MS BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien User: Thekla
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USA in Dezember 2022 mRna in china gesptäche >> liest mal das ..so sieht es aus ,,,es war und ist nicht unmoglich dass auf einmal madmax nach china kommen könnte ,.,,wahnsinn...USA first >>> US-Beamte haben auch indirekte Wege zur Lieferung der Impfstoffe vorgeschlagen >>> https://english.alarabiya.net/coronavirus/2023/01/06/China-refuses-US-offers-to-share-COVID-19-despite-deadly-virus-wave
Als wir vor nicht ganz drei Jahren im ersten behördlich verordneten Hausarrest unseres Lebens saßen, war nicht ausgemacht, dass wir wieder ein Alltagsleben wie heute führen können. Und dass wir dies können, hat ganz maßgeblich mit zwei Menschen aus Mainz zu tun. Einem Ehepaar, das über Jahre ganz beharrlich an eine Technologie glaubte. Und das, als ein Virus uns herausforderte, diese Technologie zu unser aller Vorteil einzusetzen wusste, indem es den mRNA-Impfstoff entwickelte. Es war das wohl erste Mal seit Entdeckung des elektrischen Stroms, dass Technologie das Leben nicht nur angenehmer machte, sondern buchstäblich rettete. Sich diesen Moment noch einmal zu vergegenwärtigen hilft zu Beginn dieses Jahres, an dem zwei Dinge zusammenkommen: eine Multikrise, die die Welt herausfordert und aus lauter Einzelkrisen vom Ausmaß je einer Coronapandemie besteht. In Europa tobt ein Krieg, der Kampf der politischen Systeme droht zu eskalieren, die Globalisierung stockt, die Klimakrise spitzt sich zu, ebenso die Ressourcen- und die Demografiekrise. >> Lesen Sie auch: Wie Technologie hilft, die sieben großen Probleme unserer Zeit zu lösen Und dann ist da der Eindruck, dass junge Unternehmerinnen und Unternehmer seit gut zwei Jahrzehnten versprechen, die Welt dank ihrer (digitalen) Technologien zu einem besseren Ort zu machen – doch bisher eher das Gegenteil lieferten. Sie erfanden Plattformen, die Zusammenhalt versprachen und Zwietracht säten. Sie versprachen die Demokratisierung des Lebens und lieferten allmächtige Monopole. Sie wollten die Welt retten und erfanden eine Übersetzungssoftware. Auch weil sie sich darauf konzentrierten, durch Fortschritt vor allem die bequem einfahrbaren Profite mitzunehmen (wie kurzsichtig das war, zeigen die jüngsten Entlassungsrunden in der Tech-Szene, von denen erst diese Woche Amazon und Salesforce erneut zwei größere ankündigten). Darum ist der Biontech-Moment so wichtig Deswegen ist die Besinnung auf den Biontech-Moment so wichtig. Weil er zeigt, wie technologischer Fortschritt auch geht. Wie er dazu beitragen kann, existenzielle Probleme zu lösen. Welches Potenzial Technologie hat, die von ernsthaften Forscherinnen und Forschern entwickelt, von visionären Investorinnen und Investoren unterstützt und von immer echten Unternehmerinnen und Unternehmertypen weiter optimiert wird. Sven Prange, Handelsblatt-Nachrichtenchef Der Autor Sven Prange, Handelsblatt-Nachrichtenchef Und solche Beispiele scheinen sich gerade zu vermehren. Ob meine Kollegen Felix Holtermann und Stephan Scheuer, die derzeit auf der CES in Las Vegas die neuesten Tech-Trends recherchieren, oder unsere Technologie-Fachleute Larissa Holzki und Thomas Jahn in Deutschland: Sie alle berichten davon, dass eine Art Biontech-Moment die Tech-Branche beflügelt. Eine neue Ernsthaftigkeit erfasst die Tech- und Gründerszene – oder zumindest einen bedeutenden Teil. Sie arbeiten – und zwar nicht nur im Silicon Valley – an ganz konkreten Technologien, die im gerade begonnenen Jahr marktreif werden und nicht die x-te Evolutionsstufe der Unterhaltungsindustrie erklimmen, sondern wirklich dazu beitragen, die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Dass wir in Deutschland nun über CO2-Speichertechnologien statt möglicherweise leider utopische CO2-Vermeidung reden, dass wir ernsthaft auf Grundlage konkreter Anwendungen diskutieren, wie Soft- und Hardware das seit Jahren diskutierte, aber nie gelöste Problem der Alterung der Gesellschaft lösen könnten – auch das zeigt eine neue Perspektive, mit der wir allem Technologischen begegnen. Deutschlands wichtigster Rohstoff: Zuversicht Denn die Krisen motivieren Gründerinnen und Gründer nicht nur dazu, ihre Technologie für sinnvolle Lösungen zu entwickeln – sie zeigen, da sie sich mit bisherigen Mitteln nicht lösen lassen, auch, wie abhängig wir mittlerweile bei der Lösung der großen Menschheitsprobleme von Technologie sind.
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