ständig wiederholt.

Wir hatten das doch schon. Ich habe es ausreichend und detailliert begründet. Das werde ich nicht ständig wiederholen. Gerne selber nachschauen. - das ist so armselig, was du veranstaltest, um andere Meinungen zu verunglimpfen.
b
bm1986, 3. Okt 8:24 Uhr
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Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn du HFG seit Jahren negativ siehst. Was mir bei deinen Beiträgen allerdings regelmäßig fehlt, ist die Begründung. „HF ist seit Jahren durch“, „short ist easy“ oder der Hinweis auf einen fallenden Kurs sind Meinungen bzw. Feststellungen – aber noch keine Argumente gegen das, was ich geschrieben habe. Wenn du mein Gedankenexperiment für falsch hältst, dann widerlege doch konkret die Annahmen. Wenn du glaubst, Schuldenabbau durch einen Asset-Verkauf könne keinen Wert für die Aktionäre schaffen, begründe es. Wenn die Reduzierung gemeldeter Shortpositionen irrelevant ist, erkläre warum. Genau darüber kann man diskutieren. Mit „HF ist durch“ kann man dagegen jeden Beitrag beantworten, ohne sich mit seinem Inhalt beschäftigen zu müssen. Eine Überzeugung wird nicht dadurch zum Argument, dass man sie ständig wiederholt.

Chapeau
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 22:36 Uhr
4

? Liest du dich gerne hier? Eine ernsthafte Replik auf meinen Beitrag ist das jedenfalls nicht. - Und: Ich habe meine Schlüsse natürlich nicht aus deinem Gedankenexperiment [sic] gezogen. Die bestanden vorher schon 📉

Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn du HFG seit Jahren negativ siehst. Was mir bei deinen Beiträgen allerdings regelmäßig fehlt, ist die Begründung. „HF ist seit Jahren durch“, „short ist easy“ oder der Hinweis auf einen fallenden Kurs sind Meinungen bzw. Feststellungen – aber noch keine Argumente gegen das, was ich geschrieben habe. Wenn du mein Gedankenexperiment für falsch hältst, dann widerlege doch konkret die Annahmen. Wenn du glaubst, Schuldenabbau durch einen Asset-Verkauf könne keinen Wert für die Aktionäre schaffen, begründe es. Wenn die Reduzierung gemeldeter Shortpositionen irrelevant ist, erkläre warum. Genau darüber kann man diskutieren. Mit „HF ist durch“ kann man dagegen jeden Beitrag beantworten, ohne sich mit seinem Inhalt beschäftigen zu müssen. Eine Überzeugung wird nicht dadurch zum Argument, dass man sie ständig wiederholt.
D
DasForumNervt, 2. Okt 21:32 Uhr
0

Dass der Kurs heute fällt, ändert doch nichts an der Aussage. Niemand hat behauptet, dass Shortseller ihre Positionen reduzieren und deshalb der Kurs jeden Tag steigen muss. Entscheidend ist zunächst, ob sie reduzieren – und genau das zeigen die veröffentlichten Meldungen. Und die Behauptung, der Verkauf eines Vermögenswertes könne dem Aktienkurs nicht zugutekommen, weil damit Schulden getilgt würden, ist betriebswirtschaftlich schon ziemlich abenteuerlich. Wenn ein Unternehmen einen Vermögenswert zu einem attraktiven Preis verkauft und damit Schulden reduziert, sinken Verschuldung, Zinsbelastung und finanzielles Risiko. Entscheidend ist immer, welcher Wert verkauft wird und welcher Gegenwert dafür zufließt. Ob Factor irgendwann verkauft wird, steht überhaupt nicht zur Debatte – das war ausdrücklich ein Gedankenexperiment zur Bewertung. Aber aus „Gedankenexperiment“ dann „HF ist seit Jahren durch“ und „short ist easy“ abzuleiten, ist auch nicht gerade eine Fundamentalanalyse. Und ja: Der Kurs fällt heute. Genauso Fakt ist aber, dass AOC nach der Gewinnwarnung rund 370.000 € für zusätzliche Aktien am Markt ausgegeben hat und einige Shortseller ihre Positionen reduzieren. Was daraus mittelfristig wird, werden wir sehen.

? Liest du dich gerne hier? Eine ernsthafte Replik auf meinen Beitrag ist das jedenfalls nicht. - Und: Ich habe meine Schlüsse natürlich nicht aus deinem Gedankenexperiment [sic] gezogen. Die bestanden vorher schon 📉
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peterente, 2. Okt 18:36 Uhr
0
Und heute und morgen hat die GF noch Zeit für einen privaten Nachkauf.
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 13:57 Uhr
2

Habe auch ein Experiment: FK Quote mittlerweile bei 70%. Krass. Das Geld aus möglichen Verkäufen von Vermögenswerten käme nicht dem Kurs zu gute, es müssten Schulden getilgt werden. Ergebnis: geht weiter den Bach runter. Und ja, hier ist short tatsächlich easy.

Dass der Kurs heute fällt, ändert doch nichts an der Aussage. Niemand hat behauptet, dass Shortseller ihre Positionen reduzieren und deshalb der Kurs jeden Tag steigen muss. Entscheidend ist zunächst, ob sie reduzieren – und genau das zeigen die veröffentlichten Meldungen. Und die Behauptung, der Verkauf eines Vermögenswertes könne dem Aktienkurs nicht zugutekommen, weil damit Schulden getilgt würden, ist betriebswirtschaftlich schon ziemlich abenteuerlich. Wenn ein Unternehmen einen Vermögenswert zu einem attraktiven Preis verkauft und damit Schulden reduziert, sinken Verschuldung, Zinsbelastung und finanzielles Risiko. Entscheidend ist immer, welcher Wert verkauft wird und welcher Gegenwert dafür zufließt. Ob Factor irgendwann verkauft wird, steht überhaupt nicht zur Debatte – das war ausdrücklich ein Gedankenexperiment zur Bewertung. Aber aus „Gedankenexperiment“ dann „HF ist seit Jahren durch“ und „short ist easy“ abzuleiten, ist auch nicht gerade eine Fundamentalanalyse. Und ja: Der Kurs fällt heute. Genauso Fakt ist aber, dass AOC nach der Gewinnwarnung rund 370.000 € für zusätzliche Aktien am Markt ausgegeben hat und einige Shortseller ihre Positionen reduzieren. Was daraus mittelfristig wird, werden wir sehen.
D
DasForumNervt, 2. Okt 12:50 Uhr
0
Habe auch ein Experiment: FK Quote mittlerweile bei 70%. Krass. Das Geld aus möglichen Verkäufen von Vermögenswerten käme nicht dem Kurs zu gute, es müssten Schulden getilgt werden. Ergebnis: geht weiter den Bach runter. Und ja, hier ist short tatsächlich easy.
D
DasForumNervt, 2. Okt 12:46 Uhr
0
Na was soll der Kurs auch sonst tun? Steigen, wegen eines einzelnen Gedankenexperimentators mit zu viel Zeit und Phantasie? Bitte. HF ist seit Jahren durch.
A
Agent.K, 2. Okt 12:37 Uhr
0

.... und sie reduzieren weiter: https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchen2?3

Der Kurs fällt aber
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 12:23 Uhr
0
ok, dann eben den Link: https://www.leerverkauf.de/company/DE000A161408-HelloFresh/
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 12:21 Uhr
0
.... und sie reduzieren weiter: https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchen2?3
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 10:51 Uhr
0
Ein Gedankenexperiment: Ist Factor inzwischen möglicherweise mehr wert als die gesamte HelloFresh-Börsenbewertung? Bei der aktuellen Bewertung von HFG finde ich einen Punkt zunehmend interessant: Welchen Wert hätte Factor eigentlich als eigenständiges Unternehmen? HelloFresh weist Factor leider nicht separat aus. Die gesamte Ready-to-Eat-Sparte kam 2025 aber auf rund 1,92 Mrd. € Umsatz. Factor ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Gleichzeitig wird Factor inzwischen nicht mehr ausschließlich als Abo-Modell gedacht: Nach dem ersten Test wurde der Verkauf auf mehr als 800 Target-Filialen in 47 US-Bundesstaaten ausgeweitet. Natürlich läuft RTE momentan alles andere als perfekt. Im ersten Halbjahr 2026 ging der Umsatz zurück und die Sparte war beim AEBITDA noch leicht negativ. Deshalb wäre es unseriös, Factor einfach irgendeinen hohen Wachstums-Multiple zu verpassen. Trotzdem kann man einmal ein Gedankenexperiment machen: Sollte Factor beispielsweise 1–1,5 Mrd. € Umsatz repräsentieren und langfristig wieder profitabel wachsen, wären selbst bei lediglich 0,75–1,25× Umsatz Größenordnungen von etwa 750 Mio. bis knapp 1,9 Mrd. € denkbar. Das Bemerkenswerte daran ist weniger die exakte Zahl als die Relation zur derzeitigen HFG-Börsenbewertung. Dazu bekommt ein potenzieller Käufer noch das komplette Kochboxengeschäft, Produktionsanlagen, Logistik, Marken und Kundenbasis. Genau deshalb halte ich die aktuelle Bewertung für so interessant. Der Markt unterstellt momentan offensichtlich, dass der Umsatzrückgang noch lange anhält und ein erheblicher Teil des heutigen Geschäfts an Wert verliert. Sollte HelloFresh dagegen nur eine Stabilisierung schaffen, könnte die Summe der einzelnen Unternehmensteile ganz anders aussehen als das, was die aktuelle Marktkapitalisierung suggeriert. Das heißt ausdrücklich nicht, dass morgen jemand HelloFresh übernimmt. Aber bei solchen Bewertungsrelationen würde es mich nicht wundern, wenn sich irgendwann strategische Käufer oder Private Equity zumindest mit dem Unternehmen beschäftigen.
B
Budi2025, 2. Okt 10:28 Uhr
0

Ja, genau das hatte ich gemeint, als ich schrieb: "Mit der Gewinnwarnung ist ein großer Teil der „negativen Fantasie“, die den Kurs monatelang belastet hat, zunächst einmal Realität geworden und damit aus dem Markt. Sozusagen ein umgekehrtes „Sell on good news“: Die schlechte Nachricht ist da – und irgendwann fehlt die nächste schlechte Nachricht, um immer neue Tiefs zu rechtfertigen." Für einen echten Short-Squeeze reicht das natürlich noch lange nicht. Dafür bräuchte es einen unerwartet starken positiven Trigger – beispielsweise ein Übernahmeangebot, deutlich bessere operative Daten oder eine andere Nachricht, die Shortseller gleichzeitig unter Zugzwang bringt. Was allerdings auffällt, ist die inzwischen extrem niedrige Börsenbewertung im Verhältnis zur Größenordnung des operativen Geschäfts. Das allein macht die Aktie noch nicht billig – entscheidend sind Margen, Cashflow und die Frage, ob der Umsatzrückgang gestoppt werden kann. Aber genau deshalb wird jede glaubhafte Stabilisierung inzwischen interessant. Und dass AOC nach der Gewinnwarnung am Markt nochmals rund 158.500 Aktien zugekauft hat, passt zumindest nicht zur These, dass auf diesem Kursniveau niemand mehr Chancen sieht.

💯 Zustimmung. Super zusammengefasst
Anderbruegge
Anderbruegge, 2. Okt 9:54 Uhr
1

😂😂 ok, verzweiflung war sicherlich falsch ausgedrückt. Grundsätzlich ist der kauf natürlich positiv. Aber: Ein größerer Kauf wäre ein Signal gewesen. So reicht es für mich (und offensichtlich für den markt) bisher nicht, um daraus größere Zuversicht zu ziehen. Das wirkt eher so nach dem motto: schauen wir mal, könnte auch noch ne Etage tiefer gehen. Ist auch völlig ok, ist offensichtlich selbst für insider schwierig zu antizipieren aktuell. Was mich jedoch in Kombination dazu etwas positiv stimmt, ist, dass der short Druck zurückgeht seit der ad hoc

Ja, genau das hatte ich gemeint, als ich schrieb: "Mit der Gewinnwarnung ist ein großer Teil der „negativen Fantasie“, die den Kurs monatelang belastet hat, zunächst einmal Realität geworden und damit aus dem Markt. Sozusagen ein umgekehrtes „Sell on good news“: Die schlechte Nachricht ist da – und irgendwann fehlt die nächste schlechte Nachricht, um immer neue Tiefs zu rechtfertigen." Für einen echten Short-Squeeze reicht das natürlich noch lange nicht. Dafür bräuchte es einen unerwartet starken positiven Trigger – beispielsweise ein Übernahmeangebot, deutlich bessere operative Daten oder eine andere Nachricht, die Shortseller gleichzeitig unter Zugzwang bringt. Was allerdings auffällt, ist die inzwischen extrem niedrige Börsenbewertung im Verhältnis zur Größenordnung des operativen Geschäfts. Das allein macht die Aktie noch nicht billig – entscheidend sind Margen, Cashflow und die Frage, ob der Umsatzrückgang gestoppt werden kann. Aber genau deshalb wird jede glaubhafte Stabilisierung inzwischen interessant. Und dass AOC nach der Gewinnwarnung am Markt nochmals rund 158.500 Aktien zugekauft hat, passt zumindest nicht zur These, dass auf diesem Kursniveau niemand mehr Chancen sieht.
T
Trader555, 2. Okt 8:05 Uhr
0

Ich finde nicht, dass das ein Signal ist. Das sieht eher nach Verzweiflung aus

🤦🏻‍♂️
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