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ORACLE WKN: 871460 ISIN: US68389X1054 Kürzel: ORC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
104,03
EUR
-0,22 % -0,23
13:00:09 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Oracle
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 6.507
B
Baronwufet,
Donnerstag 0:00 Uhr
0
Demokraten haben beide Häuser gewonnen
tobi1111,
Mittwoch 21:39 Uhr
1
Das im Link geteilte Video von Think School („Strange Fall of Oracle | How a $300 Billion AI Deal Changed Everything?“) liefert eine hervorragende, visuelle und strukturiert aufgebaute Fallstudie über den dramatischen Wandel und die aktuellen Probleme von Oracle (ORCL).
Hier sind die wichtigsten Kernpunkte und Analysen aus dem Video:
1. Das historische Geschäftsmodell: Warum Oracle eine Geldmaschine war
Die Ursfünge: In den späten 1970er Jahren (gegründet von Larry Ellison, Bob Miner und Ed Oats) revolutionierte Oracle die IT-Welt mit der ersten kommerziellen SQL-Datenbank. Vorher hatten Banken und Unternehmen isolierte Datensilos, bei denen Abfragen Wochen dauerten.
Das geniale Geschäftsmodell: Jahrelang verkaufte Oracle nur Software. Die Kunden (Banken, Regierungen, Unternehmen) mussten die teure Hardware, Serverräume, Klimaanlagen und Techniker selbst bezahlen. Oracle schrieb einmal Software und verkaufte sie tausendfach mit extrem hohen Margen, ohne eigene Rechenzentren betreiben zu müssen.
2. Der Wendepunkt: Wie Amazon AWS Oracle kalt erwischt hat
Der Cloud-Schock (2006): Amazon führte AWS ein und erfand das Modell: „Miete Rechenleistung nach Bedarf, anstatt teure Server im Voraus zu kaufen.“ Start-ups wie Airbnb, Pinterest oder Slack wuchsen dadurch rasant, ohne Anfangskapital für IT.
Larry Ellisons Fehleinschätzung: Larry Ellison verspottete das Cloud-Geschäft anfangs („Das ist doch nur Wasserdampf!“), während Konkurrenten wie Amazon, Microsoft und Google den Markt dominierten. Als Oracle den Trend zu spät erkannte, sanken die Lizenzverkäufe massiv.
3. Der KI-Hype und der gigantische OpenAI-Deal (2025)
Der plötzliche Höhenflug: Im September 2025 explodierte die Oracle-Aktie um 36 % an einem Tag, weil ein unvorstellbar großer Auftragsbestand (RPO / Order Book) von 455 Milliarden US-Dollar (später über 664 Milliarden) gemeldet wurde.
Der 300-Milliarden-Dollar-Vertrag mit OpenAI: Der Löwenanteil stammte von OpenAI, die über 5 Jahre (ab 2027) Rechenleistung im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar (ca. 60 Milliarden pro Jahr) mieten wollten. Zum Vergleich: OpenAI erwirtschaftete damals nur einen Bruchteil dieses Betrags an Umsatz. Larry Ellison schoss durch diesen Hype kurzzeitig vorbei an Elon Musk auf Platz 1 der weltweiten Reichen-Indexe.
4. Das fundamentale Problem: Die Verwandlung in ein "Asset-Heavy"-Infrastruktur-Monster
Vom Software-Konzern zum Bauherrn: Weil OpenAI nicht im Voraus bezahlt, sondern erst nach Lieferung der Rechenleistung, musste Oracle plötzlich selbst aktiv werden. Um die Rechenzentren und Hunderttausende teure Nvidia-Chips bereitzustellen, musste Oracle massiv investieren.
Die „J-Kurve“ des Geldverbrennens: Anders als früher musste Oracle nun gigantische Summen vorstrecken (im Jahr 2026 flossen allein rund 56 Milliarden US-Dollar in Capex und Bauprojekte). Das trieb das Unternehmen tief in den negativen Cashflow.
5. Warum die Anleger jetzt panisch sind (Das Schulden-Dilemma)
Explodierende Zinsen und Refinanzierungen: Um den Bau zu finanzieren, musste Oracle massiv Schulden aufnehmen. Ähnlich wie im Video durchgerechnet, drückt die Zinslast schwer: Ältere, günstige Kredite laufen aus und müssen in einem Hochzinsumfeld zu deutlich höheren Zinsen refinanziert werden.
Credit Default Swaps (CDS): Die Versicherungskosten gegen einen Ausfall von Oracle-Schulden stiegen im Jahr 2026 auf historische Rekordhöhen (ca. 200–300 Basispunkte), was zeigt, dass der Anleihenmarkt dem Konzern deutlich mehr Risiko zutraut als früher.
Fazit des Videos
Das Video bringt das Paradoxon perfekt auf den Punkt: Operativ hat Oracle dank des KI-Booms Auftragsbücher wie nie zuvor, doch das finanzielle Risiko hat sich fundamental gedreht. Vom schuldenfreien Software-Giganten wurde Oracle zu einem hochverschuldeten Infrastrukturbauer, dessen Erfolg komplett davon abhängt, ob Partner wie OpenAI termingerecht liefern und ob der Kreditmarkt bei den Zinsen mitspielt.
tobi1111,
Mittwoch 21:38 Uhr
0
https://youtu.be/5PyTHJGkYWk?si=D1cy9oHoQndUiwty
w
woolven,
Mittwoch 16:53 Uhr
1
Hab meine letzte Tranche, Teilgewinne von MunichRe, Stryker und UnitedHealth investiert. Zmds mit Space x aufgeteilt. Beide on the long Run.
w
woolven,
Mittwoch 16:50 Uhr
0
Unsere Zeit kommt noch!
L
Lukas7771,
Mittwoch 16:01 Uhr
1
Die Volatilität wurde gerade in Oracilität umbenannt
A
Agent.K,
Mittwoch 15:41 Uhr
0
Was ein gezocke
tobi1111,
Mittwoch 14:02 Uhr
0
alle ki werte trifft es amd auch -10% nach super zahlen
I
Investorxy,
Mittwoch 14:01 Uhr
0
Ist halt ne kack Aktie
A
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