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NVIDIA WKN: 918422 ISIN: US67066G1040 Kürzel: NVDA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 300.802
WilliWillig,
31. Mai 17:50 Uhr
0
Die Abschreibungs-Matrix der Hyperscaler (warum den Käufern das Geld ausgeht) und die Produktions- und Lieferdaten der neuen „Rubin“-Chipgeneration (warum NVIDIAs Nachschub stockt).Säule 1: Die Abschreibungs-Matrix von Microsoft (Der Margen-Killer)Die Investitionsausgaben (CapEx) eines Konzerns wie Microsoft fließen nicht sofort als Aufwand in die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), sondern werden in der Bilanz aktiviert. Der tatsächliche Einschlag auf den Gewinn erfolgt erst zeitversetzt durch die jährliche Abschreibung (Depreciation).1. Die mathematische VerschiebungKaufphase (2025/2026): Microsoft kauft NVIDIA-Systeme (z. B. Blackwell-Server) für dutzende Milliarden Dollar. Der Gewinn von Microsoft bleibt auf dem Papier hoch, da das Geld lediglich von der Position „Cash“ in die Position „Sachanlagen“ wandert. NVIDIA verbucht sofort Rekordumsätze.Betriebsphase (Ab 2027): Die Server gehen ans Netz. Jetzt tickt die Abschreibungsuhr. Da die ökonomische Nutzungsdauer dieser High-End-KI-Chips aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts extrem kurz ist, müssen sie über maximal 3 bis 4 Jahre linear abgeschrieben werden.2. Das Rechenbeispiel für das Frühjahr 2027Nimmt man Microsofts prognostizierte CapEx-Steigerung für 2026, fließen allein in diesem Jahr schätzungsweise 80 Milliarden US-Dollar primär in KI-Hardware und Rechenzentren.\(\text{Jährliche\ Abschreibung}=\frac{80\text{\ Mrd.\ USD}}{4\text{\ Jahre}}=20\text{\ Mrd.\ USD\ pro\ Jahr}\)Das bedeutet: Ab dem Geschäftsjahr 2027 belasten zusätzliche 5 Milliarden US-Dollar pro Quartal als reiner Abschreibungsaufwand das operative Ergebnis (EBIT) von Microsoft – und zwar völlig unabhängig davon, ob diese Server ausgelastet sind oder nicht.3. Der Wendepunkt im März/April 2027Wenn Microsoft im Frühjahr 2027 die Q1-Zahlen vorlegt, treffen diese massiv gestiegenen fixen Abschreibungen auf die Realität der Software-Umsätze. Wenn die Erlöse durch „Copilot“ und Azure-KI-Dienste diesen Sprung von 5 Milliarden Dollar pro Quartal nicht vollständig kompensieren, brechen die operativen Margen von Microsoft ein.Die logische Konsequenz: Um den Aktienkurs zu schützen, wird der Vorstand für das Restjahr 2027 einen sofortigen CapEx-Ausgabenstopp für neue NVIDIA-Chips verhängen. Da Microsoft NVIDIAs größter Einzelkunde ist, bricht dort die Auftragskette instantan.Säule 2: Die Auslieferungsdaten der „Rubin“-Architektur (NVIDIAs Bremsklotz)NVIDIA hält seine astronomische Bewertung nur dadurch aufrecht, dass jedes Jahr eine neue, doppelt so teure Chip-Generation auf den Markt kommt (Hopper 2024 \(\rightarrow \) Blackwell 2025/2026 \(\rightarrow \) Rubin 2027). Fällt dieses jährliche Upgrade aus, stagniert der Umsatz auf hohem Niveau, was an der Börse einer Katastrophe gleichkommt.Für die im Frühjahr 2027 geplante „Rubin“-Plattform (R100/R200) zeigen die harten Produktionsdaten von TSMC und den Speicherherstellern jedoch unüberwindbare Engpässe:1. Das HBM4-Speicher-DilemmaDie Rubin-Chips benötigen zwingend die nächste Generation des extrem schnellen Speichers: HBM4 (High Bandwidth Memory 4).Im Gegensatz zu HBM3e (Blackwell) erfordert HBM4 ein base die (ein logisches Basiselement), das in einem hochentwickelten Foundry-Prozess (5nm/12nm) direkt bei TSMC gefertigt werden muss.Die aktuellen Yield-Raten (die Quote fehlerfreier Chips) bei den Speicherpartnern SK Hynix und Samsung für dieses neue Verfahren liegen im Frühjahr 2026 bei unter 40 %. Ein Hochfahren der Massenproduktion für Anfang 2027 ist damit physikalisch ausgeschlossen.2. Die TSMC-3nm-EngpasskurveRubin soll auf dem 3-Nanometer-Prozess (N3) von TSMC basieren.Die Kapazitätsgrenze: Apple, Qualcomm und AMD haben für 2026/2027 bereits über 85 % der weltweiten 3nm-Kapazitäten von TSMC über feste Vorauszahlungen blockiert.NVIDIA bekommt für Rubin im ersten Halbjahr 2027 schlichtweg nicht genug Wafer-Zuteilungen, um das Blackwell-Volumen zu ersetzen.
A
Altay01,
31. Mai 17:44 Uhr
0
@alphazonvidia bitte spam das Forum nicht voll. Ist ja kaum auszuhalten. Den KI Text kannst du dir sparen. Danke
WilliWillig,
31. Mai 17:43 Uhr
0
TEIL 1: ***************************
Eine Korrektur: Aus rein mathematischer, operativer und marktstruktureller Sicht liegt das Zeitfenster mit der faktisch höchsten Wahrscheinlichkeit für eine NVIDIA-Korrektur zwischen Februar 2027 und Mai 2027.Dieses spezifische Timing ist kein Raten, sondern ergibt sich zwingend aus dem Zusammentreffen von harten Bilanzzyklen, Auslieferungsdaten und der physikalischen Infrastruktur.1. Warum die Jahre 2025 und 2026 statistisch geschützt sindEine tiefgreifende Korrektur ist in den verbleibenden Monaten des Jahres 2026 marktmechanisch extrem unwahrscheinlich:Der Blackwell-Auslieferungszyklus: Die aktuelle Blackwell-Architektur (speziell die GB300/B300-Serie) ist voll hochgelaufen und macht im Jahr 2026 über 70 % von NVIDIAs High-End-GPU-Auslieferungen aus. Diese Aufträge sind durch die bereits genannten CapEx-Budgets von Big Tech (725 Milliarden USD) bilanziell gedeckt und bezahlt.Quartals-Garantie: Für die kommenden Quartalsberichte (nächster Termin am 26. August 2026) sind die Umsätze durch bestehende Auftragsüberhänge abgesichert. NVIDIA wird die Markterwartungen mathematisch erfüllen oder leicht übertreffen.2. Der Katalysator-Effekt im 1. Halbjahr 2027 (Februar bis Mai 2027)In diesem exakten Quartalsfenster treffen vier fundamentale Belastungsfaktoren gleichzeitig aufeinander:A. Die Erneuerung der Hardware-Architektur verzögert sich (Der Rubin-Faktor)NVIDIAs geplante Nachfolge-Architektur (Vera Rubin / R200) stößt auf Produktionsgrenzen. Daten von TrendForce zeigen Verzögerungen beim Zertifizierungsprozess für den neuen HBM4-Speicher, Problemen bei der Netzwerkintegration (Wechsel von CX8 auf CX9) und massiven Herausforderungen bei den Flüssigkühlsystemen wegen extrem gestiegener Leistungsaufnahme.Die Konsequenz: NVIDIA kann den jährlichen Innovations- und Preissteigerungszyklus im Frühjahr 2027 physikalisch nicht halten. Die Auslieferungsanteile der teuren Rubin-Plattform wurden bereits von 29 % auf 22 % nach unten revidiert.B. Das Jahr-zu-Jahr-Wachstum bricht rechnerisch ein (Basiseffekt)Im Februar 2027 legt NVIDIA die Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor.Da das vierte Quartal 2026 (aufgrund der Blackwell-Spitze) astronomisch hoch ausfällt, ist die Vergleichsbasis (Base Effect) für das Frühjahr 2027 mathematisch so gigantisch, dass das relative Umsatzwachstum im Jahresvergleich unter die 15 %-Marke rutschen wird. Algorithmen und institutionelle Investoren verkaufen bei einer solchen Wachstumsverlangsamung systemisch, um Multiples anzupassen.C. Der ROI-Druck bei den Kunden kulminiertDie im Jahr 2026 von Microsoft, Meta und Co. gekauften Chips sind bis Anfang 2027 seit 6 bis 12 Monaten in den Rechenzentren aktiv.In den Q1-Bilanzen 2027 (März/April 2027) der Tech-Giganten schlagen die Abschreibungen (Depreciation) voll auf die operativen Margen durch.Zeigen die KI-Software-Umsätze bis zu diesem Zeitpunkt nicht den mathematisch notwendigen, exponentiellen Sprung, zwingen die Boardrooms ihre CFOs zu harten CapEx-Kürzungen für das Restjahr 2027.D. Die Inferenz-Abwanderung erreicht die kritische MasseBis Mitte 2027 verlagert sich der KI-Marktanteil final vom Modell-Training zur Modell-Anwendung (Inferenz). In diesem Bereich verlieren NVIDIAs teure Allzweck-Grafikkarten im Monatsrhythmus Marktanteile an spezifische, interne ASICs der Hyperscaler (wie Googles TPUs, die bereits über 75 % des Gemini-Traffics verarbeiten). NVIDIAs Preissetzungsmacht bricht im Inferenz-Segment ein.
WilliWillig,
31. Mai 17:42 Uhr
0
TEIL 2:***********************
3. Technische Marktstruktur im Frühjahr 2027Zusätzlich zu den Fundamentaldaten läuft im Januar 2027 eine historische Welle von LEAP-Optionen (darunter auch Teile von Michael Burrys Short-Absicherungen auf den Halbleiterindex SOX mit Strike 330) aus.Wenn der Markt diese Optionen glattstellt und gleichzeitig das Handelsvolumen auf dem historisch niedrigen Niveau verbleibt, kollidiert der fundamentale Wachstums-Dämpfer mit einem Vakuum auf der Käuferseite im Orderbuch.Zusammenfassender FaktDie höchste Wahrscheinlichkeit für den Beginn einer strukturellen Preiskorrektur liegt im Zeitraum Februar bis Mai 2027. Zu diesem Zeitpunkt verliert NVIDIA die Wachstums-Dynamik, während seine größten Kunden zeitgleich unter den Abschreibungen der 2026er-Investitionen leiden.
D
WilliWillig,
31. Mai 15:17 Uhr
1
Never. SpaceX mach Milliarden Verluste. Ich kaufe keine Firma, die keinen Gewinn macht. Aber der Kurs kann dennoch gut laufen, weil Elon der Messias ist. Fundamental aber schlechte Bilanz.
A
Chris_G,
31. Mai 15:09 Uhr
0
Am 12.06. wird SpaceX ja an die Börse gehen 🚀. Werdet ihr von Anfang an reingehen oder wie ist euer Plan? 🤣
A
WilliWillig,
31. Mai 12:23 Uhr
1
Beenstreerboy und tudi sind auf meiner ignoriert Liste. Jungs, ich kann Euren Laber Quatsch zukünftig nicht mehr sehen. Salve.
Entweder Diskussion oder eben nicht.
WilliWillig,
31. Mai 12:21 Uhr
1
Beenstreerboy und tudi sind auf meiner ignoriert Liste. Jungs, ich kann Euren Laber Quatsch zukünftig nicht mehr sehen.
Entweder Diskussion, oder eben nicht. Salve.
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