JD.COM ADR WKN: A112ST ISIN: US47215P1066 Kürzel: JD Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 17.968
Topper78
Topper78, 15.08.2025 20:55 Uhr
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Kaum verabschiedet, schon sind wir grün 😆 möchte noch wer gehen?😬
C
Cosimax, 15.08.2025 19:40 Uhr
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Hoffe für euch, das bald endlich die Rakete startet. Bin komplett raus . ✌️
C
Cosimax, 15.08.2025 19:16 Uhr
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$JD Michael Burry und chinesische Aktien (2025): Q1 2025: Burry verkaufte seine Anteile an Alibaba, JD, Baidu, PDD und Trip.com und positionierte sich mit Put-Optionen auf diese chinesischen Technologieaktien und Nvidia pessimistisch. Seine einzige verbleibende Long-Position war Estée Lauder. Q2 2025: Er änderte seinen Kurs teilweise und kaufte Call-Optionen auf Alibaba, JD und andere große Unternehmen wie Meta, ASML, UnitedHealth und Lululemon sowie einige direkte Aktienpositionen. Burrys Maßnahmen zeigen seinen taktischen, kurzfristigen Ansatz in risikoreichen und politisch sensiblen Märkten. 13F-Anmeldungen liefern zeitversetzte Momentaufnahmen, sodass sich Positionen möglicherweise bereits geändert haben.
C
Cosimax, 15.08.2025 18:58 Uhr
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Burry Jd.com wieder bullish
C
Cosimax, 15.08.2025 18:58 Uhr
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https://www.businessinsider.com/big-short-michael-burry-stock-portfolio-alibaba-meta-unitedhealth-buffett-2025-8?utm_source=chatgpt.com
m
m4758406, 15.08.2025 18:35 Uhr
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Ich teile deine langfristig positive Sicht auf die strategische Notwendigkeit zu wachsen, aber als Investor, der seit 2018 dabei ist, fühlt es sich schmerzhaft an. Ich hatte 2018 gehofft, dass das profitable Kerngeschäft 2025 mind. +5% Dividenden abwirft. Stattdessen muss ich zusehen, wie "mein" Gewinn vom Management in eine extrem teure und riskante Wette auf den Lieferdienstmarkt umgeleitet wird. Dieser "Zock" verbrennt im Moment Milliarden und es gibt keine Garantie, dass er am Ende aufgeht. Die Vision ist nachvollziehbar, aber der Preis, den wir Aktionäre dafür zahlen, ist hoch und der Ausgang ungewiss.
Topper78
Topper78, 15.08.2025 18:11 Uhr
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Naja, ich kenne hierzu keine Kennzahlen, Chancen/Risiko Auswertungen usw. So tief kann und will ich mich da garnicht in jede Aktie fuchsen. Aber ich denke die, die da oben am Drücker sitzen haben sich dabei auch was gedacht. Um in einen Markt reinzukommen benötigt man Geduld und auch Investitionen. Wenn sich herausstellt, dass die Unternehmensführung nicht dieses allgemein bekannte quartalsdenken als Philosophie hat, sondern weiter denkt, traue ich dem Unternehmen das zu. Mag sein, dass es kurzfristig, mittelfristig den Kurs drückt, aber trotzdem sehe ich es im allgemeinen positiv
m
m4758406, 15.08.2025 18:03 Uhr
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@Topper78 -----> Die Logistik-Infrastruktur ist zweifellos der Burggraben von JD.com und die logische Grundlage für die Expansion in den On-Demand-Markt. Der Markt für Essenslieferungen ist riesig und hochfrequent – genau das, was einem E-Commerce-Giganten fehlt, um die Kundenbindung zu maximieren und die Kontaktpunkte mit dem Kunden zu erhöhen. Insofern sehe ich das, genau wie du, als eine gewaltige strategische Chance. Die entscheidende Frage für mich als Investor ist aber nicht, ob es eine Chance ist – das ist es unbestreitbar – sondern: Was kostet die Realisierung dieser Chance und wie hoch ist das Risiko des Scheiterns? Und hier zeigen die Fakten aus dem Q2-Bericht ein alarmierendes Bild: Ein operativer Verlust von fast 15 Milliarden RMB in den neuen Geschäftsfeldern, der den gesamten Gewinn des Kerngeschäfts auffrisst. Dein Argument, dass JD seine Stärke ausspielen muss, ist korrekt, aber die Logistik für Pakete (B2C) und die für warme Mahlzeiten (On-Demand, Point-to-Point) sind zwei fundamental unterschiedliche Disziplinen. Berichte über Systemzusammenbrüche während des 618-Festivals deuten darauf hin, dass dieser Vorteil nicht einfach per Knopfdruck übertragbar ist, sondern teuer und mühsam erkauft werden muss. Und zum Thema Konkurrenz: Ja, die gibt es überall. Aber der Kampf findet nicht auf einem offenen Feld statt, sondern ist ein Angriff auf eine Festung, die von Meituan mit einem massiven Marktanteil und tiefen Taschen verteidigt wird. Es ist eine klassische "David gegen Goliath"-Situation, nur dass David hier zwar groß, aber in diesem speziellen Kampf der Angreifer ist. Meine konservative Bewertung ist also keine Ablehnung der Chance, sondern der Versuch, den Preis für dieses immense Risiko einzukalkulieren. Wenn JD es schafft, ist das Upside-Potenzial enorm. Aber als Value-Investor muss ich mich fragen: Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen, wenn die Wette nicht aufgeht?
Topper78
Topper78, 15.08.2025 17:54 Uhr
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Aber grad mit der Logistig von jd könnten sie im liefergeschäft (Essen) doch riesige Vorteile generieren? Scheint doch ein lukrativer Markt zu sein. Sehe ich eher als Chance… Konkurrenz hat man überall. Wenn man wachsen möchte, muss man Märkte suchen in denen man seine Stärke ausspielen kann…
m
m4758406, 15.08.2025 17:53 Uhr
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Also die Bewertung kann ich jetzt auch nicht ganz nachvollziehen… Nimm eine andere KI als konterpart hast du wahrscheinlich ganz andere Bewertungen. Und kommt natürlich drauf an wie sie gefüttert wird. Wenn man zig negative Gedankenspiele mit einbringt, dann kommt wahrscheinlich sowas bei raus…

Du hast völlig recht, eine andere KI, gefüttert mit anderen Annahmen, würde zu einem anderen Ergebnis kommen. Deshalb sehe ich die KI nicht als Orakel, sondern als extrem leistungsfähiges Werkzeug, das ich mit einer klaren, konservativen Value-Investing-Methodik steuere. Der Vorwurf der "negativen Gedankenspiele" ist interessant, aber ich würde es eher als rigorose Risikobewertung und die Suche nach einer Sicherheitsmarge bezeichnen, ganz im Sinne von Buffett und Munger. Meine Analyse basiert nicht auf willkürlichen negativen Annahmen, sondern auf den harten, vom Unternehmen selbst veröffentlichten Zahlen. Die "Fütterung" bestand aus den offiziellen Geschäftsberichten, Quartalszahlen und den Aussagen des Managements in den Earnings Calls. Der entscheidende Punkt, der zu der konservativen Bewertung führt, ist kein Gedankenspiel, sondern eine Tatsache aus dem Q2-Bericht: Das Segment "New Businesses", angetrieben von der extrem kostspieligen Expansion in die Lebensmittellieferung, hat einen operativen Verlust von fast 15 Milliarden RMB verursacht. Dieser Verlust hat den gesamten Gewinn des starken Kerngeschäfts von JD Retail mehr als aufgezehrt. Gleichzeitig habe ich die positiven Aspekte – das beeindruckende Nutzerwachstum und die hohe Profitabilität im Kerngeschäft – voll in die Base- und Best-Case-Szenarien einfließen lassen. Die finale Bewertung ist also kein Produkt von Pessimismus, sondern das mathematische Ergebnis eines internen Konflikts im Unternehmen selbst: Ein hochprofitabler Kern wird genutzt, um eine extrem riskante und kapitalintensive Wette zu finanzieren. Meine Aufgabe als Investor ist es, genau dieses Risiko in meiner Bewertung abzubilden und einen Kaufpreis zu ermitteln, der mich für die Übernahme dieses Risikos ausreichend entschädigt.
m
m4758406, 15.08.2025 17:48 Uhr
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Was für unsinn mit Fairer Bewertung, Börse Über oder Untertreibt gern mit Kursen, m.E. untertreiben wir und es wird eine Phase der Übertreibung kommen für CN Werte, ob in 1 oder 3 Monaten weiss keiner.

Du hast absolut recht, dass die Börse von Emotionen getrieben ist und gerne über- oder untertreibt. Es geht mir nicht darum, den Kurs in den nächsten drei Monaten vorherzusagen, das ist wie du sagst, reine Spekulation. Es geht darum, einen Anker zu haben, der mir sagt, was das Unternehmen heute geschätzt wert ist, damit ich die emotionalen Schwankungen des Marktes für mich nutzen kann, anstatt ihnen zum Opfer zu fallen. Ich bin jetzt seit acht Jahren in JD.com investiert und meine ursprüngliche These basierte auf dem starken Kerngeschäft und der Erwartung, dass die wachsenden Cashflows zu deutlich steigenden Dividenden und Aktienrückkäufen führen würden. Die neuen, hochriskanten Investitionen, allen voran der massive Vorstoß in den Lieferdienstmarkt, verbrennen Unmengen an Kapital, wie der letzte Quartalsbericht gezeigt hat. Dieses Geld, das jetzt in einem Wettbewerb mit Meituan eingesetzt wird, fehlt bei den Dividenden und Rückkäufen.
Topper78
Topper78, 15.08.2025 17:40 Uhr
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Also die Bewertung kann ich jetzt auch nicht ganz nachvollziehen… Nimm eine andere KI als konterpart hast du wahrscheinlich ganz andere Bewertungen. Und kommt natürlich drauf an wie sie gefüttert wird. Wenn man zig negative Gedankenspiele mit einbringt, dann kommt wahrscheinlich sowas bei raus…
Flaming0
Flaming0, 15.08.2025 17:28 Uhr
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Was für unsinn mit Fairer Bewertung, Börse Über oder Untertreibt gern mit Kursen, m.E. untertreiben wir und es wird eine Phase der Übertreibung kommen für CN Werte, ob in 1 oder 3 Monaten weiss keiner.
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m4758406, 15.08.2025 16:51 Uhr
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2/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> JD.com ist zum aktuellen Kurs fair bewertet, birgt jedoch erhebliche Risiken, die eine hohe Sicherheitsmarge erfordern. Das Unternehmen profitiert von seiner dominanten Stellung im chinesischen E-Commerce, gestützt durch ein unübertroffenes Logistiknetzwerk und eine starke Bilanz. Aggressive Investitionen in neue, verlustbringende Geschäftsfelder wie Lebensmittellieferungen, ein intensiver Preiskampf und signifikante geopolitische Risiken durch den US-chinesischen Handelskonflikt belasten jedoch die Profitabilität und schaffen ein unsicheres Zukunftsbild. Wahrscheinlichkeitsgewichteter innerer Wert: EUR 16,47 (implizierte Rendite: 10,04%) **Worst Case EUR 9,55 **Base Case EUR 16,71 **Best Case EUR 26,26
m
m4758406, 15.08.2025 16:44 Uhr
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Sehe ich anders. Die Deflation ist ein riesen großes Problem für China. Und Preiskämpfe versucht man aus dem Grund regierungsseitig einzudämmen… (Deflationsspirale). Die Konkurrenz ist auf dem online Sektor halt viel größer geworden. Da versucht man über Preiskampf den Gegner nicht zu sehr expandieren zu lassen um selber Wachstum zu generieren…

1/2 ---- Danke Topper78, habe Thypolicon69, meinen und deinen Text Gemini gegeben und angewiesen mit den Daten abzugleichen -----GEMINI 2.5 PRO-----> Die Daten und Forum-Aussagen zeichnen ein schlüssiges, komplexes Bild, das durch die Earnings Call Transcripts untermauert wird. Die Einschätzungen von Thypolicon69 und Ihnen beschreiben die Realität für Investoren präzise: Der massive Wettbewerb und Preiskrieg sind durch die Fakten belegt. Das Management betont in den Earnings Calls durchgehend die "Preiskonkurrenzfähigkeit" und die "Niedrigpreisstrategie". Dies manifestiert sich quantitativ im Q2 2025, wo Marketingausgaben um 127,6% explodierten und einen operativen Gewinn von 10,5 Mrd. RMB in einen Verlust von 0,9 Mrd. RMB verwandelten. Verantwortlich ist der "Cash Burn" im Segment "New Businesses" (operative Marge: -106,7%) für den Einstieg in den Lieferdienstmarkt, den das Management als strategische Investition in "Nutzerengagement" und "Ökosystem-Synergien" rechtfertigt. Analysten haben daher trotz starker Umsätze die Jahresgewinnprognosen gesenkt. Ihre Schlussfolgerung, dass für westliche Investoren wenig übrig bleibt, ist nachvollziehbar, auch wenn das Management, wie in den Berichten betont, mit massiven Aktienrückkäufen (1,5 Mrd. USD seit Anfang 2025) und Dividenden versucht, Kapital zurückzugeben. Kurzfristig profitieren der chinesische Konsument und indirekt die Regierung durch gedämpfte Preise, was zur Politik des "gemeinsamen Wohlstands" passt. Topper78s Einwand liefert den korrekten makroökonomischen Kontext, den auch das Management in den Earnings Calls bestätigt: Die Deflation ist ein Problem, das die Regierung mit Konjunkturprogrammen wie der "Trade-In"-Initiative aktiv bekämpft, von denen JD.com profitieren will. Die Unternehmen führen diesen Preiskrieg nicht freiwillig, sondern aus Notwendigkeit in einem hyperkompetitiven Umfeld, um Marktanteile zu verteidigen. Sie stecken in einer Zwickmühle: Sie müssen am ruinösen Wettbewerb teilnehmen, um relevant zu bleiben, verstärken damit aber die Deflationsspirale, die die Regierung eindämmen will. Die Synthese ist entscheidend: JD.com agiert in einem Überlebenskampf, der massive, kurzfristig renditeschmälernde Investitionen erfordert. Diese unternehmerischen Zwänge befeuern aber deflationäre Tendenzen, was die Regierung beunruhigt. Diese komplexe und widersprüchliche Gemengelage aus unternehmerischem Zwang, politischem Kalkül und makroökonomischen Gefahren ist der Hauptgrund für die extrem niedrige Bewertung der Aktie, trotz ihrer unbestreitbaren Marktführerschaft und ihres starken Logistik-Burggrabens.
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