INTEL WKN: 855681 ISIN: US4581401001 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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12:59:08 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 23.598
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TuDios, 31.01.2025 14:41 Uhr
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Case39: Man agiert als hätte man zuviel Geld: "Intel betont dabei, dass Falcon Shores nicht wie Rialto Bridge zuvor komplett abgesägt ist, allerdings wird der Chip nicht kommerzialisiert – also nicht verkauft. Daraus lernen will das Unternehmen intern aber dennoch etwas für die Zukunft."

Die Entwicklung des Gaudi III - Nachfolgers ist ja schon so gut wie fertig. Dabei wird man gemerkt haben, dass man damit kommerziell vermutlich auch nicht erfolgreich sein wird, weil man ja eigentlich Alles über den Haufen wirft. Gaudi war ja überhaupt nur in speziellen Systemen einsetzbar, Falcon Shores soll so flexibel sein wie der Hopper, aber was bringt das, wenn er zu spät kommt und dabei zu wenig Leistung hat. Insofern ist es kosteneffizient, den Kram gar nicht erst herzustellen, bevor man ihn dann auf Halde liegen hat wie jetzt Gaudi III. Man könnte sich natürlich überlegen, sich die Kosten für R&D bei KI Beschleunigern komplett zu sparen, aber ich denke, dass man da ja durchaus Synergieeffekte für andere Bereiche erzielt, ähnlich wie die On-Chip-Grafik auf Consumer CPUs ja auch sehr von der Entwicklung von ARC profitiert. Es wäre aber natürlich sehr interessant zu wissen, wie viele hundert Millionen oder gar Milliarden in dieses Segment geworfen werden und welchen Nutzen andere Bereiche davon haben um beurteilen zu können, ob es wirklich sinnvoll ist, das fortzuführen. Grundsätzlich denke ich nicht, dass Intel unbedingt versuchen muss, bei KI Beschleunigern vorne mitzuspielen. Es reicht, wenn man für Microsoft et al. die KI Beschleuniger herstellt.
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rhsw, 31.01.2025 14:04 Uhr
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Case39: Man agiert als hätte man zuviel Geld: "Intel betont dabei, dass Falcon Shores nicht wie Rialto Bridge zuvor komplett abgesägt ist, allerdings wird der Chip nicht kommerzialisiert – also nicht verkauft. Daraus lernen will das Unternehmen intern aber dennoch etwas für die Zukunft."
Case39
Case39, 31.01.2025 13:33 Uhr
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https://www.computerbase.de/news/grafikkarten/intels-ai-ambitionen-hpc-beschleuniger-falcon-shores-kommt-nicht-auf-den-markt.91248/
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rhsw, 31.01.2025 13:31 Uhr
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TuDios: "Ich investiere in Mittel/längerfristige Turnarounds, nicht in Absturzgeschichten" ist nicht kompatibel mit Intel - Und die Founrdy-Fantasie geht nur auf wenn TSMC das macht was Intel die letzten 15 Jahre gemacht hat was unwahrscheinlich ist - Und wenns in Taiwan scheppert willst überhaupt keine Aktien
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TuDios, 31.01.2025 12:28 Uhr
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Fresenius ist tatsächlich auch nicht gerade das beste Beispiel für eine "langfristige Story". Vergleicht man deren 10-Jahres-Chart im Aktienfinder etwa mit dem von Novartis (um in etwa in der Branche zu bleiben), so ist auch da alles gesagt: Starker Anstieg, starker Absturz und 2 Jahre keine Dividende. Wer sagt, dass es dort nicht genau so wieder kommt in 2-4 Jahren? Novartis (halte ich seit über 10 Jahren) steigert seit vielen Jahren die Divi (heute erst wieder +20 Rappen verkündet und ein schöner Tagesgewinn), hatte 2 erfolgreiche Spin-offs, die im Kursverlauf noch nicht mal erkennbar sind, die ich beide aber als Plus-Position habe und welche ihrerseits ebenfalls Franken-Dividende zahlen. Oder die Swiss-Life-Aktie, die habe ich seit 7 Jahren und ist meine größte Posi. Das sind "langfristige Storys" mit lupenreiner Dividendenhistorie.

1 Jahr keine Dividende und das nur, damit man Staatshilfen behalten konnte. Ich investiere in Mittel/längerfristige Turnarounds, nicht in Absturzgeschichten (wenn ich danach suchen würde, würde ich ja auf der Shortseite spielen). Für mich ist der Erfolg von Intel Foundry unvermeidlich und die einzigartige Marktpositionierung macht die aktuelle Market Cap zu einem Witz. Die Mehrheit sieht das noch anders. So ist es halt. So lange muss ich warten.
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rhsw, 31.01.2025 12:18 Uhr
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nalkanal: Irgendwann wird er https://asana.com/de/resources/sunk-cost-fallacy schon begreifen und zwischendurch mal mit §"ich habs euch ja gesagt" ankommen - Das hätte man vo reinem jahr auch können, kenne jemanden der hat Intel von Juni 2023 bis zum Absturz 2024 gehalten und zwischendruch war es eine der besten Positionen überhaupt um sich danach komplett zu zerlegen, das ist doch nichts für langfristig und wenn ich 3 Jahre warten kann und muss kann ich auch in 3 Jahren noch kaufen, und zwar inkl. der Rednite die mein geld in den 3 Jahren wo anders gemacht hat womit ich eben auch um das teurer kaufen kann
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nalkanal, 31.01.2025 12:06 Uhr
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Eine Transformation ist halt eine langfristige Story. Ich neige dazu, Alles immer langfristig zu betrachten, zB war ich bei Fresenius am Tiefpunkt unter 25 € drin. Klar, ich würde jetzt nicht erwarten, dass Intel sich in den nächsten 3 Monaten verdoppelt. Wer hier auf einen kurzfristigen Benefit spekuliert kann das natürlich durchaus tun. Unterstützung bei 18,52 hat sich bisher bewährt und sollte auch weiterhin halten, wenn makroökonimisch Nichts schlimmes passiert. Die Guidance für Q1 ist schwach und konservativ um einen Beat zu ermöglichen, da erwarte ich also keine negative Überraschung. Und nach Q1 wird es langsam aufwärts gehen. Ist halt die Frage wann der Knoten platzt. Foundry Event Ende April? Leistungsdaten Nova Lake? Sukszessive Verbesserung der Foundry Ergebnisse ab H2 2025 ? Who knows. Ich warte nötigenfalls auch 3 Jahre wenn es solange dauert auf 60 € zu steigen. Aber für mich sieht soweit Alles gut aus.

Fresenius ist tatsächlich auch nicht gerade das beste Beispiel für eine "langfristige Story". Vergleicht man deren 10-Jahres-Chart im Aktienfinder etwa mit dem von Novartis (um in etwa in der Branche zu bleiben), so ist auch da alles gesagt: Starker Anstieg, starker Absturz und 2 Jahre keine Dividende. Wer sagt, dass es dort nicht genau so wieder kommt in 2-4 Jahren? Novartis (halte ich seit über 10 Jahren) steigert seit vielen Jahren die Divi (heute erst wieder +20 Rappen verkündet und ein schöner Tagesgewinn), hatte 2 erfolgreiche Spin-offs, die im Kursverlauf noch nicht mal erkennbar sind, die ich beide aber als Plus-Position habe und welche ihrerseits ebenfalls Franken-Dividende zahlen. Oder die Swiss-Life-Aktie, die habe ich seit 7 Jahren und ist meine größte Posi. Das sind "langfristige Storys" mit lupenreiner Dividendenhistorie.
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rhsw, 31.01.2025 11:24 Uhr
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TuDios: " Intel ist günstig. Hier ist das Verlustrisiko begrenzt und auch wenn es natürlich Opportunitätskosten gibt ist das die einzige Möglichkeit, den richtigen Einstieg zu erwischen. Schließlich sind es von 20 auf 60 200 % Rendite, wenn ich aber auf 30 warte sind es nur noch 100%" - Junge wenns am US-Markt scheppert zieht das alles andere auch mit und ein Großteil der S&P500 Unternehmen ist mitnichten überbewertert - Langfristig hast du da immer noch ein solides Renditepotential mit überschaubarem Risiko und bei deinen tollen 200% Rendite stellt sich halt auch die Frage der Positionsgröße! Mit 100k in einem breiten ETF machst du immer noch mehr wie mit 5.000 in Intel selbst wenn Intel sich verdreifacht und das problem ist hier WENN
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rhsw, 31.01.2025 11:21 Uhr
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TuDios: "Nur wird der S&P500 oder der NASDAQ100 in den nächsten 2 Jahren imo sehr wenig Rendite machen" - Das kann gut sein, aber dann wird erst recht niemand sich bei Intel die Finger verbrennen wollen
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rhsw, 31.01.2025 11:20 Uhr
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TuDios: "Muss sie ja auch nicht, ab 2026 werden auch externe Kunden mit 18A beliefert, nicht nur mit Mature Nodes oder Ähnlichem" - Doch,muss es chon wenn du seit 2024 die Kohle rumoxidieren hast und "Nur kalkuliert man da für Foundry als eigenständige Geschäftseinheit noch nicht mit einem Gewinn" wird nicht reichen - Zudem setzt du all deine Hoffnungen auf 18A was ja per se schon irre ist weil TSMC hockt sich nicht wie Intel die nächsten 10 Jahre hin und reht Däumchen
D9.G4.
D9.G4., 31.01.2025 10:38 Uhr
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Wer sagt den das Intel so hoch geht? Wenn sie ihren Laden nicht endlich in Griff bekommen, wird AMD immer mehr Anteile an sich reißen und Intel verzeichnet weiter Umsatzverluste und bei den aktuell hohen Schulden, könnte Intel ordentlich Probleme kriegen. Da wäre AMD die bessere Wahl, ist nicht überteuert und hat eine gesunde Bilanz.
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TuDios, 31.01.2025 9:50 Uhr
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TuDios: "Ich neige dazu, Alles immer langfristig zu betrachten" - Du musst halt mal rechnen lernen und das was du jetzt in Intel stecken hast in einen ETF-Rechner auf den S&P500 oder Nasdaq100 auf 2 Jahre eintippen um deine wahren Kosten zu sehen und zwar inkl. der Zeit wo das Kapital schon in der Intel steckt - Dann noch das Risiko dazu rechnen und was Intel dann Gewinn machen müsste um das nur ansatzweise zu rechtfertigen -> Nennt sich Risikoprämie am Kapitalmarkt

Nur wird der S&P500 oder der NASDAQ100 in den nächsten 2 Jahren imo sehr wenig Rendite machen. Alleine wenn ich mir die Valuation von Meta angucke. Den Schmarn hab ich bei 200 € verkauft, nachdem ich bei 110 eingesammelt habe. Tesla: Schrumpfende Verkaufszahlen und ein KGV von fast 200 wegen irgendwelchen Roboter-Phantasien und einem FSD das der Konkurrenz hinterherhinkt, ok. NVIDIA, wo eingepreist ist, dass man für den Rest des Jahrzehns jedes Jahr ein neues Projekt Stargate auflegen wird und der Wettbewerb die Marge nie unter Druck setzen wird, ok. Für mich alles overvalued. Intel ist günstig. Hier ist das Verlustrisiko begrenzt und auch wenn es natürlich Opportunitätskosten gibt ist das die einzige Möglichkeit, den richtigen Einstieg zu erwischen. Schließlich sind es von 20 auf 60 200 % Rendite, wenn ich aber auf 30 warte sind es nur noch 100%.
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TuDios, 31.01.2025 9:46 Uhr
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TuDios: "Foundry hat 2027 Break Even, bereits vorher kann man die Verluste da aber schon im Milliardenbereich eindämmen" - Wir schreiben aber Jänner 2025 und die Konkurrenz wartet jetzt nicht 2 Jahre auf Intel

Muss sie ja auch nicht, ab 2026 werden auch externe Kunden mit 18A beliefert, nicht nur mit Mature Nodes oder Ähnlichem. Nur kalkuliert man da für Foundry als eigenständige Geschäftseinheit noch nicht mit einem Gewinn.
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m4758406, 31.01.2025 9:46 Uhr
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USER --> Das Problem ist, dass Intel ein bürokratisch aufgeblähter Laden ist. Jeder Mitarbeiter muss, bevor er überhaupt etwas tut, erst seinen Vorgesetzten um Erlaubnis fragen – und das zieht sich bis ganz nach oben durch. Deshalb ist Intel langsamer als die Konkurrenz. Außerdem kann es gut sein, dass viele dort nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern wegen Beziehungen – sei es durch Freunde oder Verwandte – an ihren Job gekommen sind. Unternehmen laufen meist deutlich besser, wenn der Gründer noch aktiv mitmischt. Wahrheitsgehalt in % ? ....... ChatGPT --> Der Wahrheitsgehalt lässt sich nicht in einer festen Prozentzahl ausdrücken, da es sich um eine subjektive Einschätzung handelt. Aber ich kann die Aussage analysieren: 1. **Bürokratie bei Intel** – **Teilweise wahr** (50–70%) Intel ist ein großes Unternehmen mit komplexen Strukturen. Große Konzerne neigen dazu, bürokratisch zu sein, und es gibt Berichte darüber, dass Entscheidungsprozesse bei Intel oft länger dauern als bei agileren Konkurrenten wie AMD oder TSMC. Allerdings hängt es stark von der Abteilung ab. In kritischen Bereichen wie F&E oder Fertigung könnte das weniger ausgeprägt sein als in Verwaltung und Management. 2. **Langsamkeit gegenüber der Konkurrenz** – **Teilweise wahr** (50–70%) Intel hat in den letzten Jahren einige technologische Rückstände gegenüber AMD und TSMC aufgeholt, war aber zeitweise tatsächlich ins Hintertreffen geraten (z. B. Verzögerungen bei 10nm/7nm). Das lag jedoch nicht nur an Bürokratie, sondern auch an strategischen Fehleinschätzungen und technischen Herausforderungen. 3. **Vitamin B bei Einstellungen** – **Schwer zu beurteilen** (Unbekannt, max. 30–50%) In großen Konzernen gibt es sicherlich Fälle von Vetternwirtschaft, aber Intel ist ein technologiegetriebenes Unternehmen, das hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Eine systematische Bevorzugung von Unqualifizierten wäre schlecht für das Geschäft und daher unwahrscheinlich. 4. **Unternehmen laufen besser mit aktivem Gründer** – **Oft wahr** (70–90%) Viele erfolgreiche Unternehmen profitieren von einem starken Gründer (z. B. Tesla mit Elon Musk, Amazon mit Jeff Bezos in den frühen Jahren). Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele, bei denen Gründer das Wachstum behinderten oder der Wechsel zu professionellem Management gut war (z. B. Apple unter Tim Cook nach Steve Jobs' Tod). **Fazit:** Die Aussage enthält einige wahre Aspekte, ist aber in ihrer Pauschalität übertrieben. Ein realistischer Wahrheitsgehalt könnte **zwischen 50 und 70 %** liegen, je nach Kontext.
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rhsw, 31.01.2025 9:37 Uhr
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TuDios: "Ich neige dazu, Alles immer langfristig zu betrachten" - Du musst halt mal rechnen lernen und das was du jetzt in Intel stecken hast in einen ETF-Rechner auf den S&P500 oder Nasdaq100 auf 2 Jahre eintippen um deine wahren Kosten zu sehen und zwar inkl. der Zeit wo das Kapital schon in der Intel steckt - Dann noch das Risiko dazu rechnen und was Intel dann Gewinn machen müsste um das nur ansatzweise zu rechtfertigen -> Nennt sich Risikoprämie am Kapitalmarkt
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rhsw, 31.01.2025 9:34 Uhr
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TuDios: "Foundry hat 2027 Break Even, bereits vorher kann man die Verluste da aber schon im Milliardenbereich eindämmen" - Wir schreiben aber Jänner 2025 und die Konkurrenz wartet jetzt nicht 2 Jahre auf Intel
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